Generalsanierung Deutsches Nationaltheater Weimar, Projektsteuerung
Description du marché
Die Stadt Weimar beabsichtigt, das Deutsche Nationaltheater Weimar (DNT), als den bedeutendsten Bühnenbetrieb Weimars, von herausragender kommunaler, regionaler und nationaler Bedeutung, als Einzeldenkmal im Kontext seiner prägnanten Umgebung instand zu setzen, zu modernisieren und im Sinne eines lebendigen kulturellen Zentrums zukunftsorientiert und in einer hohen Qualität umzubauen. Die Institution vereint das Musiktheater und die Sprechbühne sowie das A-Orchester Staatskapelle Weimar. Anlass und Ziel der Generalsanierung sind zum einen die Instandsetzung und Modernisierung altersbedingter Mängel und Defizite der Bausubstanz wie der technischen Gebäudeausrüstung, insbesondere Defizite bei der Saal- und Orchesterakustik, der Sichtlinien, der barrierefreien Erschließung, bei der Sicherheit und beim Komfort der Zuschauer, bei der IT-Unterstützung/Digitalisierung („Smart“- Theater) und bei der Energieeffizienz (Klimaneutralität). Zum anderen sind durch funktionale und gesetzliche Anforderungen sowie räumliche Mehrbedarfe Flächenerweiterungen absehbar. Im Mittelpunkt der Aufgabe stehen die Konzentration und Bündelung bestehender Ressourcen und die Einordnung der seitens der DNT GmbH Weimar angezeigten Mehrbedarfe mit optimalen Funktionalitäten und räumlichen Zuschnitten der verschiedenen Nutzungsbereiche, die Erhöhung des Erlebnisgehaltes und des Besucherkomforts sowie positive städtebauliche Effekte unter besonderer Beachtung der denkmalpflegerischen Zielstellung. Das Gesamtprojekt besteht aus 3 Teilprojekten. TP 1: Die Generalsanierung, Umstrukturierung und moderate Erweiterung am Haupthaus, unter Berücksichtigung denkmalrechtlicher und städtebauliche Randbedingungen TP 2: Der Neubau für die Unterbringung der Theaterwerkstätten TP 3: Die geringfügige Erweiterung der bereits bestehenden Redoute Kosten und Fördermittel Die Generalsanierung DNT ist ein Förderprojekt, welches mit insgesamt 167 Mio. zu jeweils 50 % durch Bundesmittel und Landesmittel des Freistaat Thüringens, finanziert werden soll. Das Projekt wird durch Fördermittel finanziert, der Kostenrahmen der beantragten und genehmigten Kosten ist zwingend einzuhalten. Kostenrahmen Gesamtprojekt zum Zeitpunkt der Fertigstellung (3 Standorte): KG 100 – 800 167.000.000 EUR inkl. Mwst. Kostenrahmen Brutto Teilprojekte Stand 2022 TP 1 112.350.000 EUR NUF ca. 12.400 m2 zur Information: TP 2 8.906.000 EUR NUF ca. 2.116 m2 TP 3 BA 1 2.429.000 EUR NUF ca. 434 m2 Termine Verfahren Projektsteuerung Bekanntmachung des Verfahrens: 24.07.2023 Auswahl der Teilnehmer: voraussichtlich 11.10.2023 VgV-Verfahren mit Verhandlung: voraussichtlich 15./ 16.11.2023 vorgesehener Planungs- und Realisierungszeitraum: (vgl. Rahmenterminplan* Anlage A-10, *Stand Juni 2023/ Anpassung erfolgt nach Förderbescheid) Termine TP 1 Wettbewerb/ VgV 08/23 - 04/24* Planung 05/24 - 01/27* Bauausführung/ Inbetriebnahme 01/27 - 04/31* Termine TP 2 Planerauswahl/ Gutachten 07/23 - 01/24* Planung 02/24 - 04/25* Bauausführung/ Inbetriebnahme 05/25 - 06/26* Termine TP 3 Planerauswahl/ Gutachten 10/23 - 02/24* Planung 05/23 - 10/25* Bauausführung/ Inbetriebnahme 12/25 - 10/26* * Termine vorbehaltlich der Fördermittelzusage
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