Erweiterung Johann-Peter-Hebel-Schule, Tragwerksplanung
Description du marché
Die wachsende Schülerzahl, der zunehmende Bedarf an Klassenräumen und nicht zuletzt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule, der ab dem Jahr 2026 umgesetzt werden soll, macht die Schulraumoptimierung notwendig. Die Grundschule mit etwa 100 Schülerinnen und Schülern soll auf eine Zweizügigkeit für ca. 170 Schülerinnen und Schüler ausgebaut werden. Auf dem 10.414 m2 großem Gelände befinden sich neben den beiden Schulgebäuden der Johann-Peter-Hebel Schule mit dem historischen Schulhaus und der bereits bestehenden einzügigen Grundschule (Pavillon) ein Kindergarten und eine Schul- und Vereinssporthalle. In einer Machbarkeitsstudie wurden verschiedene Erweiterungsmöglichkeiten untersucht, die Machbarkeitsstudie wird allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Die Erweiterung soll in Form eines 2-geschossigen Erweiterungsbaus an den Pavillon sowie einer Aufstockung des eingeschossigen Pavillonbereichs erfolgen (Variante 2.2 der Machbarkeitsstudie). Die Nutzfläche des Pavillons wird dabei von ca. 343m² auf ca. 699m² vergrößert. Die BGF von Erweiterungsbau und Aufstockung beträgt insgesamt ca. 560m². Der Schulpavillon wurde 2001 in Massivbauweise auf Großbohrpfählen errichtet. Die Bodenplatte wurde freitragend zwischen den Pfahlkopfbalken mit untenliegender Wärmedämmung ausgeführt. Außen- und Innenwände sind aus Mauerwerk Hohllochziegel und die Geschosstreppen in Stahlbeton ausgeführt. Alle Änderungen im Bestand sollen unter Berücksichtigung der Gebäudestruktur und der Baukonstruktion erfolgen. Die vorliegende statische Berechnung erbringt die erforderlichen Nachweise für den Bau eines zweigeschoßigen, nicht unterkellerten Schulgebäudes. Die Berechnung wird zur Verfügung gestellt, ebenso wie Leitungspläne für Teilbereiche und die Bestandspläne. Die Realisierung soll bei laufendem Schulbetrieb zügig umgesetzt werden. Während der Bauphase können einzelne Schulkassen nach Absprache mit der Ausloberin in das historische Schulhaus ausgelagert werden. Die Fertigstellung ist im Herbst 2025 terminiert. Zur Optimierung der Bauphase soll der Erweiterungsbau in Holz- oder Holzhybridbauweise geplant werden. . Der Kostenrahmen / Gesamtbudget wurde mit 2.380.000 € Mio. brutto (Stand 3.Quartal 2022) angenommen. . Für das Projekt werden Fördermittel aus dem Schulbauförderprogramm beantragt. . Im Zuge der Aufstockung des eingeschossigen Pavillonbereichs soll im Obergeschoss ein zweiter Sanitärkern ergänzt werden. Die barrierefreie Erschließung des Obergeschosses ist durch den im Pavillon bereits vorhandenen Aufzug gewährleistet. . Für die Leistungen der Tragwerksplanung gem. §§ 49, 51 HOAI LPH 1-6 inkl. Objektüberwachung als besondere Leistung wird ein geeignetes Ingenieurbüro gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. In der ersten Stufe werden die Leistungsphasen 1-3 beauftragt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe, ebenso hält sich der Aufraggeber vor, einzelne Leistungen innerhalb einer Leistungsstufe selbst oder durch Dritte erbringen zu lassen.
Pouvoir adjudicateur
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