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Contract notice Architecture, ingénierie & conseil technique 🇪🇺 TED

Vgv fachplanung tga (hls) - zentralbereich gaisbach, künzelsau

🌍 Allemagne
Publication
25/09/2024
Date limite
Valeur estimée
Donneur d'ordre
Codes CPV

Description du marché

1.Bauabschnitt – Neubau Grundschule und Neubau Mensa mit Jugendzentrum inkl. deren Freianlagen. Ziel: Baubeginn für den 1. BA ist Anfang 2027, Fertigstellung 04/2029. In einem ersten Bauabschnitt soll ein Ersatzneubau für die Reinhold-Würth-Grundschule und die Mensa mit Jugendzentrum und deren Freianlagen geschaffen werden. Zeitgleich soll die bestehende Mehrzweckhalle saniert werden (nicht Bestandteil der VgV-Verfahren). Während der Bauzeit der neuen Grundschule soll die bestehende Grundschule weiterhin genutzt werden. Bis zur Erstellung dieses Neubaus ist allerdings der Weiterbetrieb unverzichtbar. Auch ist im Blick auf die steigenden Schülerzahlen Flächen für ein Grundschul-Interim mit max. 4 Klassenräumen erforderlich. Das Interimsgebäude ist nicht Bestandteil der VgV-Verfahren. 2.Bauabschnitt – Abbruch Grundschule, Neubau Kindertagesstätte mit Familienzentrum inkl. deren Freianlagen. Ziel: Baustart Kindertagesstätte mit Familienzentrum im Anschluss an Fertigstellung des 1. Bauabschnitts. Im zweiten Bauabschnitt soll eine 6-gruppige Kindertagesstätte mit Familienzentrum entwickelt werden. Der Abbruch ist auch Bestandteil der Verfahren (Projektsteuerung). Die 2-3 geschossigen Gebäude sollen als Holz-/Holzhybridbau geplant und erstellt werden. Umnutzungsfähigkeit: Eine hohe Umnutzungsfähigkeit und Flexibilität stehen in unmittelbarem Zusammenhang mit der Wertestabilität von Gebäuden. Die Gebäudestruktur soll infolgedessen optimale Voraussetzung aufweisen, dass sich Änderungen, die infolge wandelnder pädagogischer Rahmenbedingungen oder Schülerzahlen erforderlich werden, möglichst leicht vornehmen lassen. Lebenszykluskosten: Durch bauliche und technische Maßnahmen ist ein optimiertes Verhältnis von Investitionskosten zu Nutzungskosten anzustreben. Im Entwurfskonzept sind die Herstellungs-, Betriebs- und Unterhaltskosten zu berücksichtigen durch: - die Angemessenheit der baulichen Maßnahmen (v.a. Flächeneffizienz, Gebäudeform, Tragwerk, Fassade etc.) - geringe Energiekosten über einen reduzierten Energiebedarf und eine optimierte Energiebedarfsdeckung - eine Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit der Fassade - die Vermeidung wartungsintensiver Gebäudetechnik. Nachhaltigkeit: Die Neubebauung soll in Bezug auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz eine Vorbildfunktion einnehmen. Die Nachhaltigkeitsaspekte des im Landesbau Baden-Württemberg eingeführten Leitfadens „Nachhaltiges Bauen (BNB)“ (www.nachhaltigesbauen.de) sind zu berücksichtigen. Die Ausloberin strebt die Zertifizierung nach DGNB in „Gold“ an. Der Entwurf muss die Erreichbarkeit dieses Zieles möglich machen. Die Ausloberin wünscht sich einen hohen Vorfertigungsgrad und erwartet sich dadurch eine kurze Bauzeit und eine wirtschaftliche Errichtung der Gebäude. Die Gebäude sollen als Holz-/Holzhybridbau geplant und erstellt werden. Eine materialgerechte und wirtschaftliche Planung wird vorausgesetzt. Die Kosten KG 300+400 netto werden auf ca. 22 Mio € geschätzt. Die Hauptnutzfläche beträgt gemäß Raumprogramm insgesamt ca. 3.900m², davon ca. 2.350m² für die Schule, ca. 400m² für die Mensa mit Jugendzentrum, sowie ca. 1.150m² für Kita und Familienzentrum. Es ist geplant Fördermittel zu beantragen. Die Verhandlungsgespräche finden voraussichtlich am 20.01.2025 vormittags und 21.01.2025 (ganztägig) statt. Zusatz TGA: Energiebedarfsdeckung: Der Neubau soll an die bereits bestehende Versorgung des Grundstücks (Wasser, Abwasser und Strom) angeschlossen werden. Der Zentralbereich soll künftig über eine gemeinsame Wärmezentrale versorgt werden, welche sinnvollerweise in einem der Neubauten anzusiedeln ist. Mindestanforderungen an eine möglichst CO2-neutrale Energieversorgung stellt das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) dar. Die Gebäude sind auf Grundlage des geltenden Gebäudeenergiegesetzes (GEG) mit dem Ziel mindestens Effizienzhaus 40 zu planen und müssen deren Anforderungen erfüllen. Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen auf den Dachflächen sind ausdrücklich erwünscht. Photovoltaik-Anlagen an der Fassade sind ebenfalls denkbar. Vorschläge für ein innovatives Energiekonzept werden ausdrücklich begrüßt. Wasser und Regenwasser: Bauliche Voraussetzungen für die Regen- und Grauwassernutzung in dem Gebäude und insbesondere zur Bewässerung der Freiflächen sind zu berücksichtigen. Niederschlagswasser, das nicht zurückgehalten oder als Ersatz für Trinkwasser genutzt werden kann, ist so weit als möglich zu versickern, um den Grundwasserhorizont zu speisen und die Vorflut zu entlasten. Über eine Dachbegrünung können Ausgleichsflächen geschaffen werden. Die Schaffung von begrünten Fassaden wird begrüßt. Für die Leistungen der Fachplanung TGA gem. §§ 53, 55 HOAI ALG 1-3,8 (HLS), LPH 1-8, +9, wird ein geeignetes Ingenieurbüro möglichst mit Erfahrungen im Holz-/Holzhybridbau gesucht. Die Beauftragung soll stufenweise erfolgen. Stufe 1: Leistungsphase 1-3 für das gesamte Areal als "Sockel-Planung", d.h. 1.BA und 2.BA, Stufe 2: Leistungsphase 4-5 für 1. BA / 2. BA, Stufe 3: Leistungsphase 6-7 für 1. BA / 2. BA, Stufe 4: Leistungsphase 8-9 für 1. BA / 2. BA. Der Baubeginn für den 1. BA ist für Anfang 2027 vorgesehen. Die Ausführung und Beauftragung für den 2. BA erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die weitere Beauftragung der jeweils nachfolgenden Leistungsstufe. Die Fachplanung TGA (Elektro) ist Gegenstand einer separaten Auftragsbekanntmachung. Weitere Informationen siehe Ziffer 2.1

Procédure
Procédure négociée avec publication
Nature du contrat
Services
Lieu d'exécution
Künzelsau (DE119)

Pouvoir adjudicateur

🏛 Künzelsau Stadtverwaltung, Künzelsau
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