Vergabeeinheit 01 zu den Bauleistungen für die vier stationären Verschlusseinrichtungen an bestehenden Stadtbahntunnelportalen
Description du marché
Um den Fahrbetrieb der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) bei Hochwasser möglichst lange aufrecht zu erhalten, sind an vier Tunnelportalen im Kölner Stadtgebiet schnell schließende sichere stationäre Hochwasserverschlüsse einzubauen, die im Falle eines Hochwassers ein Volllaufen des unterirdischen Tunnels und der Betriebstechnik verhindern und eine zeitnahe Wiederaufnahme des Stadtbahnbetriebs ermöglichen. Erforderlich sind hierfür insbesondere Leistungen in den Bereichen Massivbau (insbesondere Betonsanierung), Stahlwasserbau und Elektro- und Maschinentechnik. Gegenstand der vorliegenden Ausschreibung sind die Tunnelportale am Perlengraben, an der Mindener Straße, an der Deutz-Kalker-Straße und an der Amsterdamer Straße; die Bezeichnung und die exakte Lage der Rampen kann den Vergabeunterlagen entnommen werden. Die Umsetzung der Hochwasserschutzsysteme erfolgt mittels zwei Tortypen, die je nach Rampe unterschiedlich auszuführen sind. So ist aufgrund der örtlichen Rahmenbedingungen an der Amsterdamer Straße ein Doppelflügelschlagtor einzubauen, während die anderen drei Rampen mit Klapptoren mit Elektrohubzylinder (EHZ) ausgerüstet werden. An drei Tunnelportalen (Klapptore und EHZ) ist zudem eine architektonische Gestaltung der oberirdischen Konstruktion mit auszuführen, um diese harmonisch in das Stadtbild zu integrieren. Aufgrund der geringsten Störungen des Betriebes der Bahn ist die Errichtung und Montage eines Verschlusssystems nach Abstimmung mit dem Betreiber pro Jahr erforderlich, sodass das Verschlusssystem am Perlengraben im Jahr 2025, das Verschlusssystem an der Mindener Straße im Jahr 2026, das Verschlusssystem an der Deutz-Kalker-Straße im Jahr 2027 und das Verschlusssystem an der Amsterdamer Straße im Jahr 2028 zu errichten sind. Aufgrund der Notwendigkeit von Arbeiten im Gleisbereich, ist eine Beachtung der Vorgaben und Sperrzeiten der KVB bei der Ausführung unerlässlich. Während der Sperrzeiten sind die Tätigkeiten in Gänze auszuführen. Da es sich bei den betroffenen KVB-Linien um zentral wichtige Verkehrsachsen in Köln handelt, sind die diversen Sperrzeiten auf das Notwendigste minimiert. Nicht betriebsbeeinflussende Arbeiten können unter Betrieb (Typ 1) ausgeführt werden. Es können nach Genehmigung kurzzeitige Arbeiten (circa 2 Stunden) unter Einhaltung der dafür geltenden Vorschriften in den nächtlichen Betriebspausen der KVB (Typ 2) erfolgen. Arbeiten, die eine vollständige Sperrung des Stadtbahnbetrieb auf der/den jeweiligen Linien erfordern (Typ 3), dürfen ausschließlich in den Schulferien des jeweiligen Jahres, das heißt, während der 2 Wochen Osterferien, 6 Wochen Sommerferien und 2 Wochen Herbstferien durchgeführt werden. Je nach der Konzeption des Bieters können die Arbeiten in dieser Zeit im 2-Schicht und nach Genehmigung auch im 3-Schicht Betrieb erfolgen. Alle Leistungen sind auf die jeweiligen Betriebssituationen der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) abzustimmen. Einzelheiten zum Zeitplan und den technischen Spezifikationen der Tore können den Vergabeunterlagen entnommen werden; unter anderem wird Dienstag, 8. Oktober 2024, 14:18 Bekanntmachung vergebener Aufträge: 10 / 15 den Bietern als Grundlage für ihre Angebote, eine bautechnisch geprüfte Ausführungsplanung für den Stahlwasserbau, den Maschinenbau, den Massivbau sowie die Elektro- und Nachrichtentechnik und der Gestaltung an den jeweiligen Rampen zur Verfügung gestellt.
Pouvoir adjudicateur
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