66/2024 Objektplanung_ARCH FM-ASB_H11
Description du marché
Der BR plant unter dem Begriff "Anpassung und Sanierung im Bestand" im Laufe der nächsten Jahre Anpassungs- und Sanierungsmaßnahmen der Bestandshäuser. Gegenstand dieses Projektes sind die Anpassungen und Sanierungsmaßnahmen des Haus 11. Das Gebäude ist betriebsfähig und befindet sich derzeit noch in Nutzung. Der BR ist Eigentümer des FM Haus 11. Um das Haus für eine langfristige Nutzung tauglich zu machen, sind eine Reihe von Anpassungsmaßnahmen unter Beachtung der ASR erforderlich. Die notwendigen Anpassungsmaßnahmen sind nicht im Zusammenhang einer Kernsanierung zu verstehen. Das Ziel ist die funktionale, termin- und kostenoptimierte Anpassung und Ertüchtigung des Bestandsgebäudes. Es besteht zudem Sanierungsbedarf hinsichtlich der Bereiche Heizung-Lüftung-Sanitär (Rohrleitungen Sanitär, Armaturen, Pumpen, Keramiken, Kompensatoren, Heizkörper etc.). Der konkrete Sanierungsbedarf der Haustechnik ist nach Bestandsaufnahme und anschließender Planungsphase durch das Planungsteam zu empfehlen und mit dem Bauherrn abzustimmen. Die Anpassungen des Bestandes werden unter der Zielvorstellung einer Neuevaluierung der Flächenplanung einhergehend mit notwendigen Modernisierungsmaßnahmen angestrebt. Im Zuge der Flächenplanung sollen für die künftige Nutzung des Standortes Freimann die Verortung und Raumanforderungen der Abteilungen neu evaluiert werden. Eine Campusentwicklung mit Darstellung der angedachten Raumstrukturen für das Haus 11 liegt bereits vor (s. Anlage 02 - Campusentwicklung). Geplant ist, die Idee von sogenannten Arbeitswelten in Form flexibler Anordnung von Zellen- Team- und Open Space-Büros umzusetzen. Die Umstrukturierung / Umnutzung der Räume führen zu Änderungen der Raumzuschnitte. Die erforderlichen Anpassungen der Raumzuschnitte sind im Projektverlauf aus brandschutztechnischer und statischer Sicht zu bewerten und zu prüfen. Hierbei gilt es planungstechnisch zu erfassen, ob durch die neuen Raumzuschnitte die Einhaltung an die brandschutztechnischen Vorgaben, insbesondere an das Rettungswegekonzept gewährleistet werden kann. Hierbei sind ebenfalls die Bestandstreppenhäuser und etwaig erforderliche Erweiterungen im Zusammenhang mit notwendigen Fluchtwegen zu untersuchen. Nach aktuellem Stand ist davon auszugehen, dass durch die vorgenannten Anpassungen eine Baugenehmigung erforderlich wird. Auf Grund der langjährigen Nutzungsdauer der Gebäude sind Bodenbeläge, Wandanstriche, Türen, Decken, etc. zu untersuchen und im erforderlichen Umfang zu erneuern. Der konkrete Anpassungs- und Sanierungsumfang ist im Rahmen der Bestandsaufnahme sowie der anschließenden Planungsphase zu untersuchen und mit dem Bauherrn abzustimmen. Nach bisherigem Stand sind folgende Terminziele für Haus 11 vorgesehen: Start Grundlagenermittlung: Dezember 2024 Start Vorentwurfsplanung: Februar 2025 Start Entwurfsplanung: Mai 2025 Start Ausführungsplanung: Oktober 2025 Start Ausschreibung und Vergabe: Januar 2026 Start Bauausführung: März 2026 Es ist beabsichtigt mit dieser Ausschreibung folgende Leistungen (stufenweise) zu beauftragen: Leistungen der Objektplanung Gebäude, Leistungsphasen 1-9 gemäß §§ 33 ff. HOAI. Zunächst werden in der 1. Beauftragungsstufe die Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß §§ 34 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5-9 werden stufenweise abgerufen. Ein Rechtsspruch auf Gesamtbeauftragung besteht nicht.
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