Freianlagenplanung Grüner Ring
Description du marché
Der "Grüne Ring" umrahmt das gesamte Westfalenhüttengelände. Er dient sowohl der Naherholung als auch den Belangen des Naturschutzes und bildet eine Verbindung zu vorhandenen Grünräumen, wie z.B. dem Hoeschpark. Der Grüne Ring liegt im Geltungsbereich der Bebauungspläne InN 219 und InN 226 und umfasst ca. 35 ha Grünfläche. Durch integrierte Rad- und Wanderwege werden bisher unterbrochene Verbindungen geschlossen. Somit entsteht eine Vernetzung unterschiedlicher Grünräume in all ihren Funktionen mit der Umgebung. Entlang der Bahnlinie Dortmund - Münster entsteht eine öffentliche Grünfläche zwischen der Borsigstraße und Kirchderne inkl. eines Landschaftsbauwerkes. In dieses werden Böden aus der Flächensanierung der Westfalenhütte eingebaut. Ein begehbarer, begrünter Hügel mit unterschiedlichen Naherholungsmöglichkeiten ist das Ziel der Vorplanung. Südlich und östlich des Landschaftsbauwerkes sollen ein Quartierspark sowie weitere Flächen vielfältige Freizeitnutzungen bieten. Die Ausgestaltung orientiert sich an dem bestehenden Rahmenplan Westfalenhütte sowie den grundsätzlichen Zielsetzungen zur Verbesserung der urbanen grünen Infrastruktur, der Steigerung der Lebens- und Wohnqualität sowie der Verbesserung des Mikroklimas und des Artenschutzes. Insgesamt erfolgt damit eine naturnahe und nachhaltige Gestaltung der Flächen, die sowohl eine ökologische Wertigkeit aufweist als auch der Naherholung der Bewohner*innen des Stadtbezirks und der Stadt dient. Die ehemaligen Industrieflächen werden ökologisch aufgewertet und es erfolgt eine Schließung von Lücken zwischen vereinzelten Grün- und Erholungszonen innerhalb der Stadt Dortmund. Im Jahre 2000 wurde die Stahl- und Koksproduktion auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte aufgegeben, verblieben sind die stahlverarbeitenden und stahlveredelnden Betriebe der Thyssenkrupp AG. Die aus dem städtebaulichen Ideenwettbewerb entwickelte Rahmenplanung wurde am 19.06.2008 durch den Rat der Stadt beschlossen. Einvernehmliche Absicht ist es, die Flächen wieder einer neuen Nutzung gemäß der gesamtstädtischen Zielsetzung zuzuführen. Gleichzeitig wurde die Aufstellung von insgesamt 9 Bebauungsplänen beschlossen. Diese Planungen umfassen die neue Erschließung des Areals, die Entwicklung eines Wohnquartiers mit angegliedertem Versorgungsstandort, Bereiche für Forschung und Entwicklung, Logistikflächen, gewerbliche Nutzungen sowie die Anlage eines "Grünen Rings" um den gesamten ehemaligen Industriekomplex mit Flächen für Freizeit, Erholung, und Artenschutz. Mit einer Gesamtfläche von 450 ha ist der Bereich der Westfalenhütte der mit Abstand größte zusammenhängende Entwicklungsbereich der Stadt Dortmund. Dementsprechend steht neben der Ansiedlung einer erheblichen Anzahl von Arbeitsplätzen, insbesondere die verkehrliche Entlastung der Nordstadt und die Erweiterung der Grün-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten zwischen Hoeschpark und Fredenbaumpark im Vordergrund. Weiterhin entsteht im Bereich der Stahlwerkstraße ein neues Wohngebiet zur Deckung dringend benötigter Wohnbedarfe in der Nordstadt. Ebenso sind ein neuer Schulstandort sowie eine Kindertageseinrichtung vorgesehen. Zur Sicherung des Grüns im Stadtteil, ist mit der Fortschreibung des integrierten Handlungskonzeptes Soziale Stadt Dortmund Nordstadt für die Entwicklung der Grünachse Westfalenhütte eine Antragstellung zur Städtebauförderung vorgesehen. Insgesamt sind 25,6 Mio. EUR für das Gesamtprojekt veranschlagt. Der Planungsbeginn ist für Ende 2021 vorgesehen. Vorbehaltlich der Zuwendung der Fördermittel ist frühestens im Frühjahr 2025 mit einem Baubeginn zu rechnen. Die Planung umfasst das Leistungsbild nach HOAI 2021. Die Leistungen werden aktuell in Anlehnung an die HOAI ausgelobt. Für die Planungsleistungen ist eine stufenweise Beauftragung der Leistungsphasen 1-5 und der Leistungsphasen 6-9 erforderlich.
Pouvoir adjudicateur
Recevoir les prochains marchés Architecture, ingénierie & conseil technique en Allemagne par email
Alerte quotidienne · 7 000 nouveaux marchés/jour
Pas de spam · Désabonnement en 1 clic