Entwicklungskonzept gesamtstädtebauliche Quartiersentwicklung im Rostocker Nordwesten (ehem. Flächen der IGA2003)
Description du marché
Der Hanse- & Universitätsstadt Rostock ist es mit der IGA gelungen, zum einen eine erfolgreiche internationale Gartenbauausstellung auszurichten und zum anderen aus einer brachliegenden Fläche mit einer Größe von rund 90 ha für die Anwohnern und Besuchern einen regionalen Anziehungspunkt zu schaffen, der im Jahre 2023 sein 20. Bestandsjubiläum feiert. Die internationale Gartenbauausstellung in 2003 hat als Besuchermagnet den Bekanntheitsgrad der Hanse- und Universitätsstadt Rostock über die Landesgrenzen hinaus gesteigert. In der Nachnutzung wird das eigentliche Parkgelände sowie das Museum von der Auftraggeberin betreut. Vorrangige Aufgaben sind der Ausbau eines breiten Kulturangebotes auf der Festwiese, die Schaffung touristischer Infrastruktur, die Betreibung und Weiterentwicklung des Schifffahrtsmuseums auf dem Traditionsschiff und im Freilichtausstellungsbereich, die Parkpflege sowie die Umweltbildung. Die Museumspark Rostock GmbH bewirtschaftet alle innerhalb des IGA-Park Zauns befindlichen Flächen und Bauten. Weitere Teilflächen des ehemaligen insgesamt größeren IGA Parks (Messegelände, Stadtplatz Hamburger Tor, Parkplätze und Teile der Uferpromenade) sind anderweitigen Nutzungen und Verantwortlichkeiten zugeordnet worden. Die für die IGA 2003 geschaffene Infrastruktur mit ihren Verflechtungspotenzialen aus Parklandschaft und Erstellung eines Entwicklungskonzeptes mit Öffentlichkeitsbeteiligung zum folgenden Sachverhalt: Museumskomplex mit der Messe und den Stellplatzanlagen ist dadurch nicht mehr gegeben. Das Untersuchungsgebiet, das mit diesem Entwicklungskonzept bearbeitet werden soll, hat eine Gesamtgröße von ungefähr 75 Hektar. Für das derzeitige Gelände des IGA-Parks wurden in den letzten 20 Jahren verschiedene Impulse, Ideen und Konzepte zur Nachnutzung erstellt, die vielfach nicht weiterverfolgt wurden. Auch für die anrainenden Flächen wie Messegelände, Hamburger Tor oder Uferpromenade wurden solche Überlegungen immer wieder vorangetrieben und nicht abschließend verfolgt und umgesetzt. Diese Konzepte werden dem Auftragnehmer nach Auftragserteilung unter der Wahrung des Copyrights und der daraus resultierenden Rechte des Erstellers zur Verfügung gestellt. In Anbetracht der Vielzahl vorliegender Einzelkonzepte zu Teilbereichen des Geländes hat sich der Wunsch gefestigt, diese in einem neuen ganzheitlichen Konzept zusammen zu führen und untereinander abzustimmen. Das Konzept soll mit einer vollumfänglichen Betrachtung aller Potenziale und Möglichkeiten des Parkes und der dortigen Angebote für Freizeit und Erholung einen möglichst hohen Effekt für den Nordwesten von Rostock erzielen und gewährleisten. Durch Einbeziehung von zu beteiligenden Ämtern der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, kommunalen Gesellschaften sowie Bürgern und Gremien soll die Akzeptanz der Ergebnisse des Entwicklungskonzepts sichergestellt werden.
Pouvoir adjudicateur
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