LVR-Zentralverwaltung Köln - Neubau LVR-Haus, Elektro-, Nachrichtentechnikarbeiten und Gebäudeautomation
Description du marché
Der Neubau des LVR-Hauses am Ottoplatz 2, 50679 Köln, wird in konventioneller Stahlbetonbauweise konstruiert. Das Gebäude gliedert sich in zwei Untergeschosse, einen fünf- bzw. sechsgeschossigen Sockelbau (Mantelbauten) sowie einen 17- geschossigen Turm (Hochhaus). Der geplante Neubau umfasst oberirdisch eine Bruttogrundfläche von ca.37.800m² und unterirdisch von ca. 11.300m². Vorgabe Überspannungsschutz für alle Gewerke Für den koordinierten Überspannungsschutz des Gebäudes ist das Fabrikat DEHN vorgeschrieben Leistungsumfang Starkstromanlagen Erschließung (KG 220) = 10kV Rheinenergie / Rheinische Netzgesellschaft (RNG). Hoch- und Mittelspannungsschaltanlagen (KG 441) Die MS-Schaltanlage wird durch RheinEnergie komplett erstellt. Anschlussleistung ca. 2.167 kVA. Sicherheitsstromversorgung Netzersatzanlage (NEA) NEA 1250kVA mit Netzparallelbetrieb im 17.OG Vorratstank KG 3.000 Liter. Tagestank 100 Liter Zentralbatterieanlage Sicherheitsbeleuchtung Sicherheitsbeleuchtung mit Umschaltzeit <1 sec. Batterie für 1h ausgelegt. Unterstationen zur Versorgung in mehreren Etagen Unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) USV Anlage 200kVA mit einer Überbrückungszeit von 10 min. Photovoltaik PV -Anlage auf dem Hochhausdach. Aufstellfläche 320 m². Einspeisung in das Niederspannungsnetz Niederspannungsschaltanlagen Folgen Niederspannungshauptverteiler werden im Bauvorhaben vorgesehen: - NSHV-AV TR1/2 (3 Felder) - NSHV-AV1 Süd (8 Felder) - NSHV-AV2 HH (9 Felder) - NSHV-AV3 Nord (3 Felder) - NSHV-SV1 (3 Felder) - NSHV-SV2 (6 Felder) - E-Mobile (4Felder) Zählung/Messung Mittelspannungsseitige Messung durch EVU. Niederspannungsinstallationsanlagen Stromschienensysteme Von der NSHV ins Hochhaus: - Stromschiene 1.250A, Strang TR1 zur NSHV AV2 - Stromschiene 1.250A, Strang TR2 zur NSHV AV2 - Stromschiene 1.000A, Strang USV - Stromschiene 630A, Strang NSHV1 zur NSHV AV3 - Stromschiene 800A, Strang ELT - Stromschiene 400A, Strang Technik - Stromschiene 160A, Strang DV - 9 Stromschienen für Ladesäulen E-Mobilität in TG. Unterverteiler 116 Stück im gesamten Gebäude. Elektroinstallationen Versorgen der Büroarbeitsplätze und Besprechungsräumen über Bodentanks im Hohlraumboden. Bereiche im EG werden über Estrichüberdecke Bodenkanal versorgt. Die Wandinstallationen erfolgen unter Putz überwiegend in Trockenbau. Beleuchtungsanlagen (KG 445) Alle Leuchten sind in einer einheitlichen Farbtemperatur 3000K auszustatten. Teilweise Sonderleuchten für ein anspruchsvolles Ambiente. RA-Anlagen (RDA) Folgen RA Anlagen (incl. Batterie 30min) werden vorgesehen: - RA-Anlagen Steuerung von automatischen Fenstern EG bis 16.OG. - RA-Anlagen (Atrium) Steuerung von automatischen Fenstern EG bis 1.OG. - RA-Anlagen (Fenster UG) Steuerung von automatischen Fenstern Ebenen 1.- und 2.UG zur Entrauchung - RA-Anlagen (Treppenhaus 2&5) Steuerung von automatischen Fenstern Leistungsumfang Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen: Notruf und Türsprechanlagen: Türsprechanlagen mit Video sind nach SIP / IP Standard. Evakuierung radgebundener Personen über eine autarke Sprechanlage. Barrierefreien WC´s im Gebäude erhalten eine Notrufanlage. Fernsehempfang über Kabeleinspeisung (Besprechungsräume) . BOS Anlage gemäß den Anschlussbedingungen der örtlichen Feuerwehr Brandmeldeanlage: Flächendeckenden Brandmeldeanlage (Kategorie1 nach DIN 14675 und DIN VDE 0833) mit Ausnahme der Tiefgarage Vorgesehen ist ein digitales System in Ringbustechnik. Alarmierung im Brandfall über akustische Signalgeber und Blitzleuchten (2-Sinne Prinzip). Brandfallsteuerungen sind gemäß Brandfall Steuermatrix zu berücksichtigen. Brandmeldezentralen: 24 Stück 10 Ringe Einbruchmeldeanlage: Einbruchmeldeanlage im EG gem. VDS Klasse B einzusetzen. Videoüberwachungsanlage in Teilbereich innen sowie Außenbereich. Verkabelte Zutrittskontrollanlage für alle Türen außer Nebenräume (WCs) Online Zutrittskontrolle mit Anbindung an die Einbruchmeldeanlage. Datenübertragungsnetz: Flächendeckend strukturierte Verkabelung nach EN 50173-1/-2 Fabrikats Vorgabe Dätwyler. Tertiärverkabelung Klasse EA/IEC 11801 (10 GBit). Verlegewege im den Bürobereichen: Bodentanks im Hohlraumboden Datendoppeldosen auch für DECT Sender und WLAN Access Points. Alle IT Racks erhalten LWL-Verbindungen Anzahl Verteiler (H=2,0m): rd. 65 Stück Parkraumbewirtschaftung: Parkraumbewirtschaftung für rund 180 Stellplätze mit Einzelplatzerkennung. Erläuterung Gebäude- und Anlagenautomation (KG480) Grundlagen Für die betriebstechnischen Anlagen der Gewerke Heizung, Lüftung, Kälte, Sanitär, Elektrotechnik und Einzelraumregelung ist ein Bedien-, Schalt-, Steuer- und Regel-System mit Aufschaltung auf die übergeordneten Gebäudeleittechnik des LVR geplant. Das geplante Gebäudeautomations-System wird als offenes System mit BACnet-Server geplant, d. h. es müssen jederzeit weitere und vorhandene BACnet-Systeme integriert werden können. Für zukünftige Erweiterungen muss die Managementebene über eine BACnet-Schnittstelle nach ANSI/ASHRAE Standard 135 - 2010 verfügen. Die Vorgaben der AMEV "BACnet in öffentlichen Gebäuden (BACnet 2011)" sind zu berücksichtigen. Die Verbindungen zwischen der Leitebene und den DDC-Stationen (ASP) und der Einzelraumregelung erfolgt über heterogene standardisierte und- offene Kommunikations-Protokoll BACnet/IP gemäß DIN EN ISO 16484. Des Weiteren werden die Daten aus der Feldebene über BACnet/IP mit einer übergeordneten Software geteilt und getestet. Die Anbindung der DDC Stationen und der Einzelraumregler erfolgt horizontal in den Etagen in den Räumen der Datentechnik. Von dort erfolgt die Aufschaltung über ein eigenes Virtuelles Netzwerk auf die Gebäudeleittechnik. Betreut wird das Netzwerk von der hauseigenen Infokom. -Fortsetzung unter "Zusätzliche Informationen"
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