Sanierung Freibad Büchlberg - Objektplanung FA und Objektplanung Gebäude + Innenräume - LPH 3-9
Description du marché
Die Gemeinde Büchlberg plant die Sanierung und Modernisierung des örtlichen Freibads. Das Freibad wurde in den Jahren 1969/70 errichtet und ist seit gut 50 Jahren in Betrieb. In einem eingeschossigen Eingangsgebäude mit Flachdach sind der Zugang zum Freibad, Kasse, Kiosk, Umkleiden sowie Sanitäranlagen untergebracht. Die Außenbecken bestehen aus einem Kinderplanschbecken, ca. 45 m² Wasserfläche, sowie einem 50 m-Mehrzweckbecken, ca. 800 m² Wasserfläche. Unmittelbar am 50 m-Becken sind in einem 2-geschossigen Gebäude Technikräume, WC-Anlagen, Badaufsicht und Abstellräume untergebracht. Diverse bauliche und technische Probleme bestehen und sollen behoben werden. Unter anderem: - Das Zugangsgebäude ist flächenmäßig zu groß. Gebäudeverschleiß ist gegeben. - Das 50 m-Aluminium-Becken erfordert einen ständig steigenden Unterhaltsaufwand und hat seinen Lebenszyklus überschritten (50 Jahre). Die Beckenhydraulik ist nicht DIN-konform. - Kinderplanschbecken: Die Beckenhydraulik ist nicht mehr DIN-konform. Die Folienauskleidung hat den Lebenszyklus überschritten. - Bei Auslegung der Filterfläche nach DIN 19643 ist das vorhandene Filtergebäude zu klein. Es ist eine Erweiterung notwendig. - An den Außenanlagen sind Anpassungen an Umbau- und Sanierungsmaßnahmen vorzunehmen. Zur Entscheidungsfindung wurden dem Betreiber Sanierungsvarianten vorgeschlagen. Dies betraf sowohl die Gebäudekonfiguration, Beckengestaltung und Erneuerung der technischen Anlagen. Im Rahmen der bereits erfolgten Vorplanung wurden Varianten untersucht und dann diverse Modernisierungsmaßnahmen festgelegt. Unter anderem: - Es wird ein neues eingeschossiges Betriebsgebäude errichtet. Das bestehende Eingangs- und Sanitärgebäude mit Kiosk und Nebenräumen wird nur noch für gastronomische Zwecke sowie Kommunalbedarf weitergenutzt. - Das 50 m-Mehrzweckbecken aus Aluminium wird abgebrochen. Ein Edelstahlbecken wird eingesetzt. - Ein neues Kinderplanschbecken wird errichtet. - Freiflächen werden angepasst (neue Stellplätze, Beckenumgänge, Bepflanzung / Begrünung, Liege- und Sitzpodeste, etc.). - Technische Modernisierung Elektro, Sanitär, Filtertechnik (PV- und Absorberanlagen, Badewassertechnik, etc.). Eine Vorplanung liegt vor. Auf die Beschreibungen in den Planunterlagen wird hingewiesen. Die Kostenschätzung beläuft sich in Summe auf rd. 3,9 Mio. EUR netto (KG 300-700). Die Maßnahme wird co-finanziert über das Sonderförderprogramm zur Sanierung kommunaler Schwimmbäder In Bayern - SPSF; der Bewilligungsbescheid liegt bereits vor. Die Förderrichtlinien sind bei der Planung und Umsetzung zu beachten. Die Baumaßnahme soll nach Vorgabe der Fördermittelgeber zügig umgesetzt werden. Hier ist aktuell ein Zeitplan von 3 Jahren vorgesehen, da die Nutzung während der Umbau- und Anpassungsarbeiten ermöglicht sein soll. Die Planungsleistungen sollen in 2024 erfolgen, der Bau des Zugangsgebäudes in 2025 (kann während des Badebetriebs erfolgen), die Ertüchtigung und Erneuerung der Technik und der Becken nach der Badesaison 2026. Der Auftraggeber weist darauf hin, dass bereits im Vorfeld Unternehmen mit der Bearbeitung vorbefasst waren. Zum Vorteilsausgleich werden Informationen und Arbeitsergebnisse der bisher bearbeiteten Leistungsphasen im Verfahren zur Verfügung gestellt. Außerdem wird es allen ins Verhandlungsverfahren eingeladenen Bewerbern nach Erstangebotsaufforderung ermöglicht, eine begleitete Objektbegehung durchzuführen. Ein entsprechender Termin wird zur Verfügung gestellt. Hierdurch stellt der Auftraggeber sicher, dass der Wettbewerb durch eine etwaige Teilnahme der vorbefassten Unternehmen nicht verzerrt wird (vgl. § 7 Abs. 1 und 2 VgV).
Pouvoir adjudicateur
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