roboter-assistiertes Operationssystem
Description du marché
Robotisch assistierte Operationen haben im Vergleich zu offenen, endoskopischen und laparoskopischen Verfahren Vorteile, die eine neue chirurgische Qualität bieten. Außer der minimalen Invasivität des Eingriffs bietet die robotische assistierte Operationsmethode eine dreidimensionale Sicht des Operateurs auf den Situs mit starker Vergrößerung, sowie zusätzliche Freiheitsgrade bei der Instrumenten-Manipulation. Instrumentenseitig sind so deutlich komplexere Bewegungen, im Vergleich zu konventionellen MIC-Instrumenten, möglich. Der Manipulation im Situs stehen damit völlig neue Varianten offen. Zusätzliche Funktionalitäten sind die Fluoreszenzdarstellung von Gefäßen, die Möglichkeit, Eingriffe und Fertigkeiten zu simulieren sowie die Dualkonsole zur Ausbildung junger Chirurgen. Die robotische Chirurgie ist die Weiterentwicklung der Laparoskopie und hat insbesondere in die Urologische Leitlinie Einzug gehalten. "Nach robotischer Nierenteilresektion werden im Vergleich zur offenen Operation meist geringere Komplikationsraten, ein kürzerer stationärer Aufenthalt bei vergleichbarem funktionellen und onkologischen Ergebniss nachgewiesen", heißt es. Gerade bei der radikalen Prostatoveskulektomie ist der robotisch assistierte Eingriff dabei, offene und laparoskopische Verfahren als Goldstandard abzulösen. Das Klinikum St. Georg gGmbH beabsichtigt aus den o.g. Gründen die Beschaffung eines solchen roboter-assisierten Operationssystems. Wie folgt werden die grundlegenden funktionellen und technischen Anforderungen an das System beschrieben: - Zulassung zum intraoperativen Einsatz in den FB Urologie, Gynäkologie, Allgemein- und Visceralchirurgie, Thoraxchirurgie - Zulassung nach MDR - Abgesetzte (unsterile) Bedieneinheit, Situsdarstellung in 3D für den Operateur - Instrumenten-Tragarmsystem (im Sterilbereich), zur Aufnahme von Instrumenten und Kamerasystem - wiederverwendbare, energetisch betriebene Instrumente mit sehr hohen Freiheitsgraden der medialen Manipulatoren - In Zusammenwirkung von Bedieneinheit und Instrumenten ergibt sich für den Bediener sowohl eine optische Vergrößerung des Situs (ca. 10 bis 20fach) als auch eine Untersetzung der Manipulation zw. Operateur und Instrument - Möglichkeit der Fluoreszenz- und ICG-Bildgebung - Benennung von Einrichtungen, welche das wiederverwendbare Instrumentarium MDR-konform aufbereiten - dig. Kommunikation, sprich Austausch von Patientendaten und -bildern mit dem klinikeigenen PACS "Infinitt" für Dokumentationszwecke - Fernüberwachung / Remotezugang für eine Störungsdiagnose, ggf. Behebung (Stand der Technik)
Pouvoir adjudicateur
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