Ideenwettbewerb für die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Ostfeld in Wiesbaden
Description du marché
Der Wettbewerb wurde als europaweiter, offener, zweiphasiger städtebaulicher und landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb im kooperativen Verfahren gemäß § 3 RPW 2013 mit Bearbeitungshonorierung in Phase II ausgelobt. --- Gegenstand des Verfahrens war die städtebauliche Planung und Landschafts-/Freiraumplanung für den Entwicklungsbereich Ostfeld mit ca. 450 ha Gesamtfläche. Ziel ist es, den strukturell erhöhten Bedarf an Wohn- und Arbeitsstätten in Wiesbaden zu decken. --- Dabei war ein ausgewogener Mix aus Wohnen, Arbeiten, Freiflächen und Biotopflächen herzustellen. Es sollte ein großer, innovativer und visionärer Stadtteil mit überwiegender Wohn aber auch mit Gewerbenutzung geschaffen werden, der so konzipiert werden sollte, dass er selbständig funktioniert und eine eigene Identität erhält. Dabei war die Konzipierung des Stadtteils als Leuchtturmprojekt für die Landeshauptstadt Wiesbaden und die Region Rhein-Main zu verstehen, bei dem Lösungen für eine nachhaltige und zukunftsgerichtete Stadtentwicklung angewandt werden sollten. Es sollte Wohnraum für mind. 10.000 Menschen geschaffen werden. Das Stadtquartier sollte mit einer hohen städtebaulichen Dichte und Nutzungsmischung auf ca. 70 ha (brutto) geplant werden. Neue Arbeitsplätze sollten vorrangig auf einer ca. 30 ha (brutto) großen Gewerbefläche geschaffen werden, auf dem ausschließlich das Bundeskriminalamt als zentraler Behördenstandort angesiedelt werden soll.
Pouvoir adjudicateur
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