TNW_Ing_Marktgemeinde Parkstein_Errichtung Wärmenetz Parkstein (Hauptort) und Ortsteil Hammerles
Description du marché
Der Markt Parkstein plant die Errichtung eines umfassenden Wärmenetzes für den Hauptort Parkstein und den Ortsteil Hammerles. Es besteht derzeit noch kein Wärmenetz, der Großteil der Wärmeerzeugung in Parkstein erfolgt aktuell fossil über Ölheizungen oder Gasheizungen in den einzelnen Haushalten. Eine erste Abfrage der aktuell installierten Heizungen und Verbrauchsdaten für Parkstein erfolgte bereits im Energienutzungsplan (ENP) durch das etz (Energie-Technologisches Zentrum) Nordoberpfalz für den gesamten Markt Parkstein inkl. Hammerles. In dem Zuge wurde zudem ein grundsätzliches Interesse an einem Fernwärmeanschluss abgefragt, mit einer positiven Rückmeldung für 243 Gebäude (199 Gebäude in Parkstein und 44 Gebäude in Hammerles). Das geplante Fernwärmenetz kann im Endausbau eine Trassenlänge von ca. 18,4 Tkm aufweisen. Der voraussichtliche Jahreswärmebedarf aus dem Fernwärmenetz inkl. Wärmenetzverluste beläuft sich nach Endausbau auf etwa 14,9 GWh/a. Die Entwicklungen im Energie- und Umweltsektor erfordern die Analyse der aktuellen Versorgungssituation und den Vergleich mit alternativen Lösungen. Vor diesem Hintergrund soll eine Machbarkeitsstudie erstellt werden; Grundlage hierfür soll die Richtlinie für die Bundesförderung für effiziente Wärmenetze "BEW" vom 1. August 2022 sein. Der Umfang der Machbarkeitsstudie und der ihr nachgelagerten Planung erfolgt in Anlehnung an die Leistungsphasen 2 bis 4 und erstreckt sich von der Wärmeerzeugung bis zu den Übergabestationen beim Endkunden. Die Aufteilung des Leistungsumfangs erfolgt -stufenweise- in folgende Leistungspakete. Projektentwicklung und Gesamtplanung in den Leistungsphasen 2 bis 4 im Rahmen einer Machbarkeitsstudie, Modul I der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze. Die Machbarkeitsstudie stellt ein Dokument dar, welches die grundsätzliche wirtschaftliche und technische Umsetzbarkeit von neu zu bauenden Wärmenetzen, darlegt und dabei einen Weg zur Treibhausgasneutralität des Wärmenetzes bis 2045 skizziert. Darin enthalten sind bereits Vorbetrachtung sowie die Grundlagenermittlung angelehnt an die Leistungsphase 1 der HOAI. Hinweise zu den Kosten: Die voraussichtlichen anrechenbaren Kosten werden zunächst wie folgt ausgewiesen: - Objektplanung Gebäude und Innenräume: 760.000 EUR netto - Objektplanung Freianlagen:55.000 EUR netto - Objektplanung Ingenieurbauwerke: 25,3 Mio. EUR netto - Fachplanung Tragwerksplanung: 450.000 EUR netto - Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppe 1: 20.000 EUR netto - Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppe 2: 5.633.000 EUR netto - Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppe 3: 37.000 EUR netto - Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppe 4: 88.000 EUR netto - Fachplanung Technische Ausrüstung - Anlagengruppe 8: 93.000 EUR netto Folgende Leistungsbereiche sind im Rahmen der Planung beinhaltet: - Objektplanung inkl. Freianlagen - Tragwerksplanung - Tiefbauplanung/Ingenieurbauwerke - Ingenieurleistungen für die Technische Ausrüstung mit o Ingenieurleistungen für die Feuerungs-Anlagentechnik o Ingenieurleistungen für die Fördertechnik (Brennstoffzuführung, Ascheentsorgung...) o Ingenieurleistungen für die Rauchgasreinigung o Ingenieurleistungen für die KWK (sofern erforderlich) o Ingenieurleistungen für die Wärmeversorgungstechnik o Ingenieurleistungen für die Mess-, Steuer-, Regeltechnik o Ingenieurleistungen für die Elektrotechnik mit Beleuchtungstechnik o Ingenieurleistungen für die Nahwärme und Übergabestationen Die notwendigen konkreten Planungsleistungen des Auftraggebers sind angelehnt an die Grundleistungen der Leistungsphasen 2 bis 4 der HOAI. Für den Neubau von Wärmenetzen gilt, dass die Planung analog zu den Leistungsphasen eins bis vier (LPh1-LPh4) der HOAI überwiegend abgeschlossen sein müssen. Der Auftragnehmer erarbeitet regelmäßig aussagekräftige Statusberichte, die unter anderem Aussagen zu, der Terminsituation, der Kostensituation, den Qualitäten sowohl zum aktuellen Projektstand als auch hinsichtlich der Prognosen über den Projektverlauf liefern. Die Projektberichte sind dem Auftraggeber in regelmäßigen zeitlichen Abständen vorzulegen. Zeitplanung Machbarkeitsstudie: Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen bis Anfang Juni 2025 vorliegen, so dass die Vorplanung der Vorzugsvariante gestartet werden kann. Die Vorplanung mit schematischer Darstellung, Aufstellplanung, Schnittstellendefinition, Kostenschätzung und Vorplanungsbericht soll bis Anfang September 2025 abgeschlossen sein. Im Anschluss erfolgt die Entwurfsplanung mit konkreter Auslegung und Kostenberechnung bis Anfang Dezember 2025. Ein Abschluss von Modul 1 ist bis Anfang 2026 geplant. Genauere Beschreibungen - insbesondere im Hinblick auf den Inhalt der Planungsleistungen (Modul 1) und der Machbarkeitsstudie - entnehmen Sie bitte der Projekt- und Aufgabenbeschreibung, welche den Vergabeunterlagen beiliegt.
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