Totalunternehmerleistungen (Modul- oder Systembauweise oder konventionelle Bauweise) für den Erweiterungsneubau KGS Frankenforst in Bergisch Gladbach
Description du marché
Der Auftraggeber beabsichtigt, Totalunternehmerleistungen für den Erweiterungsneubau der KGS Frankenforst in Bergisch Gladbach zu vergeben. Der Auftraggeber hat eine Machbarkeitsstudie, ein Raumbuch sowie eine funktionale Leistungsbeschreibung auf Grundlage der Anforderungen des Auftraggebers und des Nutzers von einem Objektplaner erstellen lassen. Die vorliegenden Planungsergebnisse schreiben keine konkrete Bauweise fest, sondern stellen lediglich funktionale Vorgaben an das Bauwerk. Auf Grundlage dieser Planungsleistungen soll der Auftragnehmer stufenweise sämtliche erforderlichen Planungsleistungen erbringen und den Bau errichten. Der Auftragnehmer wird nach Beauftragungsstufen beauftragt: a. Die Beauftragungsstufe 1 erfasst sämtliche Leistungen bis einschließlich LPH 3 HOAI. b. Die Beauftragungsstufe 2 erfasst die weiteren Planungsleistungen sowie alle übrigen (Bau-)Leistungen, die zur Einhaltung des vereinbarten Endfertigstellungstermins erforderlich sind. Die Leistungen werden zu einem Pauschalfestpreis vergeben. Eine Koppelung des Preises an einen Index ist Gegenstand der Verhandlungen. Der Beginn mit der Auftragsdurchführung soll so bald wie möglich nach Zuschlag beginnen. Die Übergabe an den Nutzer ist für Ende 2028 geplant. Die bestehende und denkmalgeschützte KGS Frankenforst soll mit Lernbereichen für 6 Klassen, weiteren Nebenbereichen und einem Mensabetrieb erweitert werden. Das Grundstück der Schule wird von der Taubenstraße erschlossen und grenzt im Süden an die Straße "Im Schlangenhöfchen. Das Bestandsgebäude ist als Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Bergisch Gladbach verzeichnet. Das Flurstück befindet sich im Eigentum der Stadt Bergisch Gladbach. Der Neubau liegt im Geltungsbereich eines sich in der Aufstellung befindlichen Bebauungsplans 6437 Tulpenstraße. Nach derzeitiger Planung ergibt sich folgendes Raumprogramm: - 6 x zuschaltbarer und unterteilbarer Klassen/OGS-Raum, - 2 x OGS-Raum mit Differenzierungsflächen, - 2 x Garderobe, - 1 x Konferenzraum mit Abtrennmöglichkeiten, - 1 x Bibliothek, - 1 x Lehrerzimmer mit Abtrennmöglichkeiten, Kopierraum und Teeküche, - 1 x unterteilbarer Mensaraum, - 1 x Frischkochküche inkl. Nebenräume und Lagerfläche, - 1 x Garderobe Mensa, - 3 x WC- Anlage Junge / Mädchen / Behinderten-WC = Mitarbeiter-WC, - 2 x Putzmittelraum, - 1 x Haustechnikraum mit räumlich separierten Bereichen für Brandmeldeanlage, Hausanschluss, EDV und HLS, - 1 x Lager mit räumlich separiertem Bereichen für Sanitär und Schulbedarf, - 1 x zentraler Treppenhausraum mit behindertengerechtem Personenaufzug, Flur und Verbindung zu Bestandsgebäude. Besonderheiten des Auftrags sind insbesondere: - Es sind verschiedene Lernsettings herzustellen und flexible Räume zu ermöglichen. - Ziel ist es, mit dem Lebenszyklusansatz die jährlichen Gesamtkosten zu minimieren. - Die Kubatur des Gebäudes wird mit L-förmiger Grundfläche an den nördlichen Riegel des Bestands angedockt. Die Höhenentwicklung staffelt sich vom Bestand zweigeschossig bis zur Dreigeschossigkeit. Die vorliegenden Planungsergebnisse schreiben keine konkrete Modulbauweise fest, sondern stellen lediglich funktionale Vorgaben an das Bauwerk. - Errichtung einer Küche mit einer Gesamtfläche von ca. 120 qm. Der Auftraggeber legt besonderen Wert auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit, sowohl mit den Bietern im Verfahren als auch mit dem späteren Auftragnehmer. Im Verfahren gibt der Auftraggeber den Bietern deswegen die Möglichkeit, das Verfahren durch Optimierungsvorschläge zum Vertragsentwurf sowie den weiteren Vergabeunterlagen aktiv mitzugestalten. Der Auftraggeber wird die Optimierungsvorschläge und insbesondere den zu schließenden Vertrag mit den Bietern ausführlich verhandeln. Ausdrückliches Ziel ist es eine für beide Seiten angemessene und insgesamt ausgewogene Risikoverteilung zu erreichen. Der Auftraggeber zeichnet sich durch kurze Entscheidungswege und schnelle Reaktionszeiten aus. Bieterfragen werden zügig beantwortet. Der Auftraggeber bündelt die Nutzeranforderungen und ist für den Auftragnehmer der alleinige Ansprechpartner. Auch während der Planungs- und Bauphase setzt der Auftraggeber auf offene Kommunikation, schnelle Rückmeldungen und kurze Entscheidungswege im Interesse einer zielgerichteten und partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
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