Markterkundung zur Beschaffung Objektträgerscanner Pathologie
Description du marché
Es handelt sich vorliegend um eine freiwillige Information zur Markterkundung im Sinne von § 28 Abs. 1 VgV. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die hiesige Information zur Markterkundung trotz des Begriffs „Auftrag“ selbst keine Vergabe eines öffentlichen Auftrages zum Gegenstand hat. Es besteht aus dieser Vorinformation deshalb kein Anspruch auf Durchführung eines Vergabeverfahrens. Die Beteiligung an der Markterkundung ist keine Voraussetzung für die Teilnahme an einem späteren wettbewerblichen Vergabeverfahren. Eine Erstattung der Kosten, die den Interessenten durch die Beteiligung an der Markterkundung entstehen, sowie sonstige Ansprüche auf Entschädigung für den mit der Markterkundung verbundenen Aufwand sind ausgeschlossen. Das Institut für Pathologie der Gesundheit Nord gGmbH beabsichtigt die Beschaffung eines Multi-Scanner-Systems zur Auswertung von Objektträgern in der digitalen Befundung. Die besondere Herausforderung stellt die Anschaffung eines ganzheitlich arbeitenden Hochleistungssystems, welche das zeitsparende Scannen und die Analyse von dem großen Materialvolumen gewährleisten kann. Die bestehenden Kapazitäten entsprechen nicht mehr den steigenden Bedürfnissen der GeNo und verlangen einen erheblichen Personalaufwand aufgrund manueller Bedienung. Aktuell werden für die Bedienung der Geräte 1,5 VK/Tag pro ca. 1000 Scanvorgange eingesetzt. Aufgrund des Mangels der qualifizierten Arbeitskräfte und beschränkten räumlichen Kapazitäten ist eine Erweiterung der bestehenden Systeme nicht sinnvoll. Ein weiteres Problem stellt die Fehlerquote dar, die mit wachsendem Auftragsvolumen ebenfalls steigt. Unter Berücksichtig der oben beschrieben Umstände und zwecks Gewährleistung einer zuverlässigen Patientenversorgung wird eine innovative und Lösung mit möglichst hohem Automatisierungsgrad benötigt, welche die folgenden Anforderungen erfüllt: Kapazität von 1200-1500 Scans pro Tag, platzsparend, möglichst niedrigerer Arbeitsaufwand (inkl. Vorbereitung, Nacharbeitung und Archivierung) seitens Mitarbeitenden, niedrige Fehlerquote, hohe Ausfallsicherheit, geringer Wartungsaufwand, mögliche Integration der bereits bei der Geno eingesetzten Software von ELEA zur AI/ KI-gestützten Umsetzung eines gesprochenen Textes in einen strukturierten Befund. Im Rahmen der Markterkundung nach § 28 Abs. 1 VgV bitten wir die Lieferanten bzw. die Hersteller der geeigneten Scanner-Systeme Ihre Interesse bis zum 31.01.2025 zu bekunden und die technischen Informationen auf die folgende Adresse zukommen zu lassen: evergabe@gesundheitnord.de.
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