Entwicklung und Pflege eines Gebäuderechners
Description du marché
Das Ziel dieser Vergabe ist die Entwicklung eines umfassenden Gebäuderechners, in dem die Solarrechner integriert werden sollen. Der Gebäuderechner soll zusätzlich zu den schon vorhandenen Ertragsrechnern zur Ermittlung des PV- und Solarthermiepotenzials, auch die Themen der Sanierung der Gebäudehülle und der Wärmeversorgung des Gebäudes inkludieren. Dabei soll der Gebäuderechner modular aufgebaut werden, so dass es möglich ist, die drei Themen separat als auch übergreifend zu betrachten. Im Ergebnis sollen alle Module in einer Gesamtübersicht zusammenfließen und dort die Ergebnisse für die Gebäude ausgewertet werden. Der Gebäuderechner soll zudem auch für mobile Endgeräte unabhängig vom Betriebssystem nutzbar sein. Dafür soll der Gebäuderechner losgelöst von der Kartenanwendung des Fachinformationssystems (FIS) Energieatlas über eine Adresseingabe genutzt werden können. Mit anschließender Pflege. Der Auftragnehmende (AN) entwickelt und programmiert den neuen Gebäuderechner des LANUV. Der Gebäuderechner soll anhand der drei Module "Photovoltaik", "Energetische Sanierung" und "Heizungstechnologie" aufgebaut werden, die im Ergebnis alle in einer Auswertung zusammenmünden. Die Ergebnisse werden für die Nutzenden in Form von Energiewerten, Kosten und vermiedenen CO2-Emissionen beschrieben. Dabei bearbeitet der AN sechs Leistungspakete, die z.T. auch parallel durchgeführt werden können. Der Gebäuderechner soll dabei zum einen über die Kartenanwendung des FIS Energieatlas beim Klick auf ein Gebäude gestartet werden sowie zum anderen über eine Adresseingabe auf mobilen Endgeräten unabhängig vom Betriebssystem. Der AN schlägt in seinem Angebot vor, ob er dafür eine separate App oder eine Responsive Website entwickeln würde. Es ist zu berücksichtigen, dass das neue Rechenmodul in das künftige Fachinformationssystem (FIS) Energieatlas NRW eingebaut wird. Bei der Entwicklung des Gebäuderechners ist die in der Anlage gezeigte "Technische Architekturrichtlinie für die IT im LANUV" (s. Anlage) zu beachten. Es sind nur technische Komponenten/Programme zu nutzen, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, die frei verfügbar sind und keine kostenpflichtigen Lizenzen erfordern. Der Betrieb des Rechenmoduls einschließlich der Datenhaltung erfolgt auf der zukünftigen IT-Infrastruktur des FIS Energieatlas, welcher derzeit seitens des LANUV und IT.NRW entwickelt wird. Die Datenhaltung erfolgt in einer PostgreSQL-Datenbank. Der AN liefert die Daten für den Gebäuderechner, das LANUV spielt die Daten in die PostgreSQL-Datenbank ein. In der fertigen Anwendung klicken die Nutzenden auf ein Gebäude in der Karte, dadurch werden die hinter dem Gebäude liegenden Daten identifiziert und an den Gebäuderechner weitergegeben. Dieser Teil des "Workflows" liegt auf Seiten IT.NRW"s. Auf Basis der übergebenen Daten startet dann der Gebäuderechner - dieser Teil des Workflows liegt auf Seiten des AN. Die Übergabe der Daten ist eng mit IT.NRW und dem LANUV abzustimmen. Orientierung bietet das aktuelle Solarkataster im Energieatlas NRW. Wie bei den Solarrechnern auch, sollen die zukünftigen Rechenmodule (LP 2, LP 3 und LP 4) mit Standardwerten hinterlegt werden. Die Nutzenden haben dann die Möglichkeit die Werte, welche anhand der Gebäudeauswahl und der damit verbundenen Grundlagendaten vorausgefüllt sind individuell und unkompliziert anzupassen. Die Ergebnisse der Module sollen mithilfe einer Gesamtübersicht auf der Startseite sichtbar sein und die wichtigsten Ergebnisse besonders hervorgehoben werden. Für alle Leistungspakete gilt, dass der AN den Aufbau der Module bzw. der Gebäuderechneroberfläche konzeptioniert. Er stellt diese im Anschluss dem Auftraggebenden (AG) vor und passt diese bei Bedarf an. Der AG behält sich vor, externe Fachleute zu diesem Austausch hinzuzunehmen. Im Anschluss erstellt der AN die Rechenwege und programmiert das Modul und die entsprechende Benutzeroberfläche dazu. Wie auch beim aktuellen "Ertragsrechner Photovoltaik", ist für alle Module eine Zwischenergebnisanzeige zu erstellen. Der AN versieht alle Eingaben und Ausgaben mit prägnanten Parameterinformationen für die Nutzenden. Der AN formuliert diese Textpassagen, welche möglichst kurz und informativ sein sollen. Dabei sollen diese den Nutzenden helfen schnell zu erfassen, um welchen Wert es sich handelt und wo dieser bei Eingabewerten gefunden werden kann (bspw. Jahresheizkostenabrechnung, Zählerwerte). Die Anzeige dieser Informationen ist (beispielsweise über Infoboxen) den Nutzenden einfach und übersichtlich zugänglich zu gestalten. LP 1: Entwicklung einer Benutzeroberfläche / Startseite LP 2: Modul "Photovoltaik" LP 3: Modul "Energetische Sanierungen" LP 4: Modul "Heizungstechnologien" LP 5: Zusammenführung der einzelnen Rechenmodule LP 6: Datenaufbereitung / Ergebnisexport Die LP 1-6 müssen bis zum 30.11.2025 fertiggestellt sein. LP 7: Pflege und Weiterentwicklung des Gebäuderechners im Anschluss bis zum 31.12.2027
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