Neubau Wasserwerk Thiene, Gewerk 4: Tiefbau und Außenanlagen
Description du marché
Für die Durchführung der Baumaßnahme sind die Baustelleinrichtungsflächen sowie eine Baustraße von der vorab durchgeführten Baumaßnahme (Baugruben) zu übernehmen und anzupassen bzw. neu herzurichten. Es sind weiterhin die Containeranlagen inkl. Sanitäranlagen für alle Lose herzustellen und über die vollständige Bauzeit aller Lose zu unterhalten. Zur Einbindung der neuen Anlagen werden verschiedene Rohrleitungen neu verlegt, inkl. den erforderlich Anschluss- und Anbindearbeiten an den Bestand. Insgesamt handelt es sich um: - ca. 310 m Rohwasserleitungen DN 300 bis DN 350 (PEHD) inkl. Schachtbauwerken und Teilrückbau von Asbestzementleitungen DN 300 unter Beachtung der TRGS 519 - ca. 565 m Reinwasserleitungen DN 450 bis DN 700 (PEHD) - ca. 50 m Schlammwasserleitung DN 900 (PEHD) - ca. 65 m Notüberlaufleitung DN 700 bis DN 900 (PEHD) - ca. 245 m Entwässerungsleitungen bis DN 150 - ca. 3900 m Kabelleerrohre bis DN 150 (PEHD) mit insgesamt 23 Kabelschächten - ca. 70 m Neubau Betonkanal DN 800 inkl. 4 Schachtbauwerken - Anbindung der Roh-, Rein- und Schlammwasserleitungen an die vorhandenen Bestandsbauwerke / -leitungen (tlw. Az-Leitungen) - verschiedene sonstige Leitungen (Vakuumleitung, Hydrantenleitung, Betriebswassserleitung, Klarwasserrückführung Abwasser) - Insgesamt 6 Sonderbauwerke u.a. für die Entwässerung der WHG-Flächen und als Molchstation für die Rohwasserleitungen. Das größte Schachtbauwerk besitzt lichte Innenmaße von 3,65 x 4,30 m. Für die Rohrverlegungsarbeiten sowie als Restwasserhaltung der Baugruben Wasserwerk und Absetzbecken sind offene Wasserhaltungen inkl. Aufbereitung des Grundwassers vorzusehen. Auf dem Gelände sind die neuen Zufahrtsflächen zum Wasserwerk, zur Absetzanlage und zur Energiezentrale zu befestigen (Asphalt, ca. 2.000 m²). Für die Umlagerung von wassergefährdenden Stoffen werden zudem drei WHG-Flächen aus Ortbeton vorgesehen. Die Oberflächenentwässerung der neuen Gebäude und Straßenflächen erfolgt überwiegend oberflächlich mittels Rinnen und Mulden. Auch die Dachentwässerung wird über Rinnen abgeleitet. Es sind Betonrinnen mit Gitterrostabdeckung in DN 100 bis 400 im Straßenbereich sowie vor dem Eingangsbereich des Absetzbeckens und am Wasserwerk vorzusehen. Alle Rinnen erhalten einen oberflächlichen Anschluss an die Entwässerungsmulden. Auf dem Gelände des Wasserwerkes Thiene sind 2 Retentionsräume am südlichen Geländerand vorgesehen. Die Retentionsräume werden mit einer Einstautiefe von 0,5 m und einer Böschungsneigung von 1:2 bis 1:5 hergestellt. Aufgrund der insgesamt geringen zugelassenen Abflussmenge ist für beide Retentionsräume eine gemeinsame Drossel im Ablaufbauwerk des Retentionsraumes 2 vorgesehen. Es wird eine bewegliche Drossel mit Schwimmkörper eingebaut vorgesehen.
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