Umbau, Erw., Aufstockung für die Modernisierung ZOP u. Neuorganisation Radiologie mit Erneuerung TGA, optional Modernisierung Küche u. optional Rückbau/Bebauung Ecke Falkert- /Lerchenstr.
Description du marché
Das Diakonie-Klinikum Stuttgart beabsichtigt am Standort Stuttgart die Modernisierung der vorhandenen fünf OP-Säle mit Erweiterung um einen OP-Saal inklusive der Anpassung zugehöriger funktionaler Bereiche in ca. 3 - 5 Bauabschnitten, sodass sie den bestehenden Anforderungen gerecht werden, die Neuorganisation und den Umbau der Radiologie (Einbau MRT und Angio-OP) inklusive der Anpassung zugehöriger funktionaler Bereiche in ca. 2 - 3 Bauabschnitten, beides mit vollständiger Erneuerung der Technischen Gebäudeausrüstung und Medizintechnik, Erweiterung der Cafeteria und der Personalumkleiden, optional Untersuchungs- und Behandlungsräume, optional die Modernisierung der Küche und optional den Rückbau und die Neubebauung Ecke Falkert-/Lerchentraße auf dem Mutterhaus-Areal. Dies soll durch Teilrückbau, Aufstockung, Erweiterung und Umbau des Bestands erfolgen. Die Baumaßnahmen müssen in zahlreiche Bauabschnitte aufgeteilt werden und finden bei laufendem Krankenhaus- und OP-Betrieb statt. Die Technische Gebäudeausrüstung ist dabei ebenso im laufenden Krankenhaus- und OP-Betrieb vollständig zu erneuern und dabei eine neue Technikebene zu schaffen. Auf dem Gelände des Diakonie-Klinikums stehen keine Flächen zur Errichtung eines Interims oder Provisoriums für die OP-Abteilung oder anderer Nutzungen zur Verfügung. Es wird zurzeit von Gesamtbaukosten (Kostengruppen 200 - 700, ohne 500) von ca. 72 Mio. EUR inklusive 19% Umsatzsteuer ausgegangen. Zusätzlich werden für die Option Untersuchungs- und Behandlungsräume ca. 3 Mio. EUR brutto, für die Option Modernisierung der Küche ca. 4 Mio. EUR brutto und für die Option Rückbau und Neubebauung Ecke Falkert-/Lerchentraße auf dem Mutterhaus-Areal ca. 25 Mio. EUR brutto geschätzt. Es handelt sich bei der Baumaßnahme um hoch installierte und komplexe medizinische Versorgungsräume. Die Baumaßnahme steht unter einem hohen Kosten- und Termindruck. Des Weiteren stellen die Bauabschnitte hohe Anforderungen an die Hygiene und an den Brandschutz. Durch die innerstädtische Lage des Bestandsgebäudes sind sehr hohe Ansprüche an die Baustellenlogistik, -abläufe, Bauleitung und an die Planungsabstimmung rechtlicher Baugenehmigungsverfahren erforderlich. Die Leistungsphasen 1 - 5 nach HOAI werden für das Gesamtprojekt erstellt. Für die einzelnen Bauabschnitte werden dann die weiteren Leistungsphasen 6 - 9 separat bearbeitet. Die Kosten müssen bauabschnittsweise aufgestellt und verfolgt werden. Die Terminpläne sind inklusive eines Gesamtrahmenplans ebenso für die einzelnen Bauabschnitte aufzustellen und zu überwachen. Die Bearbeitung der Unterlagen für die Förderanträge ist Teil der Grundleistungen. Die Einreichung der Förderanträge erfolgt bauabschnittsweise. Die Modalitäten für die Ansetzung der anrechenbaren Bausubstanz werden im Vertragsentwurf definiert. Für das Projekt wurde bereits eine Machbarkeitsstudie erarbeitet. Die Verfasser dieser Machbarkeitsstudie können am Vergabeverfahren teilnehmen. Den in der 1. Phase ausgewählten Bietern werden gegen Vorlage einer Verschwiegenheitserklärung die relevanten, bereits erarbeiteten Unterlagen zugesendet und Rückfragen hierzu beantwortet.
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