Neubau SAG - Estricharbeiten
Description du marché
Vor Beginn der Rohbauarbeiten wird auf dem Baugrundstück die Baumfällung als vorbereitende Maßnahme durchgeführt. Die außer Betrieb genommene Wasserleitung wird durch den AN Rohbauarbeiten ausgebaut und der Aushubbbereich mit tragfähigem Material verfüllt. Die Baumaßnahmen werden durch eine Bodengutachterin begleitet und dokumentiert. Im Anschluss wird das Baufeld an den AN übergeben. Im Zuge der Rohbauarbeiten müssen in Teilbereichen des Baugrundstückes noch Oberflächensondierungen durch den Kampfmittelräumdienst durchgeführt werden (Siehe BE-Plan). Diese werden nach dem Abbruch des Pflasterbelages bis zum Niveau Planum Baugrube durchgeführt. Sollte die Sondierung nicht möglich sein, muss eine Aushubüberwachung erfolgen. Werden bei der Ausführung Kampfmittel gefunden, sind die Arbeiten sofort einzustellen und die Bauleitung ist zu informieren. Im östlichen Bereich soll der vorhandene Pflasterbelag für die Baustelleneinrichtungsfläche und die Zufahrten / Abfahrten beibehalten werden. Vorhandene Fehlstellen (z.B. Baumstandorte) müssen mit Schottermaterial ausgebessert und hergerichtet werden. Nach Rückbau der Baustelleneinrichtung soll der vorhandene Pflasterbelag durch den Gala-Bau abgebrochen werden. Der Rohbau startet nach erforderlichen Arbeitsvorbereitungen Einführungen, Erstellen und Abstimmen von Terminen und Baustelleneinrichtungsplänen sowie Einmessarbeiten etc. mit der Baustelleneinrichtung. Die Betonierabschnitte sind den Schalplänen zu entnehmen. Abweichungen hierzu sind durch den AN eigenverantwortlich mit dem Tragwerksplaner abzustimmen, umzuplanen und durch den Prüfingenieur freigeben zu lassen. Nach Ausführung der STB-Decke im 2.OG (Aufzugsschacht / Technikräume) wird der Stahlbau für die Technikzentrale errichtet. Im Anschluss wird das Trapezblech für die Dachkonstruktion verlegt und die Fassade aus Sandwichelementen montiert. Nach Fertigstellung der STB-Decke 1.OG werden die Fenster / PR-Fassaden in der Reihenfolge EG und 1.OG eingebaut. Die Ausführung der Verblenderfassade erfolgt nach dem Einbau der Fenster. Der AN Rohbau verschließt größere Dachdurchbrüche und die Dachflächen werden mittels eine Notabdichtung abgedichtet (Gebäude regendicht). Im direkten Anschluss erfolgt der nichttechnische / technische Ausbau im EG und 1.OG. Die Trockenbauwände werden zunächst mit Ständerwerk / einseitiger Beplankung errichtet. Nach den Installationsarbeiten werden die Trockenbauwände geschlossen und die Innenputzarbeiten an den STB- / MW-Wände ausgeführt. Im weiteren Ablauf erfolgen die Estricharbeiten (inkl. Fußbodenheizung) abschnittsweise zunächst im EG und 1.OG. Nach Einbau des Estrichs werden die Installationen im Zwischendeckenbereich fertiggestellt und danach die Unterkonstruktionen der Abhangdecken montiert. Im gleichen Zeitraum sind Türzargen zu montieren und Malerarbeiten / Fliesenarbeiten für die Wände auszuführen. Nachfolgend werden die Bodenbelagsarbeiten sowie Tischlerarbeiten durchgeführt und die Alu-Rahmentüren / Glastrennwände montiert. Die Erstellung und Freigabe der Werk- und Montageplanung kann sukzessive, muss jedoch rechtzeitig vor der jeweiligen Ausführung erfolgen. Es ist dabei zu beachten, dass bei der Prüfung und Freigabe der W+M auch die beteiligten Fachplaner sowie der Ingenieur für Prüfstatik involviert werden. Aufgrund des feuchtigkeitsempfindlichen Bodens muss der AN das Niederschlagswasser aus der Baugrube ableiten (Pumpe). Des weiteren soll während der Bauzeit zum Schutz des eigenen Gewerkes und zur Vermeidung des "Volllaufens" der Ebenen eine provisorische innenliegende Entwässerung erstellt werden.
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