Appeldex.com
Contract notice Architecture, ingénierie & conseil technique 🇪🇺 TED

Generalplaner

🌍 Allemagne
Publication
25/06/2025
Date limite
Valeur estimée
Donneur d'ordre
Codes CPV

Description du marché

Im Passauer Süden soll der Neubau der Bundespolizeiinspektion Passau realisiert werden. Dafür steht das Grundstück des ehem. Truppenübungsplatzes der Bundeswehr (ehem. Bundeswehrgelände P9, Passau, Gemarkung Haidenhof, Fl. Nr. 549/168) mit ca. 22.300 m² zur Verfügung. Das Grundstück wurde als Bauschutt- und Materiallager genutzt. Die Räumung und der Rückbau werden aktuell vollzogen. Der Grundstück Erwerb erfolgt in IV/2025. Auf ca. 19.130 m² soll die neue Dienststelle der Bundespolizei errichtet werden. Die verbleibende Fläche ist für eine spätere Bebauung durch das Landesamt für Finanzen vorgesehen. Das Bauvorhaben ist in der vertieften Konzeptstudie in zwei Gebäudeteile untergliedert. Teil 1, das Hauptgebäude, orientiert sich städtebaulich zur Neuburger Straße hin. Teil 2 (Gebäude Rückführung) ist funktional nachgeordnet und zurückversetzt im geschützten Grundstücksbereich angeordnet. Beide Gebäudeteile sind baulich durch eine Schutzmauer verbunden, welche den internen Polizeihof sichert und vom öffentlichen Raum abschirmt. Die Konzeptstudie diente zur Darstellung des Raumbedarfs sowie der grundlegenden Nutzerabläufe. Sie ist nicht zwingend Grundlage der weiteren Planung. Dies gilt u. a. für die Aufteilung der Nutzung auf mehrere Gebäudeteile. Die Gesamtmaßnahme dient der Unterbringung von 438 Dienstposten. Es werden 42 Dienstfahrzeugstellplätze im Polizeihof sowie 144 Mitarbeiterstellplätze unterhalb einer bestehenden Hochspannungsleitung vorgesehen. Die Erschließung erfolgt über die Dr.-Emil-Brichta-Straße. Eine Notausfahrt zur Neuburger Straße wird zur Sicherstellung der Einsatzfähigkeit geplant. Die Maßnahme ist auf das Erreichen des BNB-Zertifikats „Silber“ ausgerichtet. Gebäude 1 – Inspektion Das Hauptgebäude umfasst ca. 5.900 m² Bruttogrundfläche und ist auf 3,5 oberirdische und 1,5 unterirdische Geschosse verteilt. Die Konstruktion ist in Massivbauweise geplant. In den Obergeschossen ist eine Modulbauweise denkbar, jedoch abhängig von den nutzerspezifischen Sicherheitsanforderungen. Die tragenden Decken werden aus brandschutztechnischen Gründen in Stahlbeton ausgeführt. Die Fassadengestaltung differenziert zwischen einem massiven Sockelbereich und einem darüberliegenden Gebäudeteil mit hinterlüfteter Fassadenbekleidung. Das Bauvorhaben ist für den energetischen Standard EGB 40 vorgesehen. Die Wärmeversorgung erfolgt voraussichtlich über Fernwärme. Alternativ könnte auch eine Energieversorgung mittels einer Pellet-Anlage in Betracht gezogen werde. Auf dem Flachdach ist eine PV-Anlage vorgesehen, zudem sind Maßnahmen zur Notstromversorgung (USV und Dieselaggregat) Bestandteil der Planung. Für die Lüftung wird eine zentrale mechanische Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung vorgesehen. Die Elektromobilitätsinfrastruktur wird gemäß Gebäude-Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) vom 18.03.2021 umgesetzt. Aus diesem Grund muss mindestens ein Ladepunkt für Elektromobilität errichtet werden, sowie mindestens jeder dritte Stellplatz mit der Leitungsinfrastruktur für die Elektromobilität ausgestattet werden, d.h. neben einer Ladestation sind mindestens 48 Stellplätze (144 MA-Stellplätze) für den späteren Einbau einer Ladestation vorzubereiten. Das Grundstück wird eingefriedet und sicherheitstechnisch gesichert. Die Anforderungen an Barrierefreiheit, Schallschutz, Innenraumlufthygiene, Tageslichtversorgung sowie materielle Sicherheit gemäß den Vorgaben der Bundespolizei sind Bestandteil der Planung. Gebäude 2 – Rückführung Der zweite Gebäudeteil umfasst die Rückführeinrichtung der Bundespolizei. Der zweigeschossige Baukörper wird parallel zur nordöstlichen Grundstücksgrenze in unmittelbarer Nähe zum Polizeihof angeordnet. Die Gebäudeabmessungen betragen ca. 10,75 m x 53,25 m bei einer Wandhöhe von ca. 7 m. Der Eingangsbereich ist zum Polizeihof hin orientiert. Die bauliche Umsetzung erfolgt in Massivbauweise. Die genaue Ausgestaltung ist an die Festlegungen des Hauptgebäudes (Gebäude 1) angelehnt. Die Struktur ist brandschutztechnisch in drei Brandabschnitte zu gliedern. Zwei notwendige Treppenhäuser sind zur Einhaltung der Fluchtweglängen vorzusehen. Das Gebäude ist barrierefrei zu planen. Die barrierefreie Erschließung des Erdgeschosses erfolgt ebenerdig über den Polizeihof, das Obergeschoss wird über einen Aufzug erschlossen. Die erforderliche natürliche Belichtung und Lüftung aller Büroräume ist sicherzustellen. Technikräume im Untergeschoss sind ggf. durch Lichtschächte zu ergänzen, sofern dies brandschutz- oder haustechnisch erforderlich wird. Die energetische Planung hat die Anforderungen des Standards EGB 40 umzusetzen. Die Wärmeversorgung ist über Fernwärme vorgesehen. Alternativ könnte auch eine Energieversorgung mittels einer Pellet-Anlage in Betracht gezogen werde. Die technische Gebäudeausrüstung, Sicherheitsmaßnahmen sowie Anforderungen an Schallschutz, Innenraumlufthygiene, Tageslichtversorgung und Energieeffizienz richten sich analog zum Hauptgebäude nach den Vorgaben der Bundespolizei sowie den einschlägigen Regelwerken. Die Planung ist auf eine spätere bauliche Erweiterung durch Aufstockung vorzubereiten. Im Rahmen des gegenständlichen VgV-Verfahrens sollen Planungsleistungen als Generalplanung zur Durchführung einer Funktionalen Leistungsbeschreibung vergeben werden. Die Leistungen betreffen somit alle notwendigen Teilbereiche der Objekt-, Tragwerks-, Haustechnik-, Freianlagen- und Ingenieurbauplanung. Die Beauftragung erfolgt in Leistungsstufen: Leistungsstufe 1: Lph. 1 "Grundlagenermittlung" und Lph. 2 "Vorplanung" und Besondere Leistungen Leistungsstufe 2: Lph. 5 "Ausführungsplanung" und Besondere Leistungen, insbesondere die Qualitätssicherung des Totalunternehmers Leistungsstufe 3: Lph. 6 "Vorbereitung der Vergabe" und Lph. 7 "Mitwirkung bei der Vergabe" und Besondere Leistungen, insbesondere die Qualitätssicherung des Totalunternehmers Leistungsstufe 4: Qualitätssicherung Baubegleitung Totalunternehmer

Procédure
Procédure négociée avec publication
Nature du contrat
Services
Lieu d'exécution
Passau (DE222)

Pouvoir adjudicateur

🏛 Staatliches Bauamt Passau, Passau
Gratuit · Sans carte bancaire

Recevoir les prochains marchés Architecture, ingénierie & conseil technique en Allemagne par email

Alerte quotidienne · 7 000 nouveaux marchés/jour

Pas de spam · Désabonnement en 1 clic

Marchés similaires

Voir tous les AO similaires →

Questions fréquentes

Comment répondre à cet appel d'offres ?
Pour répondre à cet appel d'offres publié par cette autorité publique, commencez par consulter le cahier des charges complet via le lien vers la source officielle ci-dessus. Créez un compte gratuit sur Appeldex pour recevoir les futurs marchés Architecture, ingénierie & conseil technique directement par email.
Qui peut répondre à ce marché Architecture, ingénierie & conseil technique ?
Ce marché est ouvert à toute entreprise répondant aux critères techniques et financiers définis dans le cahier des charges. La date limite de dépôt des offres est le non précisée. Les PME peuvent répondre en groupement d'entreprises.
Comment trouver d'autres marchés Architecture, ingénierie & conseil technique ?
Appeldex agrège plus de 236 000 appels d'offres publics en temps réel depuis TED (Journal officiel de l'UE), BOAMP (France), Find a Tender (Royaume-Uni), TenderNed (Pays-Bas) et d'autres sources officielles. Créez un compte gratuit pour configurer des alertes personnalisées sur les marchés Architecture, ingénierie & conseil technique en Allemagne.
Gratuit · Sans carte bancaire

Ne ratez plus aucun marché Architecture, ingénierie & conseil technique

Alerte email quotidienne · 7 000 nouveaux marchés/jour · 27 pays EU

Pas de spam · Désabonnement en 1 clic

Recevoir les prochains marchés Architecture, ingénierie & conseil technique par email
Gratuit · 7 000 nouveaux marchés indexés chaque jour
Créer un compte →