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Contract notice Architecture, ingénierie & conseil technique 🇪🇺 TED

Trinkwasserversorgung Gemeinde Hohenstein, Erweiterte Objektplanung Ingenieurbauwerke

🌍 Allemagne
Publication
22/01/2025
Date limite
Valeur estimée
Donneur d'ordre

Description du marché

Beschreibung des Bedarfs ___________________________________________________________________________ Die Gemeinde Hohenstein besteht aus 7 Ortsteilen mit insgesamt rd. 6.450 Einwohnern. Für die Trinkwasserversorgung wird bislang für jeden Ortsteil ein Hochbehälter vorgehalten. Bis auf den Ortsteil Hennethal verfügt jeder Ortsteil über eine eigene Trinkwassergewinnung. Des Weiteren wird jeder Ortsteil zusätzlich mit Fremdwasser über den Wasserbeschaffungsverband Rheingau-Taunus (WBV) versorgt. Aufgrund des erkennbaren Sanierungsbedarfs einzelner Hochbehälter ließ der AG im Jahr 2016 eine Studie durch das Büro Werner Hartwig GmbH erarbeiten. Diese kam zu dem Ergebnis, dass anstatt der Sanierung der dezentralen Hochbehälter eine Zentralisierung der Trinkwasserversorgung sinnvoll ist. Im Jahr 2018 untersuchte das Büro Werner Hartwig GmbH nochmals die Investitionskosten für die beiden Varianten "Sanierung der bestehenden Behälter" (Variante A) und "Neubau eines Zentralhochbehälters" (Variante B). Daraufhin beschloss der AG statt einer Sanierung der dezentralen Trinkwasserspeicher die Errichtung eines neuen Zentralhochbehälters im Bereich der Eisenstraße zwischen den beiden Ortsteilen Holzhausen und Strinz-Margarethä. Ziel ist es, eine zukunftsorientierte Trinkwasserversorgung für die Gemeinde mit ihren Ortsteilen sicherzustellen. Die Wirtschaftlichkeit des Projekts, die Qualität des Trinkwassers und die Versorgungssicherheit sind für den Auftraggeber (AG) wesentlich. Die Planung hat daher dem Grundsatz der Wirtschaftlichkeit, der Qualität der geplanten Versorgung und der Stabilität der Versorgung Rechnung zu tragen. Bei der Planung und Realisierung des Projekts möchte der AG Risiken aus Schnittstellen und Kollisionen vermeiden. Die erforderliche Koordination der verschiedenen Beteiligten und von deren Beiträge soll durch die Beauftragung möglichst weniger Planungsbeteiligter optimiert sein. Gegenstand dieses Vergabe ist die für das Projekt notwendige der Objektplanung Ingenieuranbauwerke sowie der Fachplanung der Technischen/ Maschinellen Ausrüstung und der elektrischen Mess-, Steuer- und Regelungstechnik (EMSR-Technik). Zunächst untersucht der Auftragnehmer (AN) nochmals die vorhandenen Wasserversorgungsanlagen (Bestandsaufnahme) und ermittelt das Wasserdargebot (Lph. 0). Auf Grundlage der Berechnungen und Ergebnisse ist der neue zentrale Hochbehälter für das Gesamtsystem auszulegen. Darauf aufbauend entwickelt der AN einen Gesamtentwurf, der die Wassergewinnung, die Fördertechnik sowie alle Förder- und Fallleitungen und den zentralen Hochbehälter umfasst. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung (LPH 1 bis 4) erstreckt sich auf das Gesamtsystem. ___________________________________________________________________________ Die bauliche Realisierung erfolgt schrittweise. Der AN erbringt daher zunächst nur die weitergehenden Planungsleistungen (ab LPH 5) für den zentralen Hochbehälter (einschließlich der Aufbereitungstechnik, Hydraulischer Ausrüstung und EMSR-Technik). Für die Realisierung des Zentralhochbehälters (Kosten der KGR 200 - 500 gemäß DIN 276 12-2018) ist derzeit ein Budget in Höhe von EUR 2.200.000,00 netto vorgesehen. Bereits in einer frühen Projektphase (nach LPH 2 - Vorplanung) legt der AN einen Variantenvergleich mit Kostenvergeichsrechnungen nach Maßgabe des Förderantrags für die Gesamtmaßnahme vor. Die Kosten- und Zeitplanung ist regelmäßig für die Gesamtmaßnahme zu aktualisieren und fortzuschreiben. Im Rahmen der Leistungen gemäß diesem Vertrag ist die Wahrnehmung und Erfüllung der Koordinationsaufgaben wesentliche Aufgabe des AN. Der AN wird zur Erfüllung seiner Koordinationsaufgaben initiativ und aktiv tätig. Übergeordnetes Vertragsziel ist neben Planungsleistungen auch die umfassende Steuerung des Planungs- und Baugeschehens (Zentralhochwasserbehälter) mit terminlicher und fachlicher Koordination der dem AN übertragenen Leistungen mit anderen im Direktauftrag des AG für das Projekt tätigen fachlich Beteiligten (Planer und Gutachter); terminlicher und fachlicher Koordination des Baugeschehens für den Zentralhochwasserbehälter; der Koordination im Hinblick auf die Genehmigungsfähigkeit und alle sonstigen öffentlich- rechtlichen Belange des Projekts; die Steuerung der Fördermaßnahmen und d ___________________________________________________________________________ Speichervolumen neuer Zentralhochbehälter: Aufgrund der Topographie bietet sich die Anordnung eines neuen zentralen Hochbehälters im Bereich der Eisenstraße zwischen Holzhausen und Strinz-Margarethä an. Speichervolumen, Bedarf: 800 cbm Löschwasserreserve: 2 h x 96 m3/h = 192 cbm Betriebsreserve und zur Rundung: 108 cbm Speichervolumen, gesamt: rd. 1.100 cbm ___________________________________________________________________________ Netto-Baukosten: Neben der reinen Bautechnik muss im Bereich der Vorkammer des zentralen Hochbehälters eine Aufbereitungstechnik einschl. EMSR-Technik aufgestellt werden. Unter Berücksichtigung von Kostensteigerungen werden die Netto-Baukosten wie folgt (unverbindlich) abgeschätzt: Ingenieurbauwerke: 1,3 Mio EUR / Maschinelle Ausrüstung: 0,6 Mio EUR / EMSR-Technik: 0,3 Mio EUR / Gesamt: 2,2 Mio EUR

Procédure
Procédure négociée avec publication
Nature du contrat
Services
Durée du contrat
60 mois
Lieu d'exécution
Hohenstein (DE71D)

Pouvoir adjudicateur

🏛 Gemeinde Hohenstein, Hohenstein
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