Fortschreibung des Landschaftsprogrammes Brandenburg - Fortschreibung des Teilplans "Biologische Vielfalt"
Description du marché
Die Leistung setzt sich aus folgenden Leistungsbestandteilen zusammen: 1) Planungsgrundlagen Besorgen, Zusammenstellen, Einpflegen und Berücksichtigen der folgenden Pläne und Grundlagen - Landesplanung - Landschaftsprogramm Brandenburg - Landschaftsrahmenpläne - Geobasisdaten - weitere Planwerke und Fachdaten 2) Recherche weiterer Grundlagen, weiterer Daten und der Rechtsprechung - Wissenschaftliche Grundlagen - Daten - Rechtsprechung 3) Bewertung a) Konzept Der Auftragnehmer entwickelt zunächst ein Konzept. Dieses beinhaltet eine Liste der erforderlichen Datengrundlagen, eine Recherche zum Thema Biodiversität und Landschaftsplanung, amtliche Dokumente, Programme, Rechtsprechung, eine (Arbeits-)Definition mit Untersetzung der drei Ebenen und eine Auflistung der Arbeitsschritte mit Zeitschiene. Das Konzept wird DOCX- und als PDF-Datei übergeben. b) Zwischenbericht (Erfassung und Bewertung) Der Zwischenbericht beschreibt oder soweit allgemein bekannt, nennt die zu verwendenden Methoden zur Erfassung und Bewertung der biologischen Vielfalt und legt ein grafisches Konzept für die Karten und eine Gliederung für den Text vor. Die Methodik soll auf das Land Brandenburg abgestimmt sein, aber auch die "Schnittstellen" zu den benachbarten Bundesländern und Polen berücksichtigen. Inhaltlich sollen auch die Auswirkungen künstlicher Beleuchtung und des Klimawandels und Ziele zur Klimaanpassung hinsichtlich der biologischen Vielfalt dargestellt werden. Das grafische Konzept soll auch mit Textkarten veranschaulicht werden. Dabei sind Kartenlegende und Textgliederung passfähig. Kapitel, bzw. Unterkapitel untersetzen einzelne Legendenpunkte der Karte. Der Zwischenbericht ist eine Skizze des vorgesehenen Werkes, insbesondere seines Inhalts und der textlichen und kartografischen Darstellung, die es auch Dritten ermöglicht, das Ziel der Planung zu erfassen und zu verstehen. Er benennt weitere, verfügbare, landesweit vorliegende Daten und Planungsgrundlagen, als die in 2.1.1. bis 2.1.5 genannten, die für den Erhalt der biologischen Vielfalt hilfreich oder erforderlich sind. Der Zwischenbericht wird dem Auftraggeber als Ausdruck und als Datei jeweils im PDF-Format und in einem bearbeitbaren DOCX-Format vorgelegt. Der Auftragnehmer arbeitet Hinweise und Anregungen des Auftraggebers ein und stellt den Zwischenbericht fertig. Der Zwischenbericht bildet die Grundlage für die Beteiligung der Behörden zur Festlegung des Untersuchungsrahmens gem. § 4 Abs. 5 Satz 1 BbgNatSchAG für die Fortschreibung des Landschaftsprogramms. Der Auftragnehmer wertet die eingegangenen Stellungnahmen aus und unterbreitet dem Auftraggeber seinen Vorschlag, inwieweit die Anregungen berücksichtigt werden sollen und berücksichtigt sie nach Entscheidung des Auftraggebers. Der Zwischenbericht umfasst, analog zur HOAI, die Planungsphase "Erfassung". Er besteht aus Text und Textkarten. Diese werden einzeln und als JPG in den Text eingebunden übergeben. Der Text wird DOCX- und als PDF-Datei übergeben. 4) Planung a) Vorentwurf Der Vorentwurf bewertet die Ergebnisse der Erfassung des Zwischenberichts und stellt sie in mindestens einer Bewertungskarte im M 1:300.000 dar. Daraus werden die jeweiligen Ziele, Erfordernisse und Maßnahmen entwickelt und in mindestens einer Karte im M 1:300.000 mit Text dargestellt. Optional (siehe 3., Option 4) können weitere Karten im M 1:300.000 angefertigt werden.Alle Karten werden in 5 Ausdrucken sowie deren GIS-Daten und als PDF (Auflösung 300dpi und 600 dpi) übergeben; Textkarten werden einzeln und als JPG in den Text eingebunden übergeben. Der Text wird DOCX- und als PDF-Datei übergeben. Der Vorentwurf besteht aus Text und Karte im M 1:300.000 und orientiert sich hinsichtlich Gliederung und Layout am LaPro 2001. Der Vorentwurf beinhaltet die Ziele für den Erhalt hochwertiger Räume bzw. zur Verbesserung beeinträchtigter Räume für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Er beinhaltet auch Angaben zur Überprüfung der Verwirklichung der Planziele (Monitoringkonzept, vgl. Anlage 3). Der Vorentwurf bildet die Grundlage für die Hausabstimmung. b) Entwurf Der Auftragnehmer wertet die eingegangenen Stellungnahmen der Hausabstimmung aus und unterbreitet dem AG seinen Vorschlag, inwieweit die Anregungen berücksichtigt werden sollen. Der AG entscheidet über eine etwaige Berücksichtigung und gibt ggf. weitere Hinweise an den AN weiter. Der AN setzt die zu berücksichtigenden Aspekte sowie die Hinweise des AG um und fertigt den Entwurf an. Alle Karten werden in 5 Ausdrucken sowie deren GIS-Daten und als PDF (Auflösung 300dpi und 600 dpi) übergeben; Textkarten werden einzeln und als JPG in den Text eingebunden übergeben. Der Text wird DOCX- und als PDF-Datei übergeben. Der Entwurf wird die Grundlage für die Öffentlichkeitsbeteiligung nach § 4 Abs. 5 Satz 2 ff. BbgNatSchAG. c) Fertigstellung Tabellarische Auswertung der eingegangenen Stellungnahmen und Unterbreitung eines Vorschlages, inwieweit die Anregungen berücksichtigt werden sollen oder nicht. Der AG entscheidet über eine etwaige Berücksichtigung und gibt ggf. weitere Hinweise an den AN weiter. Der AN setzt die zu berücksichtigenden Aspekte sowie die Hinweise des AG um und stellt den Plan fertig. (Für weitere Details siehe Vergabeunterlagen Teil B - LeistungsVZ Nr. 2)
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