Gefährdungsanalyse bzgl. des Schiffsverkehrs
Description du marché
Die bestehende Süderelbbrücke aus den 1930er bzw. 1960er Jahren führt die A1 über die Süderelbe in Hamburg. Im Zuge einer Nachrechnung wurden für die Überbauten wesentliche Tragfähigkeitsdefizite festgestellt. Aufgrund der dadurch eingeschränkten Lebensdauer ist dringend ein Ersatzneubau erforderlich. Der Ersatzneubau des 386 m langen Bauwerks erfolgt unter Aufrechterhaltung des Verkehrs. Dabei wird zunächst der neue westliche Überbau in provisorischer Lage westlich der bestehenden Brücke hergestellt. Nach Umlegung des Verkehrs auf den Überbau in provisorischer Lage erfolgt der Abbruch der bestehenden Brücke. Anschließend kann der östliche Überbau in endgültiger Lage hergestellt wer-den. Danach wird der Verkehr auf den östlichen Überbau gelegt und der provisorische Überbau wird quer in seine endgültige Lage verschoben. Es werden 4 Haupt-Bauphasen unterschieden: -Herstellung Unterbauten und Überbau West (Rifa Bremen) in provisorischer Lage (westl. der Bestandsbrücke) - Rückbau der Bestandsbrücke -Herstellung Unterbauten und Überbau Ost (Rifa Lübeck) in endgültiger Lage -Querverschub Überbau West in die endgültige Lage Die Baumaßnahme Ersatzneubau Süderelbbrücke beeinträchtigt temporär den Schiffsverkehr im bzw. am Fahrwasser durch Einbauten, Arbeitsvorgänge und Bau-stellenfahrzeuge. Zusätzlich erfolgt eine Gefährdung der Baustelle als solches durch den regulären Schiffsverkehr. Um die Sicherheit der Baustelle, des eingesetzten Personals, sowie die Sicherheit und Leichtigkeit der Schifffahrt zu gewährleisten, ist der Grad der Gefährdung zu bestimmen und sind Maßnahmen zu Minderung der erkannten Gefahren zu treffen.
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