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Contract notice Architecture, ingénierie & conseil technique 🇪🇺 TED

TNW_HLS II_Stadt Ellwangen (Jagst)_Neubau Grundschule Rindelbach

🌍 Allemagne
Publication
29/07/2024
Date limite
Valeur estimée
Donneur d'ordre

Description du marché

Auf dem Gelände der Schule Rindelbach befinden sich derzeit zwei Bestandgebäude: - Grundschulgebäude (GS) inkl. Musiksaal, Bj. 1960 - ehemaliges Hauptschulgebäude (HS), Bj. 1967 Dort ist derzeit die Grundschule in Kooperation mit der sonderpädagogischen Einrichtung der Konrad-Biesalski-Schule untergebracht. Dadurch soll der Inklusionsgedanke gestärkt und das Zusammenwachsen von beeinträchtigten und nicht beeinträchtigten Kindern gefördert werden. Im Rahmen des Ausbaus der Ganztagsbetreuung ist eine Ergänzung des vorhandenen Raumangebotes erforderlich. In den ursprünglichen Überlegungen war davon ausgegangen worden, dass die vorhandenen Gebäude generalsaniert und um einen Erweiterungsbau ergänzt werden sollen. Auf dieser Basis erfolgte im Jahr 2023 eine Ausschreibung der Architekten- und Ingenieurleistungen. Darin war auch die Sanierung der sich in unmittelbarer Nähe befindlichen Kübelesbuckhalle enthalten. Die vom Planungsteam im Zuge der Abarbeitung der Leistungsphase 2 vorgestellten Varianten umfassten neben der angedachten Generalsanierung auch die Errichtung eines Neubaus und damit den vollständigen Wegfall der Bestandsgebäude. Dieser Variante wurde im März 2024 vom Gemeinderat der Stadt Ellwangen der Vorzug gegeben. Auf dieser Grundlage und den derzeitigen Arbeitsergebnissen der noch nicht vollständig abgeschlossenen Leistungsphase 2 erfolgt nun eine Neuausschreibung der Architekten- und Ingenieurleistungen in den Leistungsphasen 3 bis 9. Die Sanierung der Kübelesbuckhalle wird allerdings nicht mehr Auftragsgegenstand werden. Bis zum Auftragsbeginn wird die Leistungsphase 2 vom derzeitigen Planungsteam abgeschlossen werden. Es soll nun ein neues Schulgebäude für etwa 250 Schüler errichtet werden. Hierzu wird das Grundschulgebäude zunächst teilrückgebaut. Die damit wegfallenden Sanitärräume für die Schülerinnen und Schüler werden interimsweise in Containern untergebracht. Im Bereich des Teilrückbaus soll das neue Schulgebäude entstehen. Erst nach Fertigstellung und Bezug des Neubaus erfolgt der vollständige Rückbau der Bestandsgebäude und das Herrichten der entstehenden Freiflächen. Für den Neubau ist folgender Flächenbedarf vorgesehen: - 8 Klassenräume je ca. 85 m² - 5 Klassenräume je ca. 48 - 59 m² - 3 Differenzierungsräume je ca. 100 m² - 1 Differenzierungsraum ca. 70 m² - 3 Differenzierungsräume je ca. 37 m² - 1 Multifunktionsraum ca. 120 m² - 1 Sozialraum ca. 60 m² - 1 Musiksaal ca. 146 m² - 1 Mensa ca. 143 m² - 1 Verteilerküche ca. 30 m² - 1 Lehrerzimmer ca. 118 m² - Räume für Schulverwaltung, Lager-, Neben- und Technikräume, WCs usw. Dies ergibt in Summe etwa 2.540 m² Nutzungsfläche (NUF), ca. 390 m² Technikfläche (TF) und ca. 920 m² Verkehrsfläche (VF). Für den Hausmeister sowie die Schulnutzer wird im Außenbereich ein separates unbeheiztes Kleingebäude zur Unterbringung von Außenbewirtschaftungsgeräten wie Rasenmäher und Kleinschlepper, sowie Außenspielgeräten vorgesehen. Der Auftraggeber wünscht die Ausführung als unterhaltsfreundliches und haustechnisch auf das Notwendigste beschränktes Gebäude in Holz-Beton-Hybridbauweise. Bei der Ausgestaltung sind die pädagogischen Ansätze der beiden Schulformen sowie das Zusammenspiel und die Integration der unterschiedlichen Nutzer zu berücksichtigen. Insbesondere soll sich das pädagogische Konzept sowohl im Inneren als auch im Außenbereich widerspiegeln und die Räume und Bereiche dadurch in direktem gestalterischem Zusammenhang stehen. Für das Flurstück 379/3, auf dem sich die Gebäude der Schule und der angrenzenden Kübelesbuckhalle befinden, gibt es keinen Bebauungsplan. Das Grundstück ist demnach baurechtlich nach § 34 BauGB (Innenbereich) einzustufen. Die Beauftragung der Architekten- und Ingenieurleistungen findet im Dezember 2024 statt, unmittelbar im Anschluss soll mit der weiteren Planung begonnen werden. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung muss bis Juli 2025 abgeschlossen sein. Der Zuschussantrag für die Fördermittel aus der Ganztagesbetreuung wurde bereits im April 2024 gestellt und stünde in direktem Zusammenhang mit dem Antrag auf Schulbauförderung. Nachdem dieser aber nicht, wie ursprünglich geplant, im September 2024, sondern ein Jahr später eingereicht werden wird, ist daher von einer Aktualisierung des Antrages auf Ganztagesförderung auszugehen. Im zweiten Halbjahr 2025 soll die Ausführungsplanung und Ausschreibung stattfinden, sodass im ersten Halbjahr 2026 mit dem Bau begonnen werden kann. Es wird mit einer Gesamtbauzeit (inklusive Rückbau der vorhandenen Gebäude) von etwa 2 1/2 bis 3 Jahren gerechnet. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen nach einer ersten Schätzung bei etwa 21 Mio. EUR brutto (KG 200-700). Die tatsächlichen Kosten sind letztlich von der finalen Planung abhängig. Für die Vergleichbarkeit der Angebote wird jedoch von den Kosten der beiliegenden Kostenschätzung ausgegangen. Den Vergabeunterlagen sind ferner Bestandspläne, Fotos, die Ergebnisse der Vorplanung sowie Flächenermittlungen beigefügt. Beauftragt werden stufenweise die Grundleistungen der Leistungsphasen 3-9 in Anlagengruppe 1 sowie 3 und 5-9 in Anlagengruppen 2, 3, 7 u. 8 (HLS) des Leistungsbildes Fachplanung Technische Ausrüstungen (HLS) gem. § 55 Abs. 1 HOAI i.V.m. Anl. 15 Nr. 15.1. Ferner wird als Besondere Leistung die Überwachung der Mängelbeseitigung in Leistungsphase 9 beauftragt.

Procédure
Procédure négociée avec publication
Nature du contrat
Services
Lieu d'exécution
Ellwangen (Jagst) (DE11D)

Pouvoir adjudicateur

🏛 Stadt Ellwangen (Jagst), Ellwangen (Jagst)
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