Deutsche Bundesbank, Generalplanung für eine standardisierte Umsetzung Video und Konzepterstellung GMS, bundeweite Liegenschaften, Leistungsphase LP 2-9 HOAI
Description du marché
Das Projekt umfasst die Generalplanung für eine standardisierte Videoüberwachungsanlage in 31 bundesweit verteilten Liegenschaften der Deutschen Bundesbank. Ferner soll ein technisches Konzept für die Implementierung eines Gefahrenmanagementsystems erstellt werden. Das Projektziel ist die Herstellung von Video-Objektschutzanlagen nach einheitlichen Vorgaben in 31 Liegenschaften der Hauptverwaltungen und Filialen der Bundesbank sowie die Entwicklung eines Konzepts für übergeordnete Gefahrenmanagementsysteme im Projekt "Standardisierte Umsetzung Video-Objektschutz und Konzeptentwicklung für ein Gefahrenmanagementsystem" (SUVO). Die zu planenden Anlage besteht aus einer Videoüberwachungs- und einer Einbruchmeldeanlage. Im Hinblick auf die übergeordneten Projektziele, den baulich technischen Qualitäten sowie einer wirtschaftlichen Vorgehensweise, soll ein Generalplaner folgende Leistungsbilder abdecken: - Fachplanung Sicherheitstechnik (Video, EMA) und Koordination der Gesamtmaßnahme, Leistungsanteil ca. 90 % - Objektplanung Gebäude und Fachplanung Freianlagen - Leistungsanteil ca. 6 % - Fachplanung Technische Ausrüstung (ELT, HKLS) - Leistungsanteil ca. 4 % Die Bundesbank plant die stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 2 bis 9 (HOAI). Zunächst erfolgt die Beauftragung der Leistungsstufe 1 (Leistungsphase 2). In Abhängigkeit von der weiteren Genehmigung sollen auch die weiteren Leistungsphasen beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf weitere Beauftragung besteht nicht. Es ist geplant, die 31 Liegenschaften ab der Leistungsphase 8 zeitlich in 3 Projektabschnitten hintereinander auszuführen. Grundsätzlich sollten die Umsetzungen in allen Liegenschaften als Einzelmaßnahmen ausgeführt werden. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass aufgrund von parallellaufenden Bauprojekten eine Abstimmung und Koordination mit diesen notwendig wird. Der Kostenrahmen für die anrechenbaren Kosten der vorgenannten Maßnahmen beträgt netto: - Gebäude und Freianlagen ca. 3,3 Mio. EUR - Fachtechnik HKLS und ELT ca. 2,2 Mio. EUR - Sicherheitstechnik ca. 50,0 Mio. EUR Über die heterogene Liegenschaftsstruktur der Bundesbank hinweg sollen standardisierte, ganzheitliche und zukunftsgerichtete Video-Objektschutzanlagen aufgebaut werden. Die in jeder Liegenschaft zu planende Anlage besteht aus einer Videoüberwachungs- und einer Einbruchmeldeanlage "Gebäude". Die Videoüberwachungsanlage orientiert sich dabei an dem Sicherheitsgrad 4 gemäß DIN EN 62676-4 "Hohes Risiko" und der Klassifizierung nach VdS 2366 Klasse C. Die Einbruchmeldeanlage orientiert sich an der VdS 2311 und an der DIN VDE 0833. Des Weiteren soll ein Konzept für ein Gefahrenmanagementsystem (GMS) in dem eine Zusammenführung der in den Liegenschaften vorhandenen komplexen Sub-Systeme der Gebäudesicherung (Videoüberwachung Objektschutz, Bewegungserkennung, Tür- und Torüberwachung, Perimeterdetektion, Gebäudealarmmeldungen) erarbeitet werden, um zu übergeordneten und standardisierten Bediensystemen zu kommen. Durch den Generalplaner soll ein Planungsleitfaden und ein Musterbetriebskonzept für die Planung, Herstellung, Integration und Betrieb von Gefahrenmanagementsystemen erstellt werden.
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