Erweiterung OP-Kapazitäten - Objektplanung gem. 34 HOAI 2021
Description du marché
Die zunehmende Ambulantisierung, der Rückgang des Bedarfs an Intensivbetten außerhalb von Pandemien und steigende hygienische Anforderungen bedürfen einer baulichen und räumlichen Neuordnung einzelner Bereiche. Die Kapazitäten der beiden Herzkatheter-Arbeitsplätze reichen nicht aus. Ein dritter Arbeitsplatz ist im Rahmen einer Ausschreibung bereits bezuschlagt ebenso wie der Ersatz des älteren Bestandsplatzes. Zudem ist die derzeitige Lage an der Intensivstation ungünstig, eine Verlagerung in den ambulanten OP-Bereich wird angestrebt. Hierfür bietet sich der Bereich der jetzigen Laboratoriumsmedizin an, der sich in direkter Nachbarschaft zum ambulanten Eingriffszentrum befindet. Die Kommunikation mit dem Labor und der Probenversand dorthin finden anders als zur Zeit der Planung des Gebäudes fast ausschließlich elektronisch und über Rohrpost statt. Die zentrale Anordnung hat insofern an Bedeutung verloren. Der Zuschnitt der Räume des Labors entspricht nicht mehr den veränderten Labor-Arbeitsabläufen mit hohem Automatisierungsgrad. Das Labor soll daher in das Bettenhaus am Wald verlegt werden. Dort können Flächen durch Verlagerung in das Haus 3 freigemacht werden. Die Herrichtung der Flächen für das Labor soll nach Auffassung des Bauherrn mit geringstem Aufwand erfolgen. Ziel ist ein schneller Baustart für den Umbau des HKL. Des Weiteren sind die OP-Kapazitäten im ambulanten Eingriffszentrum für eine zunehmende ambulante bzw. ambulant-stationär verzahnte Versorgung unzureichend. Auch angesichts der notwendigen Renovierung der OP-Säle stehen keine Ausweichkapazitäten zur Verfügung. Es drohen Erlösausfälle.
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