GU Erweitungsneubau Vierfachsporthalle Redinghovenstraße Düsseldorf
Description du marché
Der zu vergebende Auftrag betrifft Planungs- und Bauleistungen für den Erweitungsneubau einer Vierfachsporthalle mit integriertem Bistro am Schulstandort Redinghovenstraße an der Redinghovenstraße 16-20 in Düsseldorf. Der Auftragnehmer muss den Erweiterungsneubau errichten. Bauvolumen: Erdgeschoss (Sporthallen, Bistro, Nebenräume) 2.900,00 m2 BGF Obergeschoss (Kraftraum, Umkleiden, Nebenräume) 1.042,00 m2 BGF Untergeschoss (Technik) 132,00 m2 BGF Summe 4.074,00 m2 BGF Der Auftrag wird an einen Generalunternehmer vergeben, der auch die Planung ab Lph 5 übernimmt. Die Bistro- und Kücheneinrichtung gehört zu den Leistungen des Generalunternehmers. Vorlaufende Maßnahmen wie z. B. Rückbaumaßnahmen werden bauseits ausgeführt. Die Planung sieht zunächst einen Rückbau des abgängigen Mensagebäudes vor. Der von Nord nach Süd parallel zum Baufeld unterirdisch verlaufende Versorgungs- gang bleibt vollständig erhalten. Ein Stich dieses Versorgungsgangs bleibt als Teilunterkellerung erhalten, da dieser vorhandene Technik für den gesamten Campus beinhaltet. Die fußläufige Erschließung erfolgt über die Redinghovenstraße sowie über den Campusmittelpunkt, auf direktem Weg über den neu zu errichtenden Außenbereich der Sporthalle. Die erforderlichen Stellplätze für PKW und Fahrräder sind auf dem südlichen Grundstücksbereich vor der Sporthalle bereits vorhanden. Darüber hinaus ist über die Magistrale ein weiterer Parkplatz im Norden mit direkter Anbindung an die Straße "Auf`m Hennekamp" vorhanden. Der Neubau der Vierfachsporthalle ist als Schulsporthalle für den Gesamtcampus zu sehen und setzt sich aus einer vierfach teilbaren und DIN-gemäß ausgestatteten Sporthalle und einem mehrgeschossig organisierten Nebenraumtrakt zusammen. Die maximale Ausdehnung des Gebäudes beträgt ca. 40,8 m auf 72,6 m. Die Gebäudeerschließung erfolgt über die Gebäudeecke an der neuen Magistrale im Südwesten: Über ein Foyer erreicht man entweder in den Sporthallenbereich oder den Bistrobereich. Im Sporthallenbereich wird die Erschließung ins 1.OG über zwei einläufige Treppen innerhalb des parallel zur außenliegenden Magistrale verlaufenden großzügigen Er-schließungsflurs sichergestellt. Ein Aufzug verbindet alle öffentlichen Ebenen und ga-rantiert die zeitgemäße Barrierefreiheit. Die durch Trennvorhänge teilbaren Hallenteile sind separat nutzbar und erhalten je-weils eigene Zugänge aus dem Umkleidebereich sowie unabhängige Rettungswege. Jeder Hallenteil ist je 15 m breit und 27 m lang; die gesamte Halle misst 61 x 27 m, was einer nutzbaren Sportfläche von 1.653 m2 entspricht. Die lichte Höhe der Halle beträgt etwa 7,40 m. An der westlichen Längsseite der Halle sind auf gleicher Ebene mit dem Sportfeld die Geräteräume sowie die Eingänge zu den barrierefreien Umkleiden und den Umkleiden für das Lehrpersonal geplant. Alle Räume werden über einen Stiefel- und Turnschuhgang verbunden. Oberhalb der Geräteräume liegt im 1.OG der Umkleidebereich samt Dusch- und Waschräumen. Ebenfalls im 1.OG ist ein 140 m2 großer Kraftraum mit einem angegliederten Lagerraum geplant. Nördlich des Umkleidebereichs befindet sich ein großzügiger Technikraum und ein Putzmittelraum. Im südlichen Teil des Neubaus wird die Sporthallennutzung um ein Bistro mit Speiseraum mit Küchenbereich ergänzt. Der Speiseraum wird ebenfalls über den zentralen Eingang erschlossen und umfasst 160 m2. Über eine Ausgabe ist der Küchen-, Spül- und Sozialbereich des Bistros angebunden. Der Zugang zu den dienenden Räumen sowie die Anlieferung erfolgt über die Ostfassade. Der Zugang zu dem an den Sozial-bereich angrenzenden Außenlager der Schule erfolgt ebenfalls über die Ostfassade. Das Gebäude wird in Massivbauweise erstellt und erhält leicht geneigte Flachdächer. Die primäre Tragkonstruktion der Halle besteht aus Brettschichtholz-Bindern und Beton-Fertigteilstützen. Dach und Decken des Nebenraumtrakts werden aus Stahlbeton hergestellt. Das Gebäude ist mit einem reinen Technikkeller teilweise entlang des vorhandenen Medientunnels unterkellert. Der Keller dient darüber hinaus als 2. Rettungsweg aus dem teilweise zurückgebauten bauseits vorhandenen Medientunnel. West- und Südfassade erhalten eine Klinkerriemchenfassade, die ab einer Höhe von 3,5 m eine horizontale Gliederung durch mehrfarbige Riemchen erhält. Der Hallenbaukörper wird auf Höhe der Holzbinder mit gedämmten Konstruktionsglas rundherum verkleidet, welches die Belichtung der Halle sicherstellt. Zusätzlich sind transluzente Dachkuppeln zur Belichtung und Entrauchung der Sporthalle vorgesehen. An der Nord- und Ostfassade wird der Baukörper ab einer Höhe von 3,5 m bis 7,5m auf der Breite des Sporthallenkörpers mit einem Wärmedämmverbundsystem mit Strukturputz verkleidet. Die folgenden Aspekte wurden hinsichtlich ökologischem Konzept berücksichtigt: - Als Qualitätsstandard für die Planung wird der DGNB-Standard GOLD angestrebt. - Die Dachflächen auf den Sporthallen und über dem Umkleidetrakt erhalten eine Kombination aus Photovoltaikanlagen (179 kWp) und extensiver Dachbegrünung. Auf der südlichen Dachfläche oberhalb des Bistros entsteht ein Biodiversitätsdach. - Der Wärmebedarf wird über den bereits am Standortort vorhandenen Fernwärmeanschluss gedeckt. - Die Lüftungsanlagen werden mit Wärmerückgewinnung ausgestattet. - Die Beleuchtung wird ausnahmslos mit LED-Technik und Präsenzmeldern realisiert. - Die Planung sieht einen Verzicht auf organische Dämmung (Polystyrol etc.) zu Gunsten mineralischer Dämmmaterialien in Wand und Dach vor. - Ein möglichst niedriger Versieglungsgrad sorgt für ein angenehmes Mikroklima und reduziert den Hitzeinseleffekt. Für die Beheizung der Sporthalle werden Deckenstrahlplatten geplant. Die restlichen Bereiche werden mittels Heizkörper erwärmt. Der Kraftraum erhält eine Fußbodenheizung. Es werden zwei zentrale Luftaufbereitungsgeräte für die Nebenräume der Halle sowie das Bistro einschließlich der Küche geplant.
Analyse du marché
Ce marché de type Travaux est passé par Procédure négociée avec publication.
Durée du contrat : 20 mois.
Ce marché a été attribué à GOLDBECK West GmbH, GB Büro RR.
Pouvoir adjudicateur
Contexte et conseils
Procédure négociée — l'acheteur sélectionne un nombre limité de candidats et négocie directement avec eux. Accès restreint mais moins de concurrents en lice.
Les marchés de travaux exigent bilans financiers, attestations de capacité technique et références de chantiers similaires.
Le secteur Construction & travaux publics représente 137 427 marchés publiés en 2026 (124 379 en 2025) dans notre base. Ce secteur est en croissance par rapport à l'année précédente.
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