Lessinggymnasium Braunschweig // Freianlagenplanung
Description du marché
Im Zuge des 2. Bauabschnittes Erweiterungsbau Lessinggymnasium Wenden wird an den bereits im 1. BA erstellten Baukörper ein weiterer angeschlossen. Hierfür sind vorhandene Außenanlagen abzubrechen und die Infrastruktur entsprechend neu zu planen. Die planerische Aufgabe für die Außenanlagen umfasst die Leistungsphasen 1-9. Der Auftraggeber behält sich vor die Leistungen in Blöcken zu beauftragen. Für die Außenanlagenplanung sind nachfolgend beschriebene Punkte zu beachten. Im Vorfeld der Hochbaumaßnahme ist das Baufeld zu räumen und entsprechende Sicherungsmaßnahmen wie Bauzaun vorzusehen. Dies betrifft ca. 2.200m² Pflasterflächen sowie ca. 1.750m² Grünflächen, das Verpflanzen von fünf Stück Prunus serrulata, sowie das Ab-brechen diverser Gegenstände. Grünschnitt und Baumfällungen sind rechtzeitig vor Beginn der Maßnahme innerhalb der vegetationsfreien Zeit zu planen und umzusetzen zu lassen. Die artenschutzrechtlichen Bestimmungen des § 39 und § 44 BNatSchG sind zu beachten. Inner-halb des geplanten Gebäudes ist die Räumung bis unterhalb der vorhandenen Tragschicht vorzusehen. Zustand sowie vorhandener Aufbau des übrigen Tragschichtmaterials der zu-sätzlich abzubrechenden Pflasterflächen sind im Zuge der Anforderung an die Neuplanung zu prüfen. Um die Nutzbarkeit des Gebäudes aus dem 1. BA und die Erreichbarkeit der Spielflächen im Norden sicherzustellen, ist ein entsprechender Korridor für die Schüler freizuhalten. Innerhalb des Baufeldes befindet sich ein Teich mit besonders geschützte Amphibien. Hier muss im Vorfeld ein entsprechender Ersatz entstehen und die Tiere umgesetzt werden. Es ist zu prüfen, ob die Amphibien vor Ort verbleiben müssen oder ggf. bis zur Fertigstellung des neuen Teiches anderweitig untergebracht werden können. Der Teich ist gleichwertig wiederherzustellen, hierzu gehört u.a. die Versorgung mit Frischwasser, sowie ein Stromanschluss. Für den vorhandener Schulgarten mit Hochbeet, Obstgehölzen, einem Sonnenschutz, Nisthilfen sowie einem großen Container ist ebenfalls eine gleichwertige Ersatzfläche einzuplanen. Es sind in etwa 2.050m² Schulhof neu zu beplanen. Gräben für Entwässerung und Elektrik sind vorzusehen. Das anfallende Oberflächenwasser ist vorzugsweise zu versickern. Hier ist zu prüfen, ob eine Versickerung ggf. über Mulden o.ä. möglich ist. Auch die Möglichkeit einer Zisterne zur Nutzung des Oberflächenwassers ggf. auch zur Frischwasserversorgung des Teiches ist zu prüfen. Die vorhandenen Spielgeräte, diverse Einbauten, der Müllplatz, ein Grünlager aus Stabgittermattenzaun, ein ca. 2x2,50m großes Nebengebäude sowie notwendige weitere Fahrradabstellplätze sind in der Neuplanung mit vorzusehen. Angrenzende Pflasterflächen (ca. 900m²) sind zu schützen bzw. im Nachgang wiederherzustellen. Der Planer hat die vorhandene Parkplatzsituation zu bewerten (nach- und ausweisen vorhandener Parkplätze) und zu prüfen, ob für ggf. weiter erforderliche Parkplatzflächen Kompensationsmaßnahmen getroffen werden können. Die Herstellkosten der Außenanlagen sind mit rd. 660.000,00 EUR netto zu benennen.
Pouvoir adjudicateur
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