Gymnasium im Schloss - Neubau Entlastungsbau II - Spezialtiefbau
Description du marché
Inhalt der Ausschreibung Planung und Ausführung von ca. 75 Bohrpfählen in Längen von 12-16m und Durchmessern von 50-60cm. Abspitzen dieser Pfähle auf Niveau Unterkante Stahlbeton-Tragrost; Ausführung Tragrost bauseits. Gffls. Vorbohren durch eventuell vorhandene Steinschichten aus historischer Befestigungsanlage. Allgemein Die Stadt Wolfenbüttel beabsichtigt auf dem Gelände des Gymnasiums im Schloss die Baumaßnahme „GIS Erweiterungsbau II“ umzusetzen: - Den Abbruch des bestehenden Biologie-Bestandsgebäudes - Sicherung und teilweise Instandsetzung der Fundament-Mauerreste - Sicherung der Kasematte - Den Neubau eines zweiten Erweiterungsbaus mit allgemeinen Unterrichtsräumen und den Fachunterrichtsräumen für Kunst/ Werken, Darstellendes Spiel und Biologie Lage Das Gymnasium im Schloss liegt im historischen Zentrum der Stadt Wolfenbüttel, angrenzend an den Seeliger Park, die Seeliger Villa und in direkter Nachbarschaft zur Landesmusikakademie. Der geplante Anbau schließt orthogonal als Riegel an den 2013 fertiggestellten Entlastungsbau I (Spiegelschloss) in Analogie zu den bestehenden Geschosshöhen an und tritt an die Stelle des 1- geschossigen, abgängigen Bestandsgebäudes der Biologie. Das Baufeld befindet sich auf dem Grundstück des Schlosses Wolfenbüttel/ Schule GIS das an die Innenstadt Wolfenbüttels, den „Okerumflutgraben“ mit den alten Festungsanlagen und den „Seeliger Park“ angrenzt. Entwurf Der Entwurf zeigt einen kompakten, 3-geschossigen Schul-Erweiterungsanbau, der orthogonal zum GIS I gesetzt ist und über eine Fuge in Form eines Atriums vom Bestand abgelöst wird. Die Zugänge in das Gebäude befinden sich im Norden am Atrium und im Westen in der Achse zur Kasematte. Innerhalb des Erweiterungsbaus werden die verschiedenen Ebenen durch ein Treppenhaus im Osten, in direkter Flucht der angrenzenden Kasematte und im Norden über das Treppenhaus im angrenzenden Bestandsbau GiS I erschlossen. Konstruktion Der Neubau ist als Stahlbeton-Skelettbau mit Holzhybrid-Decken und massivem (STB) WC- und Technikkern geplant. Die Außenwände bestehen aus einer nichttragenden Holztafelbauweise mit vorgehängter Ziegel-Fassade. Aufgrund des schwierigen Baugrunds und der archäologischen Befunde wird eine Pfahlgründung mit Pfahlkopfbalken und darüber spannender Bodenplatte umgesetzt. Im Bereich der Ausgrabungen wird die Bodenplatte ausgespart und dem Innen- und Außenraum erlebbar gemacht.
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