Coburg - Amt 65 - Erweiterung Kindertagesstätte Kuckucksnest - Fachplanung Tragwerk
Description du marché
Ingenieurleistungen Fachplanung Tragwerk gemäß Teil 4 Abschnitt 1 der HOAI 2021 Leistungsphasen 5 bis 6 HOAI (42 % der Grundleistungen) Stufenweise Beauftragung: Stufe 1 (LPH 5-6 HOAI) Stufe 2 (LPH 8 HOAI als Besondere Leistung) Honorarzone III Anrechenbare Kosten: ca. 600.000 EUR (netto) gemäß § 50 Abs. 1 HOAI Besondere Leistungen: LPH 5: Einarbeiten in die Bestandsunterlagen der LPH 1-4 HOAI LPH 8: Ingenieurtechnische Kontrollen durch geeignete Stichproben Terminplanung: Ausführungszeitraum der Planungsleistungen: 03/2025 - 05/2027 Geplanter Baubeginn: 10/2025 Geplante Fertigstellung der Maßnahme: 04/2027 Das Hauptgebäude aus dem Jahr 1964 war 1985 für 2 Kindergarten- und 1 Krippengruppe erweitert worden. Jetzt besteht Bedarf für eine zusätzliche Kindergarten- und 1 zusätzliche Kinderkrippengruppe. Aus pädagogischen und organisatorischen Gründen werden jetzt 2 Kinderkrippengruppen im Erweiterungsbau vorgesehen. Der bestehende Krippengruppenraum wird für eine Kindergartengruppe umgenutzt. Der Entwurfsplanung ist die Machbarkeitsstudie vom 28.04.2021 vorausgegangen. Hier wurden verschiedene Varianten untersucht. Die Variante 1 sah einen Anbau hinter, die Variante 2 einen eigenständigen Neubau vor dem Bestandsgebäude vor. In beiden Fällen sollte das vorhandene Gebäude nach der Vorgabe des KGA weitestgehend unangetastet bleiben. Die Variante 2 mit einen nahezu eigenständigen Krippenneubau löst viele Probleme, die bei der Variante 1 sehr starke Hemmnisse verursachen. Die zukünftigen Handlungsmöglichkeiten im Hinblick auf den Bestand (Sanierung, Neubau, etc.) sind maximal. Die Schnittstellen zum Bestand sind baulich und fördertechnisch klar definiert. Eingriffe in den Bestand können minimiert werden. Die Variante 2 wurde auch vom Leitungsteam als verfolgenswert angesehen. Das Gebäude wird als Massivbau errichtet. Im Vorfeld wurde die Holzbauweise untersucht. Die sehr differenzierte Einbindung des Gebäudes in das bestehende Gelände lassen die Voraussetzungen für eine Holzkonstruktion nicht günstig erscheinen. Die preisliche Entwicklung für Bauholz hat über den nun schon länger anhaltenden Preisanstieg nochmals stark an Fahrt aufgenommen. Aufgrund der zum Teil größeren Spannweiten ist ein hoher Materialbedarf erforderlich. Von daher sprechen auch rein wirtschaftliche Gründe gegen eine Baukonstruktion in Holz. Die Ausführung lediglich des Dachtragwerkes aus Holz würde bei der Aussteifung des Mauerwerkskörpers zu unwirtschaftlichen und ggf. schadensträchtigen statischen Maßnahmen führen.
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