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Award notice Architecture, ingénierie & conseil technique 🇪🇺 TED

Interimsmaßnahme (Container) Hafenschule, Wiesbaden; Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 1-9

🌍 Allemagne
Publication
29/08/2024
Date limite
Valeur estimée
Donneur d'ordre
Codes CPV

Description du marché

Ausgangssituation: Die Hafenschule ist eine in der alten Ortsmitte von Schierstein, nahe am Schiersteiner Hafen gelegene Grundschulemit derzeit rund 200 Schülern und Schülerinnen und steigender Prognose bis zur 3-Zügigkeit. Sie ist eine Ganztagsschule im Profil 1 des Landes und bietet von Montag bis Freitag Mittagessen und Schülerbetreuung von 12:30 - 14:30 Uhr und Anschlussbetreuung bis 17 Uhr an. Der Schulstandort verfügt über ein denkmalgeschütztes Klassenzimmergebäude, einen Erweiterungsbau aus den 50er Jahren, eine Pavillonanlage mit kleiner Mensa aus dem Jahre 2018 und eine für die Größe der Schule zu kleine Turnhalle. Die Betreuung befindet sich momentan am zweiten Standort der Schule, dem Fritz-Brüderlein-Haus an der Saarstraße. Ziel ist es, dass Schule und Betreuung zukünftig an einem gemeinsamen Standort untergebracht werden und die Kinder nicht den Schulstandort verlassen müssen um zur Betreuung zu gelangen. Durch den von der Bundesregierung beschlossenen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung besteht im Schuljahr 2026/27 erstmals ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Er betrifft zunächst nur die Erstklässlerinnen und Erstklässler. Jedes Jahr kommt ein weiterer Jahrgang hinzu, so dass der Rechtsanspruch mit Beginn des Schuljahrs 2029/30 für die Grundschulklassen 1 bis 4 gilt und eine Ausweitung des Raumprogramms der Hafenschule notwendig machte. Durch den zusätzlichen Ausbau der Schulsozialarbeit und der Platzierung zusätzlicher pädagogischer Fachkräfte an beiden Schulen musste auch hier das Raumprogramm ausgeweitet werden. Projektbeschreibung Interimsmaßnahme / Auslagerung der Schule: Für die Erweiterung und Sanierung der Hafenschule wird eine Interimscontaineranlage zur kompletten Auslagerung der Hafenschule notwendig. Präferiert wird von Schulträger und Schule ein Gelände an der benachbarten Saarbrücker Allee (Skatepark). Dieser Standort ist aufgrund seiner Größe und der Nähe zur Turnhalle der TG-Schierstein optimal. Die finale Lage der Containeranlage ist in Klärung mit dem Sportamt. Während der umfangreich geplanten Umbauphase der Hafenschule von ca. 2 Jahren muss Ersatz für die im Bestand vorhandenen Räumlichkeiten, wie Klassenräume, Büro-, Besprechungs- und Nebenräume durch eine Containeranlage geschaffen werden. Hierfür wurde das Gelände an der benachbarten Saarbrücker Allee (Skatepark) in der Abstimmung mit dem Sportamt präferiert. Raumprogramm / Raumbedarf: Gem. dem Musterraumprogramm für eine 3-zügige Grundschule und ca. 300 Schüler (Anlage 2) beträgt die erforderliche Nutzfläche "NUF" in Summe (ohne Sport) 2.314 - 2.364 m2. Dieser Raumbedarf ist gem. Vorschriften und Richtlinien durch die Planer zu berücksichtigen. Alle Räume müssen barrierefrei erreichbar sein. Gemäß einer Machbarkeitsstudie des Büro blfp vom 23.12.2023 (Anlage 3) könnte mit einer 3-geschossigen Interimscontaineranlage mit je 90 Containern pro Geschossebene eine NUF-Ist-Gesamt von rd. 2.801 m² (inkl. weiterer für den Betrieb einer Schule notwendigem Räume, ohne Sport) abgebildet werden. Die Lage, die Anordnung der Gebäude-Strukturen sowie das Raumprogramm wurden im Rahmen der o.g. Machbarkeitsstudie bereits grob definiert und mit dem Schulträger und der Schule abgestimmt. Kenndaten / Zahlen Interimsmaßnahme: anrechenbare Kosten: 3.289.000 € (HZ: III) Grundstücksfläche: ca. 5.110,00 m² Containeranlage: 3-geschossig, ca. 90 Container je Geschoss Grundfläche: ca. 1.380 m² BGF: ca. 4.140 m² Bruttogrundfläche Spielfläche: ca. 1.000 m² Gegenstand der zu beauftragenden Leistung: Objektplanung Gebäude und Innenräume für die Interimscontaineranlage gem. HOAI 2021 Teil 3, Abschnitt 1, § 33ff. Leistungsphasen 1-9, Grundleistungen. Die Grundleistungen werden auf der Grundlage der HOAI 2013, in der Fassung 2021, vergütet. Eine Unterschreitung der Mindestsätze bzw. Überschreitung der Höchstsätze ist zulässig. Diese sind durch prozentuale Angabe vorzunehmen und bei Bedarf im Anschreiben zu erläutern. Bei der Angebotserstellung ist die bereits erfolgte planerische Abstimmung aus der Machbarkeitsstudie sowie eine reduzierte Ausführungsplanung aufgrund der Container-Bauweise zu berücksichtigen. Es ist geplant, die Ausführungsarbeiten einer Fachfirma für Container-Modulbauten zu vergeben. Eine funktionale Leistungsbeschreibung für die geplante Containeranlage als Interimsmaßnahme in Zusammenarbeit mit den Fachplanern wird erforderlich sein. Eine Aufwandreduzierung sowohl für LP 6 als für LP 7 ist ebenfalls bei der Angebotserstellung zu berücksichtigen. Die zugehörigen Fachplanungsleistungen sind nicht Gegenstand dieses VgV-Verfahrens. Optionen: Es erfolgt ein stufenweiser Leistungsabruf (Optionen), vorbehaltlich der Gremienbeschlüsse zur weiteren Umsetzung des Projektes sowie der Entscheidung der AG im weiteren Projektverlauf: Stufe I: LPH 1-3, Stufe II: LPH 4, Stufe III: LPH 5-7, Stufe IV: LPH 8-9 Mit dem Zuschlag in diesem Vergabeverfahren werden zunächst folgende Leistungen abgerufen: Stufe I: LPH 1-3 Der Auftragnehmer hat keinen Anspruch auf den Abruf von einzelnen und / oder sämtlichen Stufen und kann aus einem Nichtabruf auch keine weitergehenden Ansprüche (z. B. auf Schadensersatz oder Honorarerhöhung) herleiten. Zeitplan der Planungsleistungen: Projekttermine: Beginn der Leistungserbringung: ca. Juli 2024 Abschluss Leistungsphase 3: ca. Dez. 2024 (= Bereitstellung Unterlagen für die Plausibilitätsprüfung) Abschluss Plausibilitätsprüfung: ca. Februar 2025 Abschluss LPH 4: ca. Anfang März 2025 (= Einreichung Bauantrag) Baubeginn: ca. Jan. 2026 Bezugsfertige Fertigstellung: Beginn Sommerferien 2026 (29.06.2026)

Valeur estimée
142 265 EUR
Procédure
Procédure négociée avec publication
Nature du contrat
Services
Lieu d'exécution
Wiesbaden (DE714)
Lauréat
Herzig Architekten Ingenieure GmbH

Pouvoir adjudicateur

🏛 WiBau Gesellschaft mbH, Wiesbaden
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