Coburg - Amt 61 - Sanierung der Mohrenbrücke - Objektplanung Ingenieurbauwerk und Fachplanung Tragwerk
Description du marché
Ingenieurleistungen Objektplanung Ingenieurbauwerk gemäß Teil 3 Abschnitt 3 der HOAI 2021 Fachplanung Tragwerk gemäß Teil 4 Abschnitt 1 der HOAI 2021 Leistungsphasen 3 bis 9 HOAI (75,4 % der Grundleistungen) im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerk Leistungsphasen 5 bis 6 HOAI (42 % der Grundleistungen) im Leistungsbild Fachplanung Tragwerk Stufenweise Beauftragung im Leistungsbild Objektplanung Ingenieurbauwerk: Stufe 1 (LPH 3-4 HOAI) Stufe 2 (LPH 5-7 HOAI) Stufe 3 (LPH 8-9 HOAI) Stufenweise Beauftragung im Leistungsbild Fachplanung Tragwerk: Stufe 1 (LPH 5-6 HOAI) Besondere Leistungen: Allgemein - Ergänzende Untersuchung der Betonfestigkeit mit Bohrkernentnahme - Nachrechnung am verfeinerten FE-Modell mit Berücksichtigung der Bogenwirkung - Schadensanalyse bezüglich Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit als Grundlage für die Instandsetzungsplanung - Zustandsfeststellung der sitzenden Brückenfigur und Sanierungskonzept im Zusammenhang mit den Planungen Brücke und Kiosk Objektplanung Ingenieurbauwerk - LPH 4: Mitwirken bei der Beschaffung der Zustimmung von Betroffenen - LPH 5: Koordination des Gesamtprojekts - LPH 5: Aufstellen von Ablauf- und Netzplänen - LPH 6: Detaillierte Planung von Bauphasen bei besonderen Anforderungen - LPH 7: Prüfen von Nebenangeboten - LPH 8: Prüfen von Nachträgen - LPH 8: Erstellen von Bestandsplänen - LPH 8: Kostenkontrolle - LPH 8: Erstellen eines Bauwerksbuchs - LPH 8: Örtliche Bauüberwachung - LPH 9: Überwachen Mängelbeseitigung Fachplanung Tragwerk: - LPH 6: Beitrag zum Aufstellen des Leistungsverzeichnisses des Tragwerks - LPH 7: Mitwirken beim Kostenanschlag nach DIN 276 - LPH 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Baubehelfe - LPH 8: Kontrolle der Betonherstellung und -verarbeitung auf der Baustelle - LPH 8: Betontechnologische Beratung - LPH 8: Mitwirken bei der Überwachung der Ausführung der Tragwerkseingriffe - LPH 8: Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks Honorarzone IV in beiden Leistungsbildern Anrechenbare Kosten: Objektplanung Ingenieurbauwerk 1.822.997,25 EUR Fachplanung Tragwerk 613.485,90 EUR Terminplanung: Ausführungszeitraum der Planungsleistungen: 03/25 - 12/25 Geplanter Baubeginn: 03/26 Geplante Fertigstellung der Maßnahme: 12/26 Das Projekt wechselt in der LPH 5 HOAI vom Stadtbauamt in die Zuständigkeit des Kommunalunternehmens Coburger Entsorgungs- und Baubetriebs (CEB). Der Bauwerksentwurf behandelt die Instandsetzung der Mohrenbrücke Coburg, welche mit dem angrenzenden Kiosk sowie der Brückenfigur ein denkmalgeschütztes Ensemble bildet. Grundlage der Planung ist das vom Landesamt für Denkmalpflege angestoßene Gutachten zum denkmalpflegerischen Mehrwert bzw. Würdigung des Denkmalcharakters. Die Mohrenbrücke überführt die stark frequentierte Mohrenstraße über den Fluss Itz. Das Bau-werk gewährleistet eine Verbindung zwischen Innenstadt und Bahnhof und ist Teil der Stammstrecke aller Stadtbuslinien und wird täglich von 451 Bussen passiert. Die Mohrenbrücke stellt einen Auftakt in die Innenstadt dar und ist eine wichtige Zufahrtsader (ca. 3000 Kfz/24h) zum Innenstadtbereich. Die Gesamtbreite der Fahrbahn beträgt 10,00 m, innerhalb welcher 2 Fahrstreifen sowie eine Sperrfläche angeordnet sind. Der Fußgängerverkehr verläuft auf 2,50 m breiten Gehsteigen auf beiden Außenseiten der Brücke. Die Brücke zeichnet sich somit durch eine breite Führung aus, was auf ihren (historischen) Charakter als Verkehrsachse schließen lässt. Die Brücke wurde in den Jahren 1927 und 1928 als Einfeld-Rahmenbauwerk auf Lehrgerüst erbaut. Die Stützweite der Brücke beträgt ca. 21,20 m. Das Bauwerk wurde ursprünglich für eine 23 to schwere Dampfwalze mit zwei nebenstehenden, 9 to schweren Fahrzeugen bemessen. Das Bauwerk ist grundlegend sanierungsbedürftig. Gemäß den Ergebnissen der normgerechten, der Planung vorausgegangenen Brückenprüfungen ist die Dauerhaftigkeit und Standsicherheit im Sinne der auf Prüfungsnote basierender Zustandsbeschreibung deutlich, die Verkehrssicherheit geringfügig beeinträchtigt. Im gesamten Bauwerk findet seit Jahren fortlaufend Chlorideintrag statt. Die Chloridfront ist bereits großflächig bis zur Bewehrung vorgedrungen. Es sind zahlreiche, ausgeprägte Betonausbrüche mit freiliegender, stark korrodierter Tragbewehrung zu verzeichnen. Der Bauwerkszustand wurde bei der letzten Bauwerksprüfung mit der Zustandsnote 3,5 bewertet.
Pouvoir adjudicateur
Comment répondre
Recevoir les prochains marchés Architecture, ingénierie & conseil technique en Allemagne par email
Alerte quotidienne · 7 000 nouveaux marchés/jour
Pas de spam · Désabonnement en 1 clic