MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln
Description du marché
Bestandteil dieser Ausschreibung sind im Wesentlichen Ausbauleistungen der KG300 und 400 zur Errichtung eines Museums. Das Projekt MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln besteht aus drei Komponenten. Der erste Bereich, die Archäologische Zone, befindet sich unterirdisch zwischen dem Rathaus, dem Spanischen Bau, Unter Goldschmied und Obenmarspforten. Teil der Archäologischen Zone ist auch das Prätorium, das sich unter dem Spanischen Bau befindet. Ein 600 m langer Ausstellungsparcours erstreckt sich auf eine rund 6.000 m² große unterirdische Fläche. Den zweiten Bereich bildet das aufgehende Museumsgebäude. Weitere Räumlichkeiten für das Museum, wie die Museumspädagogik und die Sicherheitszentrale, werden im Spanischen Bau untergebracht und bilden den dritten Bereich. Im gesamten Projekt ist der Leitgedanke "Schutz der Archäologie" die oberste Förderauflage der Bezirksregierung Köln. Dies zieht sich als roter Faden durch alle Teilmaßnahmen des Gesamtprojektes. Die Kombination aus den baulichen Besonderheiten eines Museums, das auf einem Stahlbetondeckel oberhalb einer archäologischen Befundebene gebaut wird, die Tatsache, dass die Gesamtmaßnahme als innerstädtische Baustelle im Herzen Kölns liegt sowie der Auflage "Schutz der Archäologie" macht die Komplexität dieses Projektes deutlich.
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