Erweiterung Grundschule Bonifatius in Modulbauweise
Description du marché
Das Gebäudemanagement der Stadt Paderborn (GMP) kümmert sich als kommunaler Dienstleister rund um die Ressource „Immobilie“ und ist für das Thema Bauen und Bewirtschaftung der zentrale Ansprechpartner für die Nutzer der städtischen Gebäude. Aufgrund von mangelnden Raumkapazitäten der stetig wachsenden Grundschule Bonifatius sollen auf dem südlich des Hauptgebäudes befindlichen Freigelände zusätzliche Klassen- und Differenzierungsräume inkl. Nebenräume in einem Neubau mit Anschluss an den Bestand geschaffen werden. Die Erweiterung der Grundschule als Auftragsgegenstand ist für die prognostizierten Schülerzahlen von ca. 375 Schülern (15 Klassen á 25 Schüler) zu dimensionieren und zu planen. Der gesamte Schulstandort (inkl. des Bestandes) wird insgesamt für 500 Schüler (20 Klassen á 25 Schüler, zzgl. Lehrende und Betreuende) ausgelegt. Ziel des Projektes ist die Errichtung moderner Unterrichts- und Differenzierungsräume mit offenen Lernbereichen für eine optimale Lernatmosphäre. Der Schulanbau soll anhand des architektonischen Vorkonzeptes von den Bietern architektonisch und fachplanerisch so weiterentwickelt werden, dass ein modernes, energieeffizientes und wirtschaftlich optimiertes Gebäude angeboten wird. Dabei darf, je nach Konstruktionsprinzip des Bieters, von den Gebäudeabmessungen (Länge, Breite, Höhe) des Vorkonzeptes abgewichen werden. Wichtig ist die Einhaltung aller baurechtlichen Belange, der Zwangspunkte auf dem Grundstück (Rikus Kunstwerk) sowie der Vorgaben an Raumgrößen und -beschaffenheiten. Die grundlegende Anzahl, Struktur und Anordnung der Räume und Bereiche (ausgenommen sind WC-Anlagen und Technikräume, deren Anzahl, Größe und Position nach Bedarf geändert, ergänzt oder ersetzt werden können) ist beizubehalten. Ein weiteres Projektziel ist die schnellstmögliche Fertigstellung der Erweiterung. Außerdem will das GMP mit dem Lebenszyklusansatz die jährlichen Gesamtkosten, also die Summe aus Kapitalkosten, Betriebskosten und Umweltfolgekosten, über den betrachteten Nutzungszeitraum minimieren. Die Ausführung in Modulbaubauweise mit hohem Vorfertigungsgrad (3-dimensionale Vorfertigung) wird als zielführend erachtet und daher allen Bietern vorgegeben, um die hohen Anforderungen an Qualitäten, Kosten und Termine gewährleisten zu können. Insbesondere werden durch die Modulbauweise die Dauer, die Lärmimmissionen und die sonstigen Einwirkungen auf den laufenden Schulbetrieb erheblich reduziert, was wesentliche Ziele der Projektrealisierung sind. Unter Berücksichtigung der Projektziele und Erfüllung der notwendigen Anforderungen besteht ausdrücklich Produkt- und Konstruktionsneutralität. Die Bieter wählen die für ihre Spezialisierung am besten geeignete Konstruktion. Gegenstand des vorliegenden Vergabeverfahrens sind die Bauleistungen zur Erweiterung der Grundschule Bonifatius in Modulbauweise. Aufgrund der funktionalen Leistungsbeschreibung muss der Auftragnehmer zusätzlich wesentliche Planungsleistungen erbringen. Die weiteren Einzelheiten sowie die konkreten Leistungen sind insbesondere der Leistungsbeschreibung mit Anlagen (Anlage 1 der Vergabeunterlagen) zu entnehmen. Das GMP weist ausdrücklich darauf hin, dass sich der Auftragsgegenstand sowie die Vergabeunterlagen während des Vergabeverfahrens innerhalb der vergaberechtlichen Grenzen weiterentwickeln und ändern können.
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