"Infusionstechnik inklusive Interoperabilitätsfunktion"
Description du marché
Die Klinikum Würzburg Mitte gGmbH beabsichtigt mittels dieses Vergabeverfahrens die Beschaffung einer klinikweiten, homogenen Landschaft von Spritzen- und Infusionspumpen inklusive der benötigten Pumpenträger zur elektr. Spannungsversorgung, als mechanisches Ordnungssystem sowie zur bidirektionalen Datenübertragung. Finanziert wird dieses Vorhaben mittels beantragter und bewilligter Fördermittel gem. § 19 Abs. 1 der Krankenhausstrukturfonds-Verordnung i.S.d. Fördertatbestands 3 „Digitale Pflege- und Behandlungsdokumentation“ (gem. §19 Abs. 1 Nr. 3 KHSFV). Diese werden wiederum im Rahmen der Europäischen Aufbau- und Resilienzfazilität (AFG) von der Europäischen Union refinanziert. Der Beschaffungsgegenstand muss im Zuge der Digitalisierung die Möglichkeit zur Anbindung/Konnektivität an Subsysteme bieten. Hierbei sind die Anforderungen zur Interoperabilität zu berücksichtigen. Ziel ist ein „vernetztes, smartes u. intelligentes Netzwerk der Infusionstechnik“ als zukunftsorientierte Voraussetzung, um die folgenden Anforderungen der Digitalisierung in Richtung PDMS für dieses Geräte-Cluster überhaupt beherrschbar zu realisieren: • um die Infusionstechnik flächendeckend u. überhaupt sinnvoll Daten- u. IT-integrationsfähig zu machen. • um die Infusionstechnik zum PDMS u. zur Dokumentation in der digitalen Patientenakte des KIS zu integrieren. Wesentliche Nutzeffekte / Zielsetzungen: • Schaffen einer zukunftsorientierten Integration zur EPA / Doku über eine „Bridge“ im Netzwerkverbund (= eine zentrale Schnittstelle zum PDMS). Doku von z.B. Medikament, Flowrate, infundiertes Volumen, Zeit, Boli, Unterbrechungen usw. • Steigerung/Optimierung der Arzneimittel-Therapiesicherheit, weil im System die Apotheke eingebunden ist u. für eine zentral einheitliche u. standardisierte Auswahl der Infusionslösungen, z.B. auch Zytostatika (übertragen bis in die einzelnen Geräte) verantwortlich zuständig ist. • Steigerung/Optimierung der Patientensicherheit u. Dokumentationsqualität, da am einzelnen Infusionsgerät a) das Medikament zur Bestätigung ausgewählt werden muss b) der Mitarbeiter sich per Barcodescan identifizieren muss c) der Patient eindeutig per Barcodescan identifiziert werden muss. • Beherrschbarkeit, weil flächendeckende Vereinheitlichung; Vermeidung von Fehlanwendungen. • Steigerung der Patientensicherheit durch Infusions-Überwachungszentralen (analog Patientenmonitoring) an allen Intensiv-Stützpunkten für sehr zeitnahes Controlling von Infusionsalarmen u. Statusanzeigen. • Steigerung der Patientensicherheit durch zentrale technische Überwachung (Fehlermanagement, Wartung, Instandhaltungsmaßnahmen). • Zentrales Medikamentenmanagement über die Apotheke. • Zentral beherrschbarer „Datenfluss“ von Infusions-Informationen via „Bridge“ (Schnittstelle) zum PDMS / KIS. Weitere Informationen zum Auftragsgegenstand sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen. Der Beschaffungsgegenstand muss im Zuge der Digitalisierung die Möglichkeit zur Anbindung/Konnektivität an Subsysteme bieten. Hierbei sind die Anforderungen zur Interoperabilität zu berücksichtigen.
Pouvoir adjudicateur
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