TNW_Asbach Bäumenheim
Description du marché
Der Schulverband Asbach-Bäumenheim (bestehend aus den Gemeinden Asbach-Bäumenheim, Mertingen und Oberndorf) und die Gemeinde Asbach-Bäumenheim beabsichtigen den Neubau einer Grund- und Mittelschule mit Hallenbad und Parkdeck in Asbach-Bäumenheim. Der Schulverband fungiert hierbei als Träger für die Grund- und Mittelschule, die Gemeinde als Träger des Hallenbades. Die Größe des Planungsbereichs beläuft sich auf ca. 23.500 m² Fläche (einschließlich bestehender Außensportanlagen und eines Verkehrsübungsplatzes). Die Bedarfsplanung der Schule sieht bei stabilen bis leicht ansteigenden Schülerzahlen einen Schulbetrieb mit insgesamt 15-16 Klassen im Rahmen eines zeitgemäßen pädagogischen Konzeptes vor. Daraus ergibt sich eine Flächenanforderung von ca. 6.500 m² Geschoßfläche zzgl. Außenanlagen. Im Hinblick auf die Projektrealisierung wurde 2020-2022 eine zweistufige Machbarkeitsstudie erstellt. In der zweiten Stufe der Machbarkeitsstudie wurden die Details zur Realisierbarkeit des Neubaus von Schule, Sporthalle und Hallenbad untersucht, darunter die Positionierung der Baukörper, die Herstellung von Stellplätzen sowie der Entwurf von Funktionsschemata auf Geschoßebene. Nach Vergabe der Architekten- und Planerleistungen im März 2023 wurde das Konzept weiter konkretisiert. Die neue Schule wurde als kompakter, 3-geschossiger Baukörper auf der Nordseite des Grundstücks situiert. Das vorläufige Raumprogramm für das Schulgebäude beläuft sich auf eine BGF von ca. 6.500 m² und einen Pausenhof (mind. 1.350 m²). Das Hallenbad mit Sauna mit ca. 4.200 m² BGF wird auf der Südseite des Grundstücks platziert. Das Hallenbad soll über die reine Sport- und Lehrfunktion hinaus einen Mehrwert in Bezug auf das Freizeit- und Erholungsangebot für die Bevölkerung der umliegenden Ortschaften erhalten. Das vorhandene Hallenbad mit Turnhalle soll so lange bestehen und in Betrieb gehalten werden, bis das neue Schwimmbad errichtet und in Betrieb genommen wurde. Anschließend soll das Tragwerk der Turnhalle ertüchtigt werden und für ca. 25 Jahre weiterbetrieben werden. Das Erstellen eines Sanierungskonzeptes und die Kostenprognose für das bestehende Hallenbad/Turnhalle sind nicht Bestandteil des Auftrags. Die Kostenprognose für das Gesamtvorhaben beläuft sich auf ca. 67 Mio. EUR brutto. Eine aktuelle Kostenprognose weist ca. 28,5 Mio. EUR netto für die Schule aus, das neue Hallenbad liegt bei 24,5 Mio. EUR netto. Sämtliche Baukosten sowie die späteren Betriebskosten müssen deshalb dementsprechend aufgeteilt werden, sodass eine Abrechnung gemäß der Vereinbarung der Trägerkommunen ermöglicht wird. Als terminliche Meilensteine sowie sonstige terminliche Bedingungen können angegeben werden: - Das Hallenbad soll Mitte 2028 in Betrieb genommen werden. - Die Schule wird für die Bauzeit auf ein benachbartes Grundstück ausgelagert werden. - Fertigstellung der Schule Anfang 2029. Mit vorliegendem Verfahren werden die Projektsteuerungsleistungen vergeben. Es werden außerdem Besondere Leistungen vergeben. Mit den Leistungen ist im Anschluss an das Verfahren zu beginnen. Die Leistungen werden stufenweise vergeben. Die Beauftragung weiterer Stufen setzt außerdem eine gesicherte Förderung/Finanzierung voraus. Weitere Unterlagen liegen den Vergabeunterlagen bei und sind über die Plattform abrufbar.
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