Planung und Bauüberwachung A 14 Ersatzneubau FM-Anlage TA 2 und 3 in den Lph. 2, 3, 5, 6 und 8 gem. § 55 HOAI
Description du marché
Planung und Bauüberwachung A 14 Ersatzneubau FM-Anlage TA 2 und 3 in den Lph. 2, 3, 5, 6 und 8 gem. § 55 HOAI An der Bundesautobahn 14 erfolgt der Ersatzneubau der Streckenfernmeldekabelanlage für den 2. und 3. Teilabschnitt zwischen der AS Döbeln-Nord und der Tank- und Rastanlage Muldental. Entlang der gesamten Strecke ist vorgesehen, eine Streckenfernmeldekabelanlage zur Anbindung der Notrufsäulen, PWC-Anlagen, Glättemeldeanlagen, Kabelhäusern und Autobahnmeistereien zu errichten. Die Errichtung einer Kabelschutzrohrtrasse ermöglicht später, einem steigenden Bandbreitenbedarf durch nachträgliches Einziehen weiterer Kabel gerecht zu werden. Der 2. Teilabschnitt erstreckt sich entlang der Bundesautobahn (BAB) A14 zwischen der Anschlussstelle Döbeln Nord (km 21,6) und der AS Leisnig (km 33,7). Der 3. Abschnitt verläuft zwischen der AS Leisnig (km 33,7) und der Tank- und Rastanlage Muldental (km 54,4). Nicht Bestandteil dieser Maßnahme ist der Abschnitt im Bereich der PWC-Anlage "Mühlenberg" zwischen Betriebs-km 30,309 und 32,610. Mit dem Bau der PWC-Anlage wurde das Streckenfernmeldekabel bereits neu verlegt. Die Planung umfasst Kabelnetze, Übertragungs- und Vermittlungstechnik, Fernwirktechnik, Stromversorgungs-, Notruf-, und Störmeldeanlagen, Betriebsdienstkameras und Dauerzählstellen. Im fertiggestellten TA1 der BAB 14 von Nossen nach Leipzig wurde die Kabelanlage in der AM Döbeln im Kabelkeller abgeschlossen. Von diesem Punkt ist die Errichtung der nachrichtentechnischen Anlagen im TA2+3 fortzuführen. Der Abschluss des TA2 erfolgt im Kabelhaus Leisnig. Von diesem startet der TA3 bis zum Kabelhaus an der Tank- und Rastanlage Muldental. Es ist jeweils ein umfangreicher Planfeststellungsbeschluss für beide Bauabschnitte vorhanden, welcher als Planungsgrundlage übergeben wird. Diese Unterlagen sind zu sichten und die erforderlichen Maßnahmen für die beschriebenen Planungsleistungen daraus abzuleiten. Planungsteile der nachrichtentechnischen Gesamtanlage sind: - Baum- und Gehölzrodungen (unter Berücksichtigung der Vegetationsperioden) als Vorleistung für die Verlegung der Leerrohranlage - Teilweiser temporärer Rückbau von Wildschutzzäunen - Leerrohranlage als Vorleistung für die Streckenfernmeldeanlage - Streckenfernmeldekabelanlage mit Kupfer- und Lichtwellenleiter-Kabel - Anbindung der vorhanden Notruftechnik - Fernmelde- und Datennetz - Anbindung der vorhanden Betriebsdienstkameras - Anbindung der vorhandenen Straßenzustands- und Wetterinformationssysteme - Anbindung der vorhanden bzw. Errichtung neuer Dauerzählstellen - Anbindung der bestehenden PWC-Anlage - Dokumentation Die Gesamtfunktion der einzelnen Komponenten der neuen Nachrichten- und Datenanlagen sowie die übergreifenden Verknüpfungen anzubindender vorhandener Anlagen ist Planungsaufgabe. Die bestehende Anlage muss bis zur Fertigstellung der neuen Anlage vollständig in Betrieb bleiben. Für die betreffenden Teilabschnitte ist ein genehmigungsfähiger Vorentwurf und für die Bauausführung eine Ausführungsplanung zu erarbeiten. Der AG hat für die Bauausführung einen Zeitraum von 24 Monaten (Oktober 2026 bis Oktober 2028) veranschlagt. Sämtliche Lieferzeiten für die benötigten Stoffe und Bauteile (insbesondere Kabel, Schutzrohre und Kabelschächte) sind soweit möglich in den Planungsprozess einfließen zu lassen. Negative Auswirkungen auf den avisierten Bauzeitraum sind im Rahmen der Planung zu identifizieren und mit entsprechenden Maßnahmen zu minimieren. Sämtlich Baumaßnahmen sind bei laufendem Verkehr durchzuführen. Das heißt es sind entsprechende Streckensicherungen in der Planung zu berücksichtigen.
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