Personalbedarfsanalyse für die Hessischen Staatstheater
Description du marché
Auftragsgegenstand ist die Personalbedarfsanalyse der Hessischen Staatstheater Wiesbaden, Darmstadt und Kassel mit ca. 1.500 Beschäftigte. Um den Personalbestand der Hessischen Staatstheatern vergleichen zu können, wird das Personal entsprechend dem jeweiligen Beschäftigungsanteil in Vollzeitäquivalente (VZÄ) umgerechnet. Die Personalstruktur ist geprägt von höchst unterschiedlichen Aufgabenbereichen, die jeweils spezifische Qualifikationen der Beschäftigten erfordern. Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um die Bereiche Kunst, Verwaltung, Bühne und Werkstätten. Es finden vier Tarifverträge Anwendung: Tarifvertrag Hessen (TV-H), Normalvertrag Bühne (NV-Bühne), Tarifvertrag für die Musiker in Konzert- und Theaterorchestern (TVK) und Tarifvertrag Abendpersonal. Jedes der drei Staatstheater verfügt über ca. 500 Beschäftigte (VZÄ). Vom Auftragnehmer wird folgendes mehrstufiges Vorgehen erwartet: Stufe I: IST-Analyse der Personalaufstellung an den drei Staatstheatern, Stufe II: Evaluation und Vergleich (Benchmark-Analyse), Stufe III: Entwicklung SOLL-Konzeption. Folgende Aspekte sind dabei zu berücksichtigen: - notwendige und tatsächlich vorhandene fachliche Qualifikation der Mitarbeiter*innen - Bühnengröße, Art der Liegenschaften, Infrastruktur, Grad der Technisierung - Kennzahlen und Zielvereinbarungen der Häuser: Anzahl an Neuproduktionen, Wiederaufnahmen und Vorstellungen, Angebote kultureller Bildung, Durchführung von Festivals etc. - Verhältnis Repertoirevorstellungen/ Neuproduktionen, programmatischer Schwerpunkt der Häuser - Diversität des Angebots, Erfüllung des Bildungsauftrags, Erhalt und Pflege des kulturellen Erbes - Größe der Ensembles sowie Anzahl an Umbesetzungen und Gästen - Allgemeine Entwicklungen der Kulturlandschaft und entsprechende neue Berufsbilder (z.B. für Angebote multimedialer/digitaler Fomate etc.) - Demographische Faktoren (Altersdurchschnitt in den Abteilungen, Belastbarkeit, Krankenstand, Anzahl Menschen mit Behinderung) - Angebote für Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Teilzeitregelungen, Flexibilisierung von Arbeitszeiten, mobiles Arbeiten) - Berücksichtigte Zeiten für Fortbildungen und Qualifikationen, weitere Aufgaben im Rahmen allgemeiner Zielsetzungen (Nachhaltigkeit, Energieeinsparung, Diversität etc.) Die Leistungsausführung beginnt spätestens mit Zuschlagserteilung und ist im Rahmen von 6 Monaten abzuschließen. Es wird nach 3 Monaten nach Zuschlagserteilung ein Zwischenbericht erwartet. Für die Leistung stehen maximal 250.000 netto zur Verfügung. Angebote die diesen maximalen Finanzrahmen übersteigen, werden nicht weiter berücksichtigt.
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