Staatstraße 2074 - Ortsumgehung Fischerdorf
Description du marché
Die Maßnahme umfasst den Neubau einer Ortsumgehung für den Ortsteil Fischerdorf der Stadt Deggendorf einschließlich des Neubaus einer Brücke über die Donau im Zuge der Staatsstraße 2074. Der geplante Trassenverlauf sieht einen parallelen Verlauf westlich zur Autobahn A92 vor. Der Anschluss soll im Süden an die bestehende Staatsstraße 2074 bei der Abzweigung Brunnwiesenstraße durch einen neuen Knotenpunkt (Kreisverkehr) erfolgen. Dabei soll auch die bestehende Zufahrt zum Gelände des Recyclinghofes und den angrenzenden Gewerbegrundstücken angepasst werden. Das Brückenbauwerk soll mit einem lichten Abstand von mindestens 25 m westlich zur Donaubrücke der A92 errichtet werden, mit gleicher Lage von Widerlager, Pfeiler und Flussfeld der Schifffahrtsrinne. Dabei werden im Süden der Hochwasserschutzdeich und das anschließende Donauvorland überspannt, nördlich der Schifffahrtsrinne wird das Gelände der Landesgartenschau mit dem Parkplatz/Parkhaus sowie die Bahnlinie Deggendorf-Kalteneck überspannt. Der Anschluss im Norden soll an die bestehende Staatsstraße 2125 im Bereich der Abzweigung Ackerloh mit einem Umbau des bestehenden Knotenpunktes erfolgen. Weiterhin ist auch die Anpassung der Zufahrten für den Festplatz Ackerloh, für das Parkhaus Deichgärten und den Parkplatz der TH Deggendorf erforderlich. Die Gradiente der geplanten Ortsumgehung ist durch die Anschlusspunkte im Norden und Süden an die Staatsstraßen 2125 und 2074 sowie durch die erforderlichen Durchfahrtshöhen der überspannten Verkehrswege (Donauschifffahrt, Bahnlinie Deggendorf-Kalteneck, Zufahrtsstraßen, Deichhinterwege, Geh- und Radwege) festzulegen. Als Regelquerschnitt für die geplante Ortsumgehung Fischerdorf ist gemäß den RAL (Richtlinien für die Anlage von Landstraßen eine Fahrbahnbreite von 8,50 m und damit ein RQ 11,5+/b1 (EKL2) vorgesehen. Im Brückenbereich sind Regelkappen nach RZ-ING mit einer Gesamtbreite von 2,05 m (mit Notgehweg 0,80 m) geplant, in den übrigen Bereichen Bankette mit 1,50 m Breite. Die Entwässerung der Fahrbahnoberfläche im Brückenbereich soll über eine nach Osten gerichtete Querneigung erfolgen. Die Längsentwässerung im Brückenbereich soll zu beiden Widerlagern erfolgen, aufgrund der Ausbildung der Gradiente als Kuppe sind in den Bereichen mit geringem Längsgefälle kleinere Abstände der Ablaufeinrichtungen notwendig. Im Leistungsbild Objektplanung Verkehrsanlagen sind die Grundleistungen der Objektplanung Verkehrsanlagen (Leistungsphasen 1 bis 9) sowie einzelne besondere Leistungen (z.B. Bestandspläne, Bauphasenplanung, Kostenkontrolle, örtliche Bauüberwachung) enthalten. Die genauen Leistungsbilder mit Grundleistungen und besonderen Leistungen sind in den Anlagen des entsprechenden VgV-Verfahrens ersichtlich.
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