Telemedizinportal UKK
Description du marché
Durch den Einsatz eines telemedizinischen Portals wird die intra- und intersektorale Vernetzung und Kommunikation gestärkt und eine schnellere und sichere Kommunikation mit weiteren Leistungserbringern sichergestellt. Das telemedizinische Portal soll verschiedene Anwendungsfälle abdecken. Hierzu gehören die telemedizinische Visite, das telemedizinische Konsil und die telemedizinische Fallkonferenz. Ziel der Etablierung des telemedizinischen Portals ist es, prozessuale Entlastung im Krankenhaus und zeitgemäße Zusatzangebote im ambulanten Bereich zu schaffen. Intrahospital wird es ermöglicht, dass innerhalb der Klinik über das Portal Konsile gestellt und vorbereitet werden können. Dazu können über das telemedizinische Portal oder die dazugehörige App sämtliche relevante Informationen, wie Patientendaten, Erstbefund, Fragestellung des Konsils und Patienteneinwilligung bereitgestellt und dem konsultierten Arzt zur Verfügung gestellt werden. Neben diesen internen Konsilen, sind auch Anfragen aus externen (stationären) Bereichen wie Altenheimen, Rehaeinrichtung oder direkt durch den Patienten möglich. So kann die Effizienz in der Durchführung der aktuell sehr aufwändigen, teuren und systembelastenden externen Konsile gesteigert werden. Mit Einführung des Vorhabens wird die telemedizinische Vernetzung zwischen Akteuren im Gesundheitswesen über weite Distanzen gestärkt und der Austausch erleichtert. Aufgrund der digitalen Datenübertragung gehen weniger Informationen an die zu übergebende Instanz verloren und Doppelerfassungen können reduziert werden. Ferner soll über das telemedizinische Portal die Durchführung telemedizinischer Visiten und Fallkonferenzen ermöglicht werden, um die Voraussetzungen für die Etablierung als Intensivzentrum gemäß Zentrumsregelung (https://www.g-ba.de/richtlinien/117/; https://www.g-ba.de/beschluesse/6238/) zu schaffen. Um langfristig effiziente Schnittstellen- und Datenstrukturen sicherzustellen, wird zudem eine FHIR-basierte Medizinische Interoperabilitätsplattform an der Universitätsklinik Köln umgesetzt, an welche das künftige telemedizinische Portal angeschlossen werden soll. Die Medizinische Interoperabilitätsplattform ist nicht Teil dieser Ausschreibung und wird von der Universitätsklinik Köln separat beschafft werden. Infrastrukturell wird sich aktuell offen gehalten, ob es sich um eine On-Premise oder Cloud Lösung handelt. Dies kann im Laufe des Ausschreibungsprozesses diskutiert und spezifiziert werden. Sollte es sich um eine Cloud Lösung handeln, sind gewisse Kriterien Grundvoraussetzung (KO-Kriterien). Diese finden sich im Reiter Security&DS_Anforderungen (z. B. C5 Testat).
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