Alsfeld, Parkdeck Schnepfenhain, räumliche Einbindung, Begrünung, klimatische Aufwertung
Description du marché
Ausgangssituation/ Planerischer Rahmen Das Parkdeck Schnepfenhain liegt im Sanierungsgebiet Denkmalgebiet Alsfeld und im Fördergebiet Lebendige Zentren (Städtebauförderung). Es soll städtebaulich räumlich eingebunden, begrünt und klimatisch aufgewertet werden. Hierzu wurde das Architekturbüro Geissler beauftragt verschiedene Planungsvarianten zu entwickeln. Als Ergebnis wurde die Planungsvariante P 05 zur weiteren Bearbeitung ausgewählt. Zur Samuel Spier Gasse wird eine "Kulisse" als räumliche Fassung vorgeschlagen. Die Eignung als Rankgerüst soll statisch überprüft und Vorgaben für die Konstruktion entwickelt werden. Das Parkdeck EG wird neu geordnet und mit einer Fahrradstation, Lademöglichkeiten für Pedelecs und E-Automobilen ausgestattet. Im mittleren Bereich ist eine Überdachung vorgesehen, die mit einem Gründach oder alternativ mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet werden soll. Auch die Tiefgaragenzufahrt und der Treppenzugang von der Samuel Spier Gasse sollen je ein Gründach als Überdachung erhalten. Mit der Objektplanung wurde das Büro Geissler, Alsfeld beauftragt. Durch den Fachplaner Technische Ausrüstung soll eine PV-Anlage geplant werden, die entweder mit oder ohne Gründach funktioniert. Mit der Energie will der Bauherr zum einen die bereits vorhandenen E-Lademöglichkeit im UG für 1 bis 2 Autos bedienen und wenn möglich eine Verkabelung in Richtung Stadtbücherei (Schnepfenhain 29) und /oder in Richtung Märchenhaus (Sackgasse 2) bringen, um dort die gewonnene Energie weitestgehend als Eigenverbrauch zu nutzen. Diese technische Möglichkeit / Machbarkeit muss mit dem Energieversorger OVAG abgestimmt werden. Darüber hinaus sind dann entsprechende Batteriespeicher für jede Variante ebenfalls mit einzuplanen. Je nach Machbarkeit sind dann auch die Stromanschlussleitungen ggfls. in den beiden oder einem Gebäude anzupassen. Auf dem Parkdeck selbst ist die Machbarkeit von weiteren E-Ladestationen für Rad- und PKW-Verkehr zu überprüfen und wenn möglich ggfls. umzusetzen. Die Kosten für die KG 300 und 400 werden für die empfohlene Variante mit ca. 900.000 EUR netto veranschlagt Die geplanten Technischen Anlagen sollen in Abstimmung mit dem beauftragten Architekturbüro Geissler auf ihre Eignung, Realisierbarkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Ausgeschrieben wird die Fachplanung Technische Ausrüstung gem. HOAI § 53 ff. und Anlage 15 HOAI (2021) für die Anlagengruppen 1 und 4 stufenweise für die LPh 1-4 und die LPh 5-9.
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