Sanierung Landgrafenschloss_Erstellung Brandschutzkonzept
Description du marché
Ausgangslage - Historie Eschwege war seit 1264 im Besitz des Landgrafen von Hessen, fiel aber gegen Ende des 14. Jahrhunderts an den Landgrafen Balthasar von Thüringen. Zur Verteidigung seines neuen Besitzes baute er ab 1386 an der Stelle des alten Honer Tores eine Burg. Als die Stadt 1433 wieder hessisch wurde, wurde die Burg zunächst Amtssitz hessischer Ministerialen. Im 16. und 17. Jahrhundert ließen die Landgrafen von Hessen die Burg in mehreren Phasen zu einem Renaissanceschloss erweitern, wobei Fundamente und erhebliche Mauerteile der ursprünglichen Anlage erhalten und in Nord- und Westflügel einbezogen wurden. Durch die Nutzung als Alterssitz, zeitweiligem Wohnsitz und Residenz der Landgrafen kam der Bau zu seiner Bezeichnung als "Landgrafenschloss". Dieses zeigt sich heute als dreiflügeliger Baukomplex, der einen trapezförmigen Hof umschließt. Die mit typischen Renaissancefassaden versehenen Nord- und Westflügel gehen in ihrem Ursprung auf die Burg des 14. Jahrhunderts zurück. Die heutige Erscheinung dieser Gebäudeflügel beruht auf dem großen Umbau der Anlage in den Jahren 1581-89. Der den östlichen Kopf des Südflügels bildende Dietemann-Pavillon wurde in den Jahren 1615-17 errichtet, der Südflügel in seinen ursprünglichen Abmessungen zwischen 1720 und 1740 (Erweiterung nach Westen 1929/36). Die vierte Hofseite wird von einem fünfbogigen Arkadengang gebildet, der Nordflügel und Dietemann-Pavillon auf Höhe des 1. Obergeschosses miteinander verbindet. Dieser wurde in Anlehnung an einen früheren Zustand (1617) im Jahr 1855 neu errichtet. Kleinere Umbauten erfuhr das Schloss im Bereich der statisch mittlerweile nicht mehr erforderlichen Stützpfeiler an der Nordseite des Nordflügels 1859 sowie den Anbau der WC-Anlagen zwischen Nord- und Westflügel um 1913. Seit 1821 fungiert das Schloss als Verwaltungsgebäude und wurde sukzessive für die neue Nutzung umgebaut. Allgemeine Vorhabenbeschreibung Stufe 1: Einbau eines neuen Hängewerkes im Dachstuhl des Daches auf dem Nordflügel. Stufe 2: Bedarfssanierung zur Ertüchtigung des Brandschutzes (1. Fluchtweg: Außenstahltreppe, gesicherter Fluchtweg -Flure) und der Herstellung der Barrierefreiheit (Außen-Stahl-Glasaufzug) aller 4 Gebäudeflügel. Allgemeine Beschreibung des vorliegenden Verfahrens Ziel des vorliegenden Verhandlungsverfahrens ist die abschließende Vergabe der Leistung für den bauordnungsrechtlichen Brandschutz nach AHO der Schriftenreihe Nr. 17 Stand Dezember 2022. Für weitere Informationen beachten Sie bitte die Vergabeunterlagen.
Analyse du marché
Ce marché de type Services est passé par Procédure négociée avec publication.
Ce marché a été attribué à Kiwa Wijnveld GmbH & Co. KG.
Lieu d'exécution : Eschwege (DE737).
Pouvoir adjudicateur
Contexte et conseils
Procédure négociée — l'acheteur sélectionne un nombre limité de candidats et négocie directement avec eux. Accès restreint mais moins de concurrents en lice.
L'évaluation porte principalement sur la méthodologie, l'expérience de l'équipe et la compréhension des besoins.
Le secteur Architecture, ingénierie & conseil technique représente 69 579 marchés publiés en 2026 (58 364 en 2025) dans notre base. Ce secteur est en croissance par rapport à l'année précédente.
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