Klimaresiliente Region mit internationaler Strahlkraft – Durchführung von zwei Konzeptstudien in Witten
Description du marché
Titel 1: Konzeptstudie zur Identifizierung eines Betrachtungsraumes im Untersuchungsgebiet Witten-Mitte und Witten-Heven Beschreibung: Im Rahmen der unter 2.1 „Verfahren“, beschriebenen Ausschreibung zur Klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft wird anschließend die Konzeptstudie zur Identifizierung eines Betrachtungsraumes im Untersuchungsgebiet Witten-Mitte und Witten-Heven näher erläutert: Ziele der Konzeptstudie sind u.a. die Identifikation eines geeigneten, räumlich abgegrenzten Gebiets, das als Betrachtungsraum fungiert, die Erstellung eines Gesamtmaßnahmenkatalogs (AP3.2) und die Planung von Startermaßnahmen (AP4). In dem, Betrachtungsraum sollen anschließend modellhafte Maßnahmen, die Startermaßnahmen sowie weitere, im Sinne des Schwammstadt-Konzepts umgesetzt werden. Der ausgewählte Betrachtungsraum muss das Potenzial aufweisen, die durch die Förderrichtlinie vorgegebenen Abkopplungsziele durch geeignete Maßnahmen zu erreichen. Die Ergebnisse der Konzeptstudie dienen der Stadt Witten als fundierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl des optimalen Betrachtungsraums. Das Untersuchungsgebiet, in dem diese Konzeptstudie durchgeführt werden soll umfasst die beiden Stadtteile Witten-Mitte und Witten-Heven. Der Stadtteil Witten-Mitte, in dem sich die Innenstadt befindet, ist eine der historischen Keimzellen der Stadt. Die Entwicklung seit der Industrialisierung wurde maßgeblich durch den Bahnanschluss im Jahr 1848 geprägt. Die Innenstadt weist eine vielfältige städtebauliche Struktur auf und beherbergt etwa 15.000 Einwohner. Sie fungiert als wirtschaftliches und politisches Zentrum mit einem breiten Angebot an Kultur, Bildung, Freizeit und sozialen Einrichtungen. Witten-Heven ist ein einwohnerstarker Stadtteil, dessen Größe nach dem Zweiten Weltkrieg zunahm. Rund 40 % des Gebäudebestands stammen aus den 1950er und 1960er Jahren. Der Stadtteil zeigt eine heterogene Siedlungsstruktur mit verschiedenen Wohnformen, wobei Ein- und Zweifamilienhäuser dominieren. In den nördlichen Bereichen sind jedoch auch Geschosswohnungsbauten zu finden. Heven weist städtebauliche Defizite auf, insbesondere entlang der Sprockhöveler Straße. In beiden Stadtteilen existieren bereits zahlreiche Strukturen und Konzepte, die zur Umsetzung einer blau-grünen Infrastruktur genutzt werden können, darunter integrierte Stadterneuerungskonzepte (ISEK), Quartiersmanagements sowie das Klimafolgenanpassungskonzept. Ziel dieser Konzeptstudie ist es, die vorhandenen Potenziale zu bündeln, bestehende Entwicklungsprozesse zu ergänzen und pragmatische Ansätze zur Erreichung der Abkopplungsziele zu entwickeln. Eine detaillierte Beschreibung des Untersuchungsgebietes, der Hintergrundes und der Aufgaben (Arbeitspakete 1-6) finden Sie in der Leistungsbeschreibung. Das Untersuchungsgebiet Witten-Mitte und Witten-Heven liegt auf dem Verbandsgebiet des Ruhrverbands und der Ruhrverband ist Maßnahmenträger. Rechnungen im Rahmen der Konzeptstudie Witten- Mitte und Witten-Heven müssen an den Ruhrverband gestellt werden. Der Stadt Witten obliegt die inhaltliche und organisatorische Leitung der Konzeptstudie. Titel 2: Konzeptstudie zur Identifikation eines Betrachtungsraumes im Untersuchungsgebiet Witten-Annen und Witten-Rüdinghausen Beschreibung: Im Rahmen der unter 2.1 „Verfahren“, beschriebenen Ausschreibung zur Klimaresilienten Region mit internationaler Strahlkraft wird anschließend die Konzeptstudie zur Identifizierung eines Betrachtungsraumes im Untersuchungsgebiet Witten-Annen und Witten-Rüdinghausen näher erläutert: Ziele der Konzeptstudie sind u.a. die Identifikation eines geeigneten, räumlich abgegrenzten Gebiets, das als Betrachtungsraum fungiert, die Erstellung eines Gesamtmaßnahmenkatalogs (AP3.2) und die Planung von Startermaßnahmen (AP4). In dem, Betrachtungsraum sollen anschließend modellhafte Maßnahmen, die Startermaßnahmen sowie weitere, im Sinne des Schwammstadt-Konzepts umgesetzt werden. Der ausgewählte Betrachtungsraum muss das Potenzial aufweisen, die durch die Förderrichtlinie vorgegebenen Abkopplungsziele durch geeignete Maßnahmen zu erreichen. Die Ergebnisse der Konzeptstudie dienen der Stadt Witten als fundierte Entscheidungsgrundlage für die Auswahl des optimalen Betrachtungsraums. Der Stadtteil Witten-Annen ist der bevölkerungsstärkste Stadtteil nach Witten-Mitte und hat ein Durchschnittsalter von 44,8 Jahren. Der Stadtteil weist überdurchschnittliche Arbeitslosigkeit und soziale Benachteiligung auf. Die heterogene Nutzungsstruktur umfasst Gewerbe-, Industrie- und Erholungsflächen sowie Wohngebäude überwiegend aus den 1950er und 1960er Jahren. Das Technologiezentrum und die Universität sind wichtige Akteure für neue Arbeitsplätze. Die städtebauliche Entwicklung wurde durch den Eisenbahnanschluss im Jahr 1848 geprägt, was zu einer Trennung in nördliche und südliche Bereiche führte. Bereits vorhandene Strukturen zur Umsetzung einer blau- grünen Infrastruktur umfassen das integrierte Stadterneuerungsgebiet „Bildungsquartier Annen“, Netzwerke lokaler Akteure sowie das Klimafolgenanpassungskonzept. Ziel dieser Studie ist es, diese Potenziale zu bündeln und pragmatische Ansätze zur Erreichung der Abkopplungsziele zu entwickeln. Eine detaillierte Beschreibung des Untersuchungsgebietes, der Hintergrundes und der Aufgaben (Arbeitspakete 1-6) finden Sie in der Leistungsbeschreibung. Das Untersuchungsgebiet Witten-Annen und Witten- Rüdinghausen liegt auf dem Verbandsgebiet der Emschergenossenschaft und die Stadt Witten ist Maßnahmenträgerin. Rechnungen im Rahmen der Konzeptstudie Witten- Annen und Witten-Rüdinghausen müssen an die Stadt Witten gestellt werden. Der Stadt Witten obliegt die inhaltliche und organisatorische Leitung der Konzeptstudie.
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