Standortkonzentration Stedum
Description du marché
Der Auftraggeber plant, seine Leistungen bzw. seine Hauptstandorte am Standort Stedum, Hildesheimer Straße 15, 31249 Hohenhameln (Abfallentsorgungszentrum - AEZ) zusammenzufassen. Der neue Standort soll umfassen: 1. einen Wertstoffhof (bereits umgesetzt), 2. Sozial- und Verwaltungsgebäude (Los 1), 3. einen Betriebshof mit Werkstatt (Los 1) sowie 4. Anlagen zur Erzeugung und Nutzung regenerativer Energien (Los 2 – Konzept regenerative Energien). Gegenstand dieser Veröffentlichung ist ausschließlich Los 1. Die Lose 2 (Konzept regenerative Energien) und 3 (Projektsteuerung) werden noch separat ausgeschrieben. Es werden entsprechende Schnittstellen entstehen. Die erforderlich werdende Abstimmung ist einzukalkulieren. Der Wertstoffhof ist bereits umgesetzt und bei der Planung zu berücksichtigen. Im Rahmen von Los 1 sollen neu entstehen ein oder mehrere Sozial- und Verwaltungsgebäude mit klimatisierten Büros, einem Kundenzentrum und inklusive der üblichen Sozial- und Serverräume. Im Rahmen von Los 1 neu entstehen sollen ebenfalls ein Betriebshof mit Werkstatt und E-Ladeinfrastruktur. Der Auftraggeber beabsichtigt, seine komplette Flotte langfristig durch Fahrzeuge mit E-Antrieb auszutauschen. Dabei soll auch eine Tankmöglichkeit geschaffen werden für die Diesel- und HVO-betriebenen Fahrzeuge des Auftraggebers für die Zeit, bis die Umstellung auf E-Antrieb abgeschlossen ist bzw. für solche Betriebsgeräte, deren Antrieb nicht elektrifiziert wird. In Verwaltungsgebäude und Betriebshof sollen insgesamt ca. 160 Personen arbeiten. Auch die Anpassung der vorhandenen Verkehrsanlagen an die durch die Planung erneuerte Situation ist im Rahmen von Los 1 zu planen. Dabei sind ausreichend Parkplätze, Ladestationen für E-Autos sowie Fahrradstellplätze für die Mitarbeiter und Besucher von Sozial- und Verwaltungsgebäude und Betriebshof vorzusehen. Zudem soll eine neue Verteilerstation für den gesamten Standort Stedum inklusive der E-Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof (ca. 4 MW) installiert werden. In Abstimmung mit den Energieversorgern sind ggf. Erschließungsleistungen (Strom) zu planen. Schließlich sollen Grünflächen und Freianlagen geplant werden. Die von Los 1 betroffenen Objekte müssen unter Berücksichtigung des Konzepts für regenerative Energien aus Los 2 geplant werden. Die jeweiligen Auftragnehmer müssen ihre Planungen daher eng und fortlaufend miteinander abstimmen. Dies gilt unabhängig davon, dass die Abstimmung darüber hinaus durch die als Los 3 vorgesehene Projektsteuerung erfolgt. Eine besonders zu beachtende Schnittstelle ergibt sich für etwaige (Dachflächen-)PV-Anlagen auf den im Rahmen von Los 1 zu planen-den Objekten. Diese Anlagen müssen sich ebenfalls in das Konzept regenerative Energien aus Los 2 einfügen, so dass sich Los 1 und 2 hier in erhöhtem Maße berühren. Die Abstimmung hat daher besonders eng zu sein. Gegenstand von Los 1 sind Generalplanungsleistungen der folgenden Leistungsbilder: • Objektplanung Gebäude, Grundleistungen gemäß § 34 HOAI. • Objektplanung Freianlagen, Grundleistungen gemäß § 39 HOAI. • Objektplanung Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen, Grundleistungen gemäß §§ 43, 47 HOAI. • Fachplanung Tragwerksplanung jeweils pro Objekt, Grundleistungen gemäß §§ 49ff. HOAI. • Fachplanung Technische Ausrüstung jeweils pro Objekt, Grundleistungen gemäß § 55 HOAI. • Besondere Leistungen und weitere Fachplanungen (u.a. Brandschutzplanung, Entwässerungsplanung, Energetische Planungen, Baugrund- und Grundwassergutachten, Akustikplanung [optional], Fördermittelbeschaffung). Die Objektplanungen und die Fachplanungen Technische Ausrüstung umfassen die Leistungsphasen 1 bis 9, die Fachplanung Tragwerksplanung die Leistungsphasen 1 bis 6.
Pouvoir adjudicateur
Comment répondre
Recevoir les prochains marchés Architecture, ingénierie & conseil technique en Allemagne par email
Alerte quotidienne · 7 000 nouveaux marchés/jour
Pas de spam · Désabonnement en 1 clic