PEI_Fachplaner Gebäudebetrieb
Description du marché
Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist als Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG). An seinem bisherigen Standort in Langen kann das PEI seinen Betrieb nur noch unter erhöhtem Aufwand aufrechterhalten und weist weder notwendige zukunftsfähige Flexibilität noch dringend benötigte Erweiterungsflächen auf der Liegenschaft auf. Daher plant die Bundesrepublik Deutschland (BRD) die Neuunterbringung des PEI. Die BImA wird in ihrer Funktion als Bauherr des Bundes durch die Bauverwaltung (BV) vertreten. Baudurchführende Ebene (BdE) der BV des Bundes in Hessen ist im Wege der Organleihe der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH). Die Oberfinanzdirektion Frankfurt am Main (OFD) stellt die Fachaufsicht führende Ebene (FfE) der BV dar. Entsprechend dem Einheitlichen Liegenschaftsmanagement wird die BImA Eigentümerin der neuen Liegenschaft. Aufgrund der spezifischen Nutzung als Laborgebäude und damit einhergehender gesetzlicher Vorgaben soll das PEI als Nutzer den Betrieb der neuen Liegenschaft einschließlich Bauunterhalt jedoch grundsätzlich selbst übernehmen. Für den Neubau des PEI ist eine integrierte Projektabwicklung (IPA) auf der Grundlage eines Mehrparteienvertrags (MPV) vorgesehen. Der Mehrparteienvertrag ist darauf ausgerichtet, dass die Vertragspartner auf Basis gemeinsamer Projektgrundsätze und in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit den Projekterfolg als gemeinsames Ziel verfolgen. Ein wesentliches Element hierbei ist, die Expertise der ausführenden Gewerke in die Planung einfließen zu lassen, um so in unmittelbarer Zusammenarbeit mit dem Objektplaner und den Fachplanern die Planungs- und Ausführungsqualität zu erhöhen und den gesamten Planungsprozess effektiver zu gestalten. Dabei synchronisieren die Vertragspartner des Mehrparteienvertrages ihre Arbeitsschritte mit dem Ziel, das Projekt bestmöglich vorzubereiten, zu planen und umzusetzen. Um den Aufgaben des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) gerecht zu werden, benötigt es eine Neuunterbringung in einem Neubau. Dieser wird unterteilt in einen öffentlichen Bereich mit einem Foyer, einem Konferenzbereich inkl. Hörsaal und einer Bibliothek, sowie mehreren nicht öffentlichen Bereichen mit dem Betrieb von mikrobiologischen, medizinisch-diagnostischen und biotechnischen Sicherheitslaboratorien wie auch gentechnischen Anlagen. Des Weiteren sind in den nicht öffentlichen Bereichen Büros und Rechenzentren untergebracht. Zusätzlich gibt es Bereiche der zentralen Betriebstechnik und einen Ver- und Entsorgungsbereich. Gegenstand der hier zu beauftragenden Leistung ist die beratende Unterstützung des Nutzers und Betreibers Paul-Ehrlich-Institut im Bereich des Facility-Managements. Der Auftraggeber sieht eine stufenweise Beauftragung in Anlehnung an die Phasen des Mehrparteienvertrags gemäß den Regelungen des zugrundeliegenden Vertrages vor.
Pouvoir adjudicateur
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