Fachplanung HLS-Technik zur OGS-Erweiterung an der Jung-Stilling-Grundschule Kredenbach
Description du marché
Fachplanung HLS-Technik gemäß Teil 4, Abschnitt 2 HOAI, Leistungsphasen 1-9 zur OGS-Erweiterung an der Jung-Stilling-Grundschule Kredenbach. Die Stadt Kreuztal liegt im Siegerland und gehört zum nordrhein-westfälischen Kreis Siegen-Wittgenstein. Derzeit leben rund 31.200 Einwohner in der Stadt Kreuztal. Die Stadt Kreuztal ist Schulträger von drei weiterführenden Schulen, einer Förderschule und sieben Grundschulen. Gegenständlich soll ein Anbau einer Mensa mit Betreuungsräumen an der Jung-Stilling-Grundschule Kredenbach geplant und realisiert werden. Die Jung-Stilling-Grundschule ist ein massives zweigeschossiges Gebäude mit Flachdach und wurde im Jahre 1956 errichtet, der Anbau im Jahre 1986. Seit dem Schuljahresbeginn 2007/08 ist die Jung-Stilling-Grundschule eine zweizügige sogenannte „offene Ganztagsschule“, in der derzeit ca. 220 Schüler und Schülerinnen von ca. 15 Lehrern und Lehrerinnen unterrichtet werden. Eine offene Ganztagsschule stellt die klassische Unterrichtsstruktur der Halbtagsschule dar und ergänzt dieses mit einem zusätzlich, freiwilligem Nachmittagsprogramm. Das Leitbild der Schule lautet: Lernen in Gemeinschaft; Freude am Lernen, soll die Kinder auf ihren Lernweg begleiten und stärken. Ab dem Jahr 2026 hat jeder Schüler einen gesetzesmäßigen Anspruch auf Ganztagsbetreuung. Bedingt der gesetzlichen Vorgaben soll die Jung-Stilling-Grundschule einen Erweiterungsbau für eine Mensa und Betreuungs- / Hausaufgabenräume erhalten. Die Stadt Kreuztal hat bereits ein Vorentwurfskonzept bzgl. möglicher Gebäudekubatur, Flächen und Grundrissorganisation erstellt. Demnach soll der Anbau auf einer unbebauten Fläche hinter dem Hauptgebäude platziert werden. Das zu bebauende Grundstück liegt im Bereich eines gültigen Bebauungsplanes, welcher sich derzeitig für die neue Nutzung in Änderung befindet. Über einen Verbindungsgang soll der Neubau an den Bestand angebunden werden. Für einen barrierefreien Zugang ist unter anderem ein Aufzug eingeplant, dieser ermöglicht sowohl die Erschließung des Bestands als auch des neuen Anbaus. Das Konzept sieht im ersten Obergeschoss eine Mensa mit entsprechendem Nebenraumprogramm vor. Im zweiten Obergeschoss sollen Betreuungsräume und Nebenraumstrukturen entstehen.
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