Haltepunkt Leiferde - Geotechnische Untersuchungen
Description du marché
Im Rahmen der Stationsoffensive des Investitionsprogramms „Niedersachsen ist am Zug 3“ soll u. a. der Bahnhaltepunkt im Ortsteil Leiferde südlich der heutigen Fußgängerunterführung zwischen Thiedebacher Weg und Bahnhofstraße reaktiviert werden Die vorhandene Unterführung zwischen Thiedebacher Weg und Bahnhofstraße wurde in den 1960er Jahren als Bahnsteigzuwegung gebaut, ist aber seit Aufgabe des Haltepunktes in der 1970er Jahre öffentlich gewidmet und in der Unterhaltungspflicht der Stadt Braunschweig. Aufgrund der steilen Rampen im Osten und Westen ist der Weg heute nicht barrierefrei nutzbar. Der Stadtteil Leiferde wird durch die Bahnanlagen in einen östlichen und einen westlichen Bereich getrennt. Der heutige Weg unter den Gleisen liegt auf Grundstücken der DB, dient als wichtige Gehwegverbindung der beiden Stadtteilteile und ist neben dem Schenkendamm die einzige Querungsmöglichkeit. Für die barrierefreie Gestaltung der Unterführung ist die Stadt Braunschweig zuständig und die Umsetzung liegt im Ermessen der Stadt. Mit dem Ziel den vorhandenen Weg zwischen den Gleisen zwischen Thiedebacher Weg und Bahnhofstraße für Mobilitätseingeschränkte, Zu Fußgehende und Radfahrende aufzuwerten, hat die Stadt zunächst eine Machbarkeitsstudie mit Variantenuntersuchung erstellt. Details entnehmen Sie den Vergabeunterlagen. Zum Leistungsumfang gehören die Baugrundbeurteilung und Gründungsberatung gem. HOAI 2021 Anlage 1 Ziff. 1.3 unter Ansatz einer vermutlich erforderlichen Tiefgründung auch die Teilnahme an der Bauanlaufberatung mit der bauausführenden Firma sowie auch eventuell sich daraus ergebende weitere anzugebende Kennwerte o. ä. für z. B. Baugrund oder Gründungskörper. Zudem ist auch die Untersuchung des Straßenoberbaus und der vorhandenen Bauwerke sowie aller Aushubböden etc. hinsichtlich Schadstoffbelastungen (gem. LAGA, einschl. PAK und Phenolindex etc.) und Asbest einzukalkulieren. Zusätzlich zur Lieferung von chemischen Analysewerten sind die Art der Aufnahme und daraus resultierende Bauverfahren zu erarbeiten. Außerdem sind geeignete Entsorgungswege zu ermitteln und für gefährlichen Abfall die Abstimmung mit den Genehmigungsbehörden (NGS, Gewerbeaufsichtsämter und deren Fachberater wie z. B. TÜV und Bergamt) vorzunehmen sowie die erforderlichen Entsorgungsnachweise zu erstellen. Für die gesamte Maßnahme ist ein Bodenmanagement durchzuführen und nach Fertigstellung der Maßnahme in schriftlicher Form, für die Vorlage beim Umweltamt und / oder für die Vorlage für politische Ausschüsse, zu erstellen. Während der Bauphase sind Abnahmen im Brückenbaugewerk in Bezug auf Gründungshorizonte, die Pfahlherstellung, die Pfahlprobebelastung und Integritätsprüfungen sowie der Prüfung derer Dokumentationen auf Plausibilität und Richtigkeit sowie die Abnahme der freigelegten Sohle der neuen Straßentrasse incl. aller hierfür erforderlichen Ortstermine und Stellungnahmen einzukalkulieren. Der Aufwand für die Abstimmungen mit den Grundstückseigentümern in Bezug auf die Durchführung der erforderlichen Arbeiten vor Ort ist mit einzukalkulieren.
Pouvoir adjudicateur
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