BZ_IGW_4043 Starkstromtechnik
Description du marché
Los 1 Starkstromanlagen Sicherheitsbeleuchtung Für die Sicherheitsbeleuchtung innerhalb des Gebäudes ist ein Sicherheitslichtgerät für einen 3-stündigen Betrieb auszulegen. Die Sicherheitsbeleuchtung beinhaltet die Ausleuchtung der Flucht-, und Rettungswege, technische Betriebsräume, sowie der Ausgänge ins Freie. Niederspannungsschaltanlagen Für die niederspannungsseitige Hauptverteilung der elektrischen Energie wird eine Niederspannungshauptverteilung (GHV) für das System AV vorgesehen. Durch die hohe Verfügbarkeit der Schaltanlagen werden die Leistungsschalter in Einschubtechnik und die Sicherungslastschaltleisten in Stecktechnik auf der Zugangsseite ausgewählt. Alle Abgänge der Hauptverteilungen werden mit Stromwandlern und Messmodulen ausgestattet, um die elektrischen Messwerte zu erfassen. Die Anzeige der Messgrößen erfolgt je Feld vor Ort und kann über TCP/IP (Ethernet) weitergegeben werden. Niederspannungsinstallationsanlagen Unterverteilungen Den einzelnen Ebenen bzw. Nutzungsbereichen ist jeweils eine AVUnterverteilung zugeordnet, die sich in eigenen Elektroverteilerräumen je Geschoss befinden. Die Steigetrassen zur Versorgung dieser Verteilungen verlaufen innerhalb der Elektroverteilerräume. Der Aufbau der Unterverteilungen erfolgt nach IEC 61439 (VDE 0660-600). Erdungsanlage Die Erdung bzw. der Potentialausgleich in den Technikräumen sowie dem gesamten Gebäude wird entsprechend der DIN VDE 0100, Teil 540 und DIN VDE 0100, Teil 710 ausgeführt. Brandschutzmaßnahmen Brandschottungen werden als Weichschott vorgesehen, damit ein einfaches Nachrüsten bzw. Nachziehen von Leitungen durch den Brandschott gewährleistet ist. Kabel und Leitungen Als Hauptkabel zwischen der Niederspannungshauptverteilung und den Stockwerksverteilungen werden ausschließlich Kabel vom Typ NYCWY verlegt. Die Verkabelung der HLSK- Feldgeräte erfolgt über das Gewerk Gebäudeautomation. Verlegesysteme Die horizontale Verlegung der Kabel und Leitungen erfolgt über verzinkte Kabelrinnen, die innerhalb der abgehängten Decken in den Fluren verlaufen. Im Bereich der Treppenhäuser erfolgt die Kabelverlegung über Betoneinlegearbeiten durch den Rohbauer. Die kompletten Kabelrinnen für das Gewerk FIA sind nach Angaben des Planers FIA enthalten. Stör- und Betriebsmeldungen Die Stör- und Betriebsmeldungen Gewerk Elektro werden über eine KNXSchnittstelle der Gebäudeautomation übergeben. Beleuchtungssteuerungen Die Ausführung ist in übergeordneten Bereichen (Flure, Treppenhäuser) mit dem KNX-Bus vorgesehen. Sonnenschutzsteuerungen Für den elektrisch betriebenen außenliegenden Sonnenschutz mit Lamellen ist eine busgesteuerte Steuerung (KNX) vorgesehen: Es sind insgesamt 3 Fassaden wie folgt vorgesehen: 4 x Außenfassade U1 – E2 Sämtliche Aktoren, Eingänge und Relais befinden sich in den Unterverteilungen. Beleuchtungsanlagen Die Beleuchtung richtet sich nach den Richtlinien für Innenbeleuchtung mit künstlichem Licht: Die Richtwerte für die Beleuchtung von Räumen richten sich in der Tabelle nach DIN 12464-1:2002, Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen, der Arbeitsrichtlinie ASR 7/3 - Künstliche Beleuchtung und der BGR 131 - Sicherheitsregeln für die künstliche Beleuchtung. Blitzschutz- und Erdungsanlagen Im Überspannungskonzept sind Ableiter vom Typ 1 und 2 flächig vorgesehen. Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen Baustelleneinrichtung Über die bestehende Zuleitung des MVZ erfolgt die Baustromverteilung auf 0,4kV Basis. Es wird je Geschoss ein Baustromverteiler vorgesehen. Die Flure und Treppenhäuser erhalten eine Baubeleuchtung. Die Anlagen sind auf Basis Miete zu kalkulieren.
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