Konzeptvergabe "Ortsmitte Tangstedt / Gelände der ehemaligen Mühle am Rathaus"
Description du marché
Das Plangebiet soll im Sinne einer Revitalisierungsmaßnahme eine Neubebauung für die Ausbildung einer lebendigen Ortsmitte erfahren. Dieses Ziel wurde auch im Rahmen der Ausarbeitung des Ortsentwicklungskonzeptes der Gemeinde Tangstedt (siehe Anlage: BCS stadt+region, 2019) deutlich. Eine Belebung der Fläche durch eine zentrale Wohnbebauung spielt für die Bevölkerung eine besondere Rolle: • Stärkung und Erhalt des Dorfkerns • Herstellung zentraler, attraktiver Wohneinheiten • Aufwertung und Attraktivitätssteigerung des Dorfkerns • Stärkung der Identifikation der Akteur*innen und Bewohner*innen mit dem Ortskern • Aufwertung des öffentlichen Raums • Beitrag zum Klimaschutz und zu Klimaanpassung Ziel dieses Investorenauswahlverfahrens ist es, die Grundstücke Hauptstraße 87-89 unter Berücksichtigung der Konzeptqualität zu verkaufen. Die Grundstücke sollen durch den Bau eines attraktiven Wohnhauses mit gewerblichen Nutzungen im Erdgeschoss entwickelt werden. Eine zügige Realisierung wird angestrebt. Die attraktive Lage im Tangstedter Dorfkern macht das Neubaukonzept zu einem wichtigen Baustein, mit dem auch die städtebauliche und funktionale Aufwertung des Umfeldes einhergehen soll. Von den realisierten Wohneinheiten sollen 30 % der Wohneinheiten (mindestens 30 % der Wohnfläche) gemäß Wohnraumförderungsrichtlinien (WoFöRl SH) förderfähig errichtet werden. In den nächsten Jahren wird der Bedarf nach seniorengerechten Wohnungen stark ansteigen. Daher sollen mindestens 30% aller Wohneinheiten barrierearm und seniorengerecht vorgesehen werden. Hier sind Überschneidungen zulässig, insgesamt sind 50 % der Wohneinheiten entsprechend vorzusehen. Bei der Wohnungsgröße erwartet die Gemeinde einen entsprechenden Mix aus Ein- bis Vierzimmerwohnungen mit 30 m2 bis 95 m2 Wohnfläche. Das Verfahren richtet sich ausschließlich an Interessenten aus Bauträgern*innen/Investoren*innen mit in- oder externen Architekten*innen, die ein umsetzungsfähiges Planungs- und Nutzungskonzept entwickeln sollen. Das Verfahren wird als freihändige Vergabe in Form eines offenen Konzeptvergabeverfahrens mit der Möglichkeit einer anschließenden Verhandlungsphase durchgeführt. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Die Jurysitzung erfolgt mit anonymisierten Projektplänen. Nach Abschluss des Verfahrens strebt die Gemeinde die Aufstellung eines Bebauungsplanes an. Von den Bauträgern/Investoren wird eine kostengünstige und wirtschaftliche Entwurfslösung erwartet. Eine nachhaltige und zukunftsfähige Bauweise sowie geringe Verbrauchs- und Bewirtschaftungskosten sind sicherzustellen, um mit den knappen verfügbaren Ressourcen verantwortungsvoll umzugehen.
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