Energetische Sanierung Johann-Bierwirth-Schule (JBS) in Memmingen - Technische Ausrüstung ELT
Description du marché
Die Stadt Memmingen plant eine energetische Sanierung der Außenhülle der bestehenden Johann-Bierwirth-Schule Berufsschule (JBS) im Süden der Stadt Memmingen durchzuführen. Das Schulgebäude mit Pausenhalle, Dreifachturnhalle und einer in das Schulgebäude integrierten Hausmeisterwohnung wurde im Jahr 1982 im Süden von Memmingen errichtet. Die Berufsschule befindet sich zwischen den Gebäuden des Berufsbildungszentrums (BBZ) und der Fach- und Berufsoberschule (FOS/BOS). Der Gebäudekomplex mit eingeschriebenen Innenhöfen ist als Stb.-Skelettbau erstellt und besteht aus mehreren Baukörpern die durch Erschließungsgänge miteinander verbunden sind. Neben einem dreigeschossigen Unterrichtsgebäude mit Satteldach sind die Werkstattbereiche eingeschossig mit Flachdach oder Sheddächern ausgebildet. Die Fassadenflächen der bestehenden Baukörper sind derzeit mit Holzschindeln bekleidet. Die Flachdächer der Bestandsbaukörper mit vielen Dachkuppeln sind mit unterschiedlichen Materialen abgedichtet (u.a. vergossene bewehrte Gasbetonelemente (gleichzeitig Dämmung), zweilagige Bitumenschweißbahnen, Flies (neu über bestehender, bei Sanierung belassener Bitumenschweißbahn), Folie) und haben größtenteils eine Bedeckung aus Kies. Die geneigten Dachflächen sind ebenfalls mit unterschiedlichen Materialen abgedichtet (u.a. zweilagige Bitumenschweißbahnen, Folie). Den Vergabeunterlagen liegen beispielhafte Grundrisse, Schnitte und Konstruktionsdetails bei. Die Pläne dienen zur Übersicht und können im Einzelnen von der tatsächlichen Situation abweichen. Im Zuge der energetischen Sanierung der Gebäudehülle sind neben den Dachdeckung-, und Fassadenarbeiten die Fenster- und Verglasungsarbeiten durchzuführen und zusätzliche Beschattungen vorzusehen. Für das Objekt wird als Ergebnis der Energiestandard KfW 55 angestrebt. Das äußere, grundsätzliche Erscheinungsbild mit einer Holzfassade der Bestandsbaukörper soll bei der Sanierung erhalten bleiben. Bei der Sanierung der Außenflächen handelt es sich um: ca. 9.200 m2 Dachflächen ca. 2.800 m2 Fensterflächen ca. 4.700 m2 Fassadenflächen Die Durchführung der Maßnahme soll im laufenden Schulbetrieb und Bereichsweise erfolgen. Die Maßnahme wird öffentlich gefördert. Die auf dem Schulgelände vorhandene Dreifachturnhalle ist nicht Gegenstand dieser Maßnahme. Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung für die Anlagengruppen 4, 5 entsprechend HOAI Teil 4, Abschnitt 2, Leistungsphasen 1-3 und 5-9 für die Sanierung der Gebäudehülle. Die mit zu beauftragende besondere Leistungen sind dem den Vergabeunterlagen beiliegenden Vertragsentwurf zu entnehmen. Die Beauftragung erfolgt nach § 55 HOAI stufenweise. Im Auftragsfall wird als erste Stufe die Leistungsphasen 1 und 2 beauftragt. Über eine jeweils weitere Beauftragung der Leistungsstufen entscheidet der Auftraggeber im weiteren Verfahrensverlauf. Aus der stufenweisen Beauftragung können keine Forderungen auf die Übertragung weiterer Leistungsstufen oder weiterer Leistungen abgeleitet werden. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden entsprechend HOAI Anlage 15 „Objektliste Technische Ausrüstung“ die Honorarzonen für die Anlagengruppen wie folgt eingestuft: Anlagengruppe 4, 5 – Honorarzone II; Nach derzeitigem Kenntnisstand geht der Auftraggeber von folgenden Kostenansätzen (netto) aus: KGR 440 ca. 169.000 EUR, netto KGR 450 ca. 87.000 EUR, netto Grundlage für die Beschaffung wird das Vertragsmuster des Auftraggebers. Der Planungsbeginn erfolgt unmittelbar nach der Auftragserteilung im 1. Quartal 2025. Mit der Durchführung der Baumaßnahme soll Anfang 2026 begonnen werden. Die Fertigstellung der Baumaßnahmen soll im Juli 2028 und die Nutzungsaufnahme im August 2028 erfolgen.
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