HSM; Generalunternehmerleistungen mit Planungsverpflichtungen zur Errichtung eines Teilneubaus an der Mont-Cenis Gesamtschule
Description du marché
HSM Herner Schulmodernisierungsgesellschaft mbH ist eine Tochter der Stadt Herne, die bauliche Investitionen in die Infrastruktur von Bildungsimmobilien (z.B. Schulen, KiTas) umsetzt. Es geht dabei um Sicherstellung der Raumbedarfe im Bildungsbereich durch Modernisierung von Objekten mit Sanierungsbedarf oder Neubau. Die Mont-Cenis-Gesamtschule im Stadtteil Herne-Sodingen ist eine der drei städtischen Gesamtschulen in Herne. Es soll nunmehr eine erforderliche Sanierung und Modernisierung des Gebäudeensembles inkl. notwendiger Ersatzneubauten durchgeführt werden. Die Gesamtschule ist eine Ganztagsschule für rund 1140 Schülerinnen und Schüler, die dort in den Jahrgangsstufen 5 - 13 beschult werden. Gegenstand dieser Ausschreibung sind Generalunternehmerleistungen mit Planungsverpflichtungen zur Errichtung eines Teilneubaus an der Mont-Cenis-Gesamtschule in Herne. Die Leistungen sind im laufenden Schulbetrieb zu erbringen. Die Leistungen für die Sanierung der restlichen Gebäude bzw. der Teilabriss werden gesondert ausgeschrieben. Grundlage ist eine vorliegende, in den wesentlichen Teilen abgestimmte Entwurfsplanung. Die erforderlichen Planungsleistungen umfassen ggf. die Anpassung des Entwurfes an eine andere Bauweise, die entsprechende Bauantragsplanung und die Planung der Bauausführung. Der Teilneubau hat die folgenden Kennwerte: BGF: UG: 280 m² EG: 1.680 m² 1. OG: 2.260 m² 2. OG: 2.260 m² Gesamt: 6.480 m² Nutzfläche: UG: 0 m² EG: 970 m² 1. OG: 1.415 m² 2. OG: 1.375 m² Gesamt: 3.760 m². Das Gebäude besteht aus zwei nahezu quadratischen Baukörpern, die jeweils durch einen nach oben offenem Innenhof belichtet sind und einem im Osten zurückspringenden Mittelteil. Die Gesamtabmessungen betragen in Breite und Länge ca. 78,03 m x ca. 31,49 m. Das Gebäude verfügt über insgesamt drei oberirdische Geschosse (der südliche Baukörper ist teilweise aufgeständert) und ggf. einem Untergeschoss als Teilunterkellerung. Die Gesamthöhe der oberirdischen Geschosse beträgt zwischen ca. 12,48 m und ca. 3,27 m. Den oberen Abschluss bildet ein Flachdach. Optimierungen (insbesondere im Bereich Tragwerksplanung und Unterkellerung) sind denkbar, wenn die grundsätzlichen architektonischen Vorgaben eingehalten werden. Dies gilt insbesondere bei einer Änderung der Bauweise. Das Gebäude kann mit verschiedenen konstruktiven Systemen realisiert werden. Das Gebäude kann in verschiedenen Bauweisen realisiert werden. In der derzeitigen Planung ist eine Massivbauweise u.a. mit Porotonsteinen dargestellt. Folgende weitere Bauweisen sind möglich: - Massivbau, Hybrid-, bzw. Mischbauweise, - Elementbau, Fertigteilbau oder -Modulbau in Stahl- oder Holzbauweise. Es ist beabsichtigt, die wesentlichen Bauleistungen sowie Planungsleistungen LP 4-8 und optional die LP 9 nach HOAI durch den hier ausgeschriebenen Generalunternehmer erbringen zu lassen. Es handelt sich um eine Schule, die nach der Schulbaurichtlinie, Arbeitsstättenrichtlinie und allen einschlägigen DIN-Vorschriften, DGUV sowie allen anerkannten Regeln der Technik zu realisieren ist. Dies betrifft alle Gewerke, selbst wenn hier im Einzelnen keine DIN-Vorschriften erwähnt sind. Bei dem Gebäude handelt es sich um einen modernen Schulbau mit hohen Anforderungen an das Tragwerk, den Brandschutz, die Gebäudetechnik und die Architektur. Die Wärmeversorgung für den Teilneubau soll autark erfolgen. Die Projektdurchführung hat nach einem geeigneten BIM-Standard zu erfolgen. Die entsprechende Auftraggeber-Informations-Anforderung (AIA) liegt den Unterlagen zur Aufforderung einer Angebotsabgabe bei. Mit einem voraussichtlichen Ende des Vergabeverfahrens ist Ende August 2024 zu rechnen. Die Fertigstellung/Inbetriebnahme ist für Sommer 2026 vorgesehen. Der Baubeginn ist für Anfang 2025 vorgesehen. Der Ausführungszeitraum wird voraussichtlich 14 Monate umfassen. Diese Zeiträume sind abhängig von der Bauweise. Die Fertigstellung der funktionalen Leistungsbeschreibung ist für Ende Januar 2024 geplant. Das Dokument wird den ausgewählten Unternehmen im Angebotswettbewerb zur Verfügung gestellt. Diese EU-weite Bekanntmachung leitet den Teilnahmewettbewerb ein. Weitere Informationen sind den auf der Vergabeplattform zur Verfügung gestellten Unterlagen zu entnehmen.
Pouvoir adjudicateur
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